Hundehaltung

Alter Hund – na und?

Alter Hund? Unser Brutos ist heute 11 Jare alt

Alt, was ist alt? Nach einfacher Rechnung (Menschenjahre mal 7) wäre unser Brutos heute genau 77 Jahre alt. Jedoch weiss man heute, dass ein großer Hund eher schneller altert und eine niedrigere Lebenserwartung hat wie ein kleiner Hund. Demnach dürfte unser Brutos mit seinen knapp 40 kg umgerechnet noch älter sein. Doch er fühlt sich augenscheinlich noch lange nicht wie ein alter Hund.

Brutos - 11 Jahre aber kein wirklich alter Hund!

Brutos – 11 Jahre aber kein wirklich alter Hund!

Wer unseren großen Buben kennt, glaubt es kaum, denn noch immer ist er ein sehr bewegungsfreudiger, lebhafter und ausdauernder Hund, der immer für fast jeden Blödsinn zu haben ist. Sorgt er immer wieder für ein neues graues Haar bei seinem Frauchen, muss man ihm andererseits zugestehen, dass es durch seine Anwesenheit immer jede Menge zu Lachen gibt. Im Rudel ist er gegenüber den anderen Hunden immer derjenige, der durch seine Gutmütigkeit besticht und gleichzeitig Nachhilfe im Blödsinn machen erteilt. Ein toller Hund, der es seinem Menschen nicht immer sehr leicht macht 😉

 

Brutos auch heute noch unser Powerpaket

Brutos auch heute noch unser Powerpaket

 

Allerdings ist er sich trotz seines Alters noch immer nicht so ganz sicher ob er genau das Gewitter, das soeben tobt, überleben wird – hier ist der große Mann nicht so selbstbewußt wie gewohnt. Hat er Minuten zuvor noch seinem Frauchen gezeigt wie toll und schnell er ist und dass er ohnehin alles besser kann, sitzt er beim ersten Donner am liebsten auf dem Schoß o:)

 

Auch als alter Hund kann Hund ein Kindskopf sein

 

Auch heute noch spielt Brutos mit seinem Ball, ist eine Wasserratte durch und durch, er liebt sein Essen und seine Hundekumpels. 15 km am Fahrrad laufen, in den Pausen Ball spielen oder eine Runde durch den Bach toben ist auch heute noch kein Problem für ihn.

Wir hoffen auf viele weitere schöne Jahre zusammen mit dem Buben 😉

 

Unterwegs mit Brutos, Nelly und dem Fahrrad

Unterwegs mit Brutos, Nelly und dem Fahrrad

 

Eine kleine Episode – geschehen eine Woche vor dem 11. Geburtstag von Brutos:

 

Wir befinden uns auf unserer Fahrradrunde und haben bereits gut zwei Drittel der Strecke hinter uns. Also rund 12 Kilometer mit unterwegs Bällchen suchen etc.  Ein schöner Wiesenweg am Waldrand führt uns zurück zum Dorf. Nelly und Brutos laufen frei mit mir am Fahrrad als uns einer unserer Jäger mit dem Auto entgegenkommt. Ein „Stop“ – beide Hunde stehen und der Jäger fährt einen Bogen um uns herum.

Dabei wurde wohl ein Reh im Gebüsch neben uns aufgeschreckt, welches wenige Meter vor uns aus dem Dickicht sprang. Ein lautes und energisches  „Steh“ wirkte und Brutos, der erst angesetzt hatte hinterher zu rennen, blieb stehen. Um Nelly muss ich mir in solchen Situationen keine Gedanken machen, denn sie bleibt sofort stehen, da Frauchen ja nicht mitkommt 😉  Der Jäger drehte sich im Auto um und gab mir Zeichen seiner Begeisterung, dass die Hunde hören. Er fuhr weiter quer über die Wiese zu einem Jägerstand, der wohl beim letzten Sturm umgefallen war.

Ich fuhr mit dem Fahrrad ebenfalls weiter und forderte die Hunde auf mitzukommen. Rund 20 Meter weiter senkte mein Brutos die Nase und gab Gas….ich kenne diese Haltung – Fuchsspur! Das ist die Situation bei der mein großer schwarzer Hund keine Ohren hat……….er flog förmlich über die Wiese……runter bis zum Bach, ein Sprung und drüber, weiter über die Wiese, hoch bis zum Acker, im Tiefflug den Ackerrand entlang……der Jäger von kurz zuvor erschrak so sehr, dass er rückwärts wieder in sein Auto sprang….. mein Großer wendete, donnerte wiederum den Ackerrand in die entgegengesetzte Richtung entlang. Weiter über die Wiese zurück zum Bach, den Bach entlang in Richtung Dorf, umgedreht und wieder in die Gegenrichtung. Das Ganze in Fluggeschwindigkeit!!!

Gut 10 Minuten später kam er noch immer in vollem Tempo an und stand neben mir….das waren dann wieder einige neue graue Haare, doch er schaute mich mit dem Blick an: „Frauchen? Was nicht in Ordnung? Bin doch da…“  Ja so ist er………

 

Brutos und Freundin Nelly mt den Spielringen

Brutos und Freundin Nelly mt den Spielringen

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Weihnachtsgewinnspiel – Hundegeschichten und Tiergeschichten!

Unser Weihnachtsgewinnspiel – Hundegeschichten ist zu Ende

Unser Gewinnspiel - Hundegeschichten ist beendet

Unser Gewinnspiel – Hundegeschichten ist beendet

Die Resonanz war leider nicht so wie wir uns das vorgestellt haben, schade eigentlich. Wahrscheinlich sind doch viele Hundebesitzer dem vorweihnachtlichen Einkaufsstress zum Opfer gefallen 😉

Wir bedanken uns um so mehr bei den wenigen fleissigen Schreibern, die uns ihre Tier- und Hundegeschichten geschickt haben. Schöne, traurige und auch lehrreiche Geschichten, die allesamt zum Nachdenken anstoßen, bereichern inzwischen unseren Horizont.

Die Gewinner unseres Weihnachtsgewinnspiels stehen fest!

Platz 1  hat die schöne Hundegeschichte mit Happy End  „Eine wahre Geschichte“  erreicht

Platz 2  geht an die Frettchennothilfe für die wunderschöne „Geschichte des Frettchens Schmuddel“

Platz 3 erzielt die sehr traurige Hundegeschichte: „Leider war ich nur ein Hund….

Wir wünschen viel Spaß und viel freude an den Gewinnen und freuen uns natürlich jederzeit über neue Hundegeschichten und Tiergeschichten!
Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern unseres HundegeschichtenGewinnspiels!

Gratulation an die Gewinner von Robbie

Gratulation an die Gewinner von Robbie

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Bernstein als Alternative gegen Zecken beim Hund

Zecken beim Hund – was tun?

Mehr als lästig sind die kleinen Krabbeltierchen, die sich nicht nur bei kühlen Temperaturen in den Pelz unserer Hunde setzen. Sie beissen sich in die Haut und saugen sich voll Blut. Zecken am Hund sind nicht nur lästig und eklig sondern sie können auch schwerwiegende Krankheiten übertragen. Tierärzte bieten inzwischen gerne Impfungen gegen Borreliose an, deren Sinn oder Unsinn sehr umstritten ist. Sicher ist, dass inzwischen in manchen Gegenden sehr häufig Borrelioseerkrankungen auftreten, in anderen Gebieten sind die Fälle eher selten.



Ziehen Sie eine Impfung in Erwägung, sollten Sie sich über die etwaigen Nebenwirkungen im Klaren sein. Oft stehen Impfrisiko und Nebenwirkungen kaum in Relation zum tatsächlichen Infektionsrisiko. Grundsätzlich macht es mehr Sinn den Hund gegen Zecken zu schützen als ihn gegen Borreliose impfen zu lassen – informieren Sie sich auf jeden Fall bei der Borreliose-Initiative bevor Sie Ihren Hund den Nebenwirkungen einer sinnlosen Impfungen aussetzen.

Zecken - ein leidiges Thema nicht nur in ländlichem Umfeld

Zecken – ein leidiges Thema nicht nur in ländlichem Umfeld

Schutz gegen Zecken beim Hund – welche Möglichkeiten machen Sinn?



Haptsächlich in ländlichen Gebieten, aber auch auf den städtischen Wiesen können Hunde von Zecken befallen werden. Manchmal denkt man, es werden immer mehr. Selbst im Winter bei Dauerfrost brachten meine Hunde immer wieder Zecken mit nach Hause. Vermutlich werden Zecken immer resistenter.


Vermeintlich super wirkende Mittel zum Schutz vor Zecken beim Hund werden massenhaft angeboten. Doch was macht Sinn und was nicht? Was hilft wirklich noch gegen Zecken? Immer häufiger höre ich von anderen Hundehaltern, dass auch die Chemiekeulen vom Tierarzt versagen.


Nicht nur der Fachhandel sondern auch die Tierärzte überhäufen uns förmlich mit Angeboten und erklären uns gleichzeitig welchem Risiko wir unsere Hunde aussetzen, wenn wir das Mittel nicht kaufen. Über die Inhaltsstoffe und deren Wirkung wird dabei leider nicht aufgeklärt. Beispielsweise werden Sprays und Tropfen auf Basis von Nervengiften als „total harmlos“ beschrieben. Komisch, dass in der Packungsbeilage etwas von Plastikhandschuhen für die Anwendung steht. Sollten Kinder, die den Hund nach der Anwendung anfassen in diesem Fall nicht auch mit Schutzhandschuhen ausgestattet werden? Und warum eigentlich? Sind diese Mittel etwa doch nicht so harmlos?

Zecken beim Hund - auf die Inhaltsstoffe der Mittel und deren Gefährlichkeit sollten Sie genau achten

Zecken beim Hund – auf die Inhaltsstoffe der Mittel und deren Gefährlichkeit sollten Sie genau achten

Inzwischen werden unzählige alternative „Zeckenschutzmittel“ auf dem Markt angeboten, die zumindest keine Giftstoffe enthalten, die dem Hund erhebliche Schäden zufügen können. Eins davon ist jedoch Knoblauch, wovor ebenfalls gewarnt werden muss. Auch Knoblauch ist für Hunde giftig. Hier ist die Menge entscheidend, doch wieviel benötigt man um Zecken abzuwehren und ab welcher Dosis ist der Knoblauch gerade für Ihr Tier giftig? Dies auszuprobieren kann gegebenenfalls sehr gefährlich sein.


Kokosöl, Geraniumöl, Neemöl, Teebaum, Citronella……..sind Bestandteile diverser Sprays, Spot ons etc. die angeboten werden. Unsere Erfahrung hat immer wieder gezeigt: was beim einen Hund hilft, muß beim anderen noch lange keine Wirkung zeigen. Richtig schwierig wird es bei Hunden, die sich gerne und viel im Wasser aufhalten. Ist das Öl oder Spray agbewaschen hat es sich erledigt mit dem Schutz gegen Zecken. Von Bernstein gegen Zecken beim Hund hatte ich schon mal was gelesen allerdings nicht wirklich ernst genommen.


Ich persönlich habe es die letzten Jahre immer so gehalten, dass ich ein Naturprodukt benutzt habe. Natürlich mit dem Wissen, dass ich nach dem Baden die Hunde absuchen muss um die krabbelnden Zecken aus dem Fell zu pflücken. Diesen Aufwand scheute ich nicht um im Gegenzug meinen Hunden schädliche Substanzen wie Nervengifte zu ersparen.  In den aktiven Zeckenzeiten (Herbst und Frühjahr) habe ich den Hunden zusätzlich Cistus icanus zur zur Stärkung des Immunsystems verabreicht. Dies sorgte für Entlastung und der Zeckenbefall reduzierte sich erheblich.

Feucht und warm, da fühlen sich Zecken richtig wohl.

Feucht und warm, da fühlen sich Zecken richtig wohl.



In diesem Jahr fühlen sich die Zeckentierchen offensichtlich richtig wohl. Viel Feuchtigkeit im Frühsommer, danach sehr warm. Dazu kommt bei uns sicherlich noch, dass die Hunde nicht mehr die jüngsten und  dadurch etwas anfälliger sind was Zecken betrifft. Ich forschte also wieder nach neuen Möglichkeiten meine Hunde zu schützen und stieß dabei auf Bernstein.

Bernstein gegen Zecken beim Hund

Ich war auf diverse Angebote aufmerksam geworden, die den Erfolg von Bernsteinketten gegen Zecken beim Hund lobten. Also – nun wollten wir genauer wissen! Da ich 5 verschiedene Wuffels als Tester hier habe und wir in einer sehr Zeckenreichen Gegend leben, sollte unser Testergebnis einiges aussagen können.


Ich setzte mich mit Frau Dröse von Amberdog® in Verbindung, die mich sehr nett und ausführlich beriet. Noch während des Gespräches bestellte ich via Online-Shop die Bernsteinketten für meine 5 Wuffels.


Ganz ehrlich? Ich hatte gehofft, dass ich zukünftig weniger Zecken aus dem Fell meiner Hunde sammeln muss, eventuell seltener vollgesaugten Exemplare vorfinde – an eine gänzliche Zeckenfreiheit hatte ich weder geglaubt noch hatte ich dies irgendwie erwartet.

Bernstein gegen Zecken beim Hund - beste Erfahrungen mit Bernsteinketten!

Bernstein gegen Zecken beim Hund – beste Erfahrungen mit Bernsteinketten!



Inzwischen tragen meine Hunde seit gut 14 Tagen ihre hübschen Bernsteinketten. Absichtlich habe ich mit diesem Bericht bis heute gewartet, da ich dachte, ich müsste doch ein paar Zecken irgendwie finden. Da sind sie, denn ich hatte immer nach den Spaziergängen mehrere Exemplare von meinen Jeans gepflückt. Bei den Hunden habe ich die ganzen 14 Tage eine einzige Zecke gesehen. Diese eine Zecke irrte etwas planlos auf Brutos Fell umher – das wars. Unfassbar! Und das ohne jegliche Nebenwirkungen, ohne jegliche Chemie!


Ob dies bei jedem Hund so super funktioniert, kann natürlich kein Mensch voraussagen, aber bei meinen 5 Waus ist absolute Zeckenruhe eingekehrt.

Bei allen Hunden funktioniert der Schutz gegen Zecken - genial!

Bei allen Hunden funktioniert der Schutz gegen Zecken – genial!

Fragen zum Schutz vor Zecken beim Hund? Wir sind rund um die Uhr für Sie und Ihren Hund erreichbar!

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Tierschutz – nicht alles Gold was glänzt

Nicht überall ist Tierschutz drin wo es drauf steht

Der Außenstehende bekommt meist nicht viel mit von dem was im “Tierschutz” abgeht. Das Tierheim des Landkreises ist den meisten Menschen bekannt, aber das ist nur ein kleiner Teil der Tierschutzszene (wenn ich das mal so nennen darf).

Kaum einer, der nicht zumindest ein klein wenig in der Materie Tierschutz involviert ist, ahnt wie groß die Not der Tiere allein in Deutschland ist. Dazu kommen noch unzählige Länder um deren Tiere sich Deutsche Tierschützer und Tierschützerinnen ebenfalls kümmern. Mit den Ländern Italien, Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Malta, Frankreich, Belgien, Polen, Russland, Tunesien seien nur die nahegelegnen und augenscheinlich wichtigsten Länder genannt.

Schade, dass in unserer Geseellschaft Tierschutz überhaupt benötigt wird :-(

Schade, dass in unserer Geseellschaft Tierschutz überhaupt benötigt wird 😦

Hut ab vor jedem ehrlichen aktiven Tierschützer, der oder die seine freie Zeit für die Tiere opfert, oftmals die letzten Euros in Futter, Tierarztkosten oder sonstige nötige Dinge für die Tiere steckt.

Leider sind nicht alle Aktionen von Tierschützern wirklich hilfreich für die Tiere. Falsch verstandene Tierliebe, Profit schlagen aus der Not der Tiere, Grenzen des machbaren überschreiten, Inkompetenz im Umgang und nicht zuletzt ein Ausarten in den Bereich Animal Hording, sind leider keine Seltenheit.

Warum ist guter Tierschutz so schwierig?

Eine gute und berechtigte Frage. Grundsätzlich sollte man denken, Menschen die dasselbe Ziel verfolgen halten zusammen und sind gemeinsam stark – weit gefehlt!! Mir fällt immer häufiger auf, daß viele Menschen, die sich im Tierschutz einen Namen machen oder machen wollen, in erster Linie mit dem eigenen Leben nicht klar kommen. Persönlichkeitsdefizite scheint man hier überspielen zu wollen.

Im ersten Moment sieht oft alles sehr positiv aus. Aufopfernd sind diese Menschen zur Stelle, wenn es irgendwo brennt. Vollumfängliche Hilfsbereitschaft wird an den Tag gelegt. Man neigt dazu diese Menschen zu bewundern und genau das ist es was sie suchen und brauchen. Anerkennung – teilweise um jeden Preis. Mit “um jeden Preis” meine ich zu Lasten der Tiere um die es eigentlich gehen sollte.

Falcon - ehemaliger Kettenhund aus Frankreich

Falcon – ehemaliger Kettenhund aus Frankreich

Noch relativ harmlos sind die reinen Schreibtischtäter, die alles und jeden anprangern, im Kämmerchen am PC sitzen, ganz toll Mails schreiben und weiterleiten können und sich für überwichtig halten. Schaden machen diese Menschen relativ wenig, außer dass sie die wirklich aktiven Tierschützer von der Arbeit abhalten und einfach nur alles besser wissen.

Über Tierschützer, die entdeckt haben, daß man gerade unter diesem Deckmantel Geld machen kann, möchte ich mich an dieser Stelle nicht weiter auslassen, denn dieses Thema würde den Rahmen sprengen. Natürlich muß Geld eingenommen werden um wiederum Tieren zu helfen. Die Relationen sollten passen und die Verwendung der Geld klar ersichtlich sein.

Noch schwieriger wird es mit den Tierschützern, die ein überspanntes Mutter(oder auch Vater)-Syndrom an den Tag legen. “Gerettete” Tiere werden verhätschelt, wie Säuglinge behandelt und dabei wird gänzlich vergessen, daß auch eine Katze und ein Hund ein Tier ist. Vollkommene Vermenschlichung der Tiere ist die Folge, die im Schlimmsten Fall schnell die Herrschaft über die Hausgemeinschaft übernehmen. Auch das ist meist noch mit harmlosen Folgen für die Tiere verbunden, außer daß sie häufig gänzlich falsch ernährt, dick und rund gemästet werden und dadurch gesundheitliche Einbußen erleiden. Eine artgerechte Haltung, die schon das Gesetz vorsieht, ist häufig in keinster Weise gegeben.

Ein Opfer des Tierschutzes - er konnte nichts für seine Vergangenheit....

Ein Opfer des Tierschutzes – er konnte nichts für seine Vergangenheit….

Richtig schlimm wird es, wenn die ganze Sache in eine Sammelleidenschaft ausartet. Zu Anfang steht meist ein “nicht nein sagen können”. Helfen um jeden Preis, auch wenn es in der Folge kein wirkliches Helfen ist, sondern in der Verwahrlosung und Tierquälerei endet. Leider häufen sich solche Fälle immer mehr. Es existiert bereits ein spezieller Begriff für diese “Krankheit”Animal Hording.

Ich persönlich vermisse viel zu oft den Einsatz für jedes einzelne gerettete Tier, es gleichzeitig wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Entweder ich rette es mit allen Konsequenzen oder ich muß eingestehen, daß ich damit überfordert bin und suche fachkompetente Hilfe. Was hat das Tier von einer Übernahme, wenn sein Leben danach noch weniger artgerecht abläuft wie vorher? Was, wenn es bei total überforderten neuen Haltern landet, die es über kurz oder lang wieder in den Tierschutz geben, da sie nicht klar kommen und im nachhinein nirgends kompetente Unterstützung finden?

Ein kleines aktuelles Beispiel finden Sie bei Petwatch unter Tierschutz – Ohne Wortekrass der letzte Absatz, der das Verhalten der verantwortlichen Tierschutzorganisation beschreibt.

Was hat das alles mit Tierschutz zu tun?

Müssen die Tiere für angekratzte Egos der Menschen gradestehen? In einem Deutschland, das grundsätzlich so fortschrittlich sein will?

Wieviele Tiere werden gerade von Tierschützern nicht artgerecht gehalten? Vegitieren irgendwo längst vergessen vor sich hin? Gerade diese “sogenannten” Tierschützer verstoßen tagtäglich gegen das Tierschutzgesetz “artgerechte Haltung” und keiner unternimmt etwas? Wo sind die Veterinär Ämter? Wer schützt die Tiere vor selbsternannten unkompetenten Tierschützern?

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Fast ähnlich schlimm finde ich Berichte, die mich über die Tierschutzverteiler erreichen, bezüglich speziellen Notfällen. Okay, ich bewundere jeden Menschen, der ein schwerbehindertes Tier aus dem Ausland adoptiert. Aber: z.B. für immer gelähmte Hunde, ohne jede Chance jemals wieder ein einigermaßen normales Hundeleben zu führen werden von Rußland, den Kanaren oder sonstwoher nach Deutschland transportiert………teilweise ohne jemals eine Chance zu haben vermittelt zu werden……ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ist das Tierschutz oder Tierquälerei? Hierzu hat sicherlich jeder seine ganz spezielle Meinung und das ist auch gut so – solange es nicht wirklich in Tiuerqälerei ausartet…..

Auch werden schlimme Angsthunde gewissenlos in Familien in deutsche Städte vermittelt. Ewig lange Fahrten, fremde Menschen, unbekannte Geräusche und die neuen Menschen werden häufig nicht einmal grundlegend informiert wie man mit solchen Hunden ungehen sollte. Wieviele Hunde, die in Panik abgehauen sind haben wir in diesem Jahr bereits? Fast jede Woche geht eine oder mehrere Suchmeldungen durch den Verteiler – manchmal mit Happy End, manchmal mit einem überfahrenen oder erschossenen Hund. Kann das Tierschutz sein? Wo sind hier die Tierschützer? Diese neuen Hundehalter MÜSSEN im Sinne und zum Schutz des Hundes betreut und begleitet werden!

Vielleicht sollte über das Thema “Tierschutz” mal richtig nachgedacht werden. Was ist wirklich Tierschutz und was nicht? Womit ist dem jeweiligen Tier oder den jeweiligen Tieren wirklich geholfen?

Sollten nicht auch Tierschützer laufend kontrolliert werden ob zumindest die Tierschutzgesetze beachtet werden? Fachkompetenz vorhanden ist? Nicht nur ob ein Freßnapf mit Futter gefüllt werden kann oder ein Schäferhund von einer Katze unterschieden werden kann? Ob man sich gebühren feiern lassen kann? Ob man sich gebührend als Retter ins Rampenlicht stellen kann. Die Inkompetenz unterstreichen unzählige verschwundene und getötete angeblich aggressive Hunde.

Tagtäglich gehen zig Spendenaufrufe für kranke und behinderte Hunde durch die Tierschutzverteiler (nichts dagegen) – auffallend, dass ich noch nie einen Spendenaufruf darunter war um Gelder für einen kompetenten Trainer oder eine kompetente Trainerin für einen verhaltensauffälligen Hund zu sammeln.

Nicht selten bedeutet beigebrachte Aggression den Tod für das Tier - auch durch Tierschützer.

Nicht selten bedeutet beigebrachte Aggression den Tod für das Tier – auch durch Tierschützer.

In Gedenken an die beiden Dobis Xito und Tobi  – die hoffentlich nicht nur mich immer wieder an die Schattenseiten des Tierschutzes erinnern werden……..

Es wäre ganz falsch nun zu sagen „ich spende nichts mehr“ oder „ich nehme keinen Hund mehr aus dem Tierschutz„, denn gerade die verwaisten Hunde benötigen dringend Hilfe. Aber achten Sie darauf wen Sie unterstützen bzw. von welchem Tierschutzverein Sie ein Tier übernehmen. Handelt es sich wirklich um Tierschutz oder um verdeckten Tierhandel? Kommen Spenden wirklich bei den Tieren an oder verschwinden diese in sontigen uneinsehbaren Kanälen?? Steht Ihnen ein Ansprechpartner zur Verfügung wenn nach der Adoption Fragen entstehen? Oder wird nach dem Motto „nach mir die Sintflut“ vorgegangen?

Sie haben Fragen zum Thema? Anmerkungen? Sie haben Probleme mit einem Hund aus dem Tierschutz? Wir sind rund um die Uhr für Sie erreichbar!

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Hundeschlafplätze von „Hunde im Yin & Yang“

Fit & Vital mit Viscoschaum – orthopädische Hundeschlafplätze von Hunde im Yin & Yang

 

Viele unsere Hunde leiden mit fortgeschrittenem Lebensalter an unterschiedlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Die Gelenke zeigen Arthrose oder andere Verschleißerscheinungen und machen unseren Begleitern auf vier Pfoten das Leben nicht immer leicht.



Die entstehenden Schmerzen an den Gelenken,  der Wirbelsäule, Blockaden und Muskelverspannungen sind nicht nur für uns, sondern auch für unsere Tiere hinderlich und schränken den gemeinsamen Alltag stark ein. Schmerzen mindern die Lebensqualität beträchtlich und aus gemeinsamen entspannenden Spaziergängen kann ein anstrengender, unangenehmer Weg werden, bei dem jeder einzelne Schritt Überwindung kostet.

Orthopädische Hundeschlafplätze auch zur Vorbeugung

Orthopädische Hundeschlafplätze auch zur Vorbeugung

Vitalität und Lebensfreude für den Hund

 

Das ist das Bestreben von  Dunja Jaeckel Inhaberin von  Hunde im Yin & Yang mit dem Ziel, orthopädische Schlafgemächer für Vierbeiner herzustellen. „Unser Anliegen ist die Vitalität, Leidenschaft, Aktivität und Lebensfreude aller Hunde“, Diesen Luxus bekommt der fellige Träumer nur, wenn er gesund schläft. Ob Matratzen, Matten, Trauminseln oder Betten nach Maß, – jeder Ruheplatz ist rundum gesund, sieht geschmackvoll  und edel aus, stammt aus eigener Herstellung und trägt die Marke „in Deutschland handgefertigt“.

In erster Linie möchte Dunja Jaeckel den Hunden helfen, die an dauerhaften und immer wiederkehrenden Schmerzen an den Gelenken und der Wirbelsäule, an Blockaden und Muskelverspannungen leiden. Die Lebensqualität dieser Vierbeiner ist erheblich eingeschränkt und die Schmerzen führen zu einem so genannten Vermeidungsverhalten. Die Hundebetten von Yin & Yang bestehen aus einer medizinisch ausgearbeiteten Kombination aus Kaltschaum und Viscoschaumstoff, einem dauerelastischen, offenzelligen, viskoelastischen Formschaum, der eine hohe Raumdichte besitzt und immer wieder in seine Ursprungsform zurückkehrt. Durch die extrem hohe Elastizität wird dem Körper bei geringer und auch starker Gewichtsbelastung eine hervorragende Stützfunktion geboten. Der Hundekörper wird druckfrei gelagert und das Gewicht ist immer gleichmäßig verteilt. Die Druckentlastung und hohe Punktelastizität führen zu Muskelentspannung, Durchblutungsförderung und Schmerzlinderung. Der Hundekörper liegt nicht nur entspannt, sondern auch orthopädisch korrekt. Das bedeutet gleichzeitig eine längere, erholsamere Tiefschlafphase – selbst für einen Vierbeiner, der unter Arthrose leidet.

Die Schlafstätten eignen sich natürlich auch als Krankheitsprävention oder nach einer Operation. Ob krank oder putzmunter – alle Hunde haben einen erholsamen und entspannten Schlaf sowie eine traumhafte Schwerelosigkeit verdient.

Orthopädische Hundebetten sind auch geeignet für allergisch reagierende Hunde

Orthopädische Hundebetten sind auch geeignet für allergisch reagierende Hunde

Tierfreunde, die das noch nicht so richtig glauben wollen, sollten einen besonderen Service von Hunde im Yin & Yang in Anspruch nehmen. Denn die wissen was sie machen. Und sie sind überzeugt, für Ihren Hund das Beste zu bieten. Die, mit Viscoschaum von Hand hergestellten Hundeschlafplätze, sind so gut, dass Hunde im Yin & Yang  sie zum Testen verleihen. Für 14 Tage können Sie gegen ein Pfand und Übernahme der Versandkosten eine orthopädische Flexymatte bekommen. Das ersetzt zwar nicht gleich den Hundephysiotherapeut, aber es wird Ihnen die Qualität und Eigenschaften deutlich machen. Und die Vorteile, die das Material, die Funktionalität für Ihren Hund mitbringt. Apropos: Der Hundephysiotherapeut und die Hundebetten von Hunde im Yin & Yang ergänzen sich prima, da ergeben sich oft gemeinsame Ansätze.

Viele weitere Informationen rund um die Hundegesundheit, orthopädische Hundeschlafplätze und einen Artikel über das richtige Hundebett  – von Tierarzt empfohlen finden Sie unter www.Hunde-im-YinYang.de

 Gastbeitrag von © „Hunde im Yin & Yang“

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Warum der Besuch einer Hundeschule Sinn macht

Warum und wann macht der Besuch einer Hundeschule Sinn?

 

Die Frage stellen sich grundsätzlich viele Hundehalter. Oftmals wird argumentiert, dass man eine Hundeschule nicht benötigt, denn „es ist ja nicht der erste Hund“.

Natürlich kostet eine gute Hundeschule Geld, aber spart man nicht an der falschen Stelle, wenn man darauf verzichtet? Was hat eine Hundeschule mit artgerechter Hundehaltung zu tun? Was soll der Hund eigentlich in der Hundeschule lernen? Woran erkennt man eine gute oder eine schlechte Hundeschule?
Welche Anforderungen sollten Sie als Hundehalter an eine Hundetrainerin oder einen Hundetrainer stellen?

Warum eine gute Hundeschule Sinn macht

Zig Fragen zum Thema „Hundeschule“ – wir versuchen diese Fragen zu beantworten

 

Vorab sollte jeder Besitzer wissen und beachten, dass unsere Hunde sehr intelligente, sensible und kontaktfreudige Tiere sind.

Ein guter Hütehund bei der Arbeit

Früher hatten unsere Hunde diverse Aufgaben für die sie speziell ausgebildet wurden. Sie wurden zu Hütezwecken gehalten, als Jagdhund, zum Schutz ganzer Viehherden oder für die Sicherung von Hab und Gut. Ihre Menschen zeigten ihnen schon von klein an was von ihnen erwartet wird. Dies ging meist parallel zur Arbeit relativ automatisch. Eine Hundeschule war damals kaum gefragt, wozu auch? Wurden die Hunde dabei gut versorgt, zeigten sie Spaß und Freude an der Arbeit und waren überwiegend gesünder als heute.

Inzwischen sieht die Welt für die meisten Hunde ganz anders aus. Viele Menschen schaffen sich einen Hund als „nebenbei Hobby“, Partner- oder Kinderersatz oder gar als Kinderspielzeug an. Dem Hund fehlt in dieser Rolle die Aufgabe, die ihn geistig und körperlich fördert und auslastet. Dadurch können nicht nur verhaltenstechnische Probleme sondern auch psychische und in der Folge gesundheitliche Schäden entstehen. Hier trifft der Spruch zu „der Hund ist auch nur ein Mensch“.

Häufig steht die Gesetzgebung und unser Umfeld der artgerechten Haltung von Hunden entgegen. Leinenzwang, Verbote für Hunde auf diversen Grünflächen etc. machen in manchen Gegenden ein lustiges Spielen unter Hunden fast unmöglich. Sozialkontakte können nur schwer oder überhaupt nicht gelebt bzw. gefördert werden. Hunde die in der Stadt leben, kennen einen Spaziergang mit Rennen und Toben ohne Leine oft überhaupt nicht.

Nicht alle Hunde kennen ein unbeschwertes Miteinander.

Grundsätzlich stellen wir immer wieder fest, dass viele Hundehalter beim Umgang mit ihrem Hund viel zu kompliziert denken oder einfach zu weit von der Natur weg sind? Missverständnisse zwischen Hund und Halter führen auf beiden Seiten zu Frust, Stress und oftmals in der Folge zur Abgabe des Tieres.

Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel zum ThemaArtgerechte Erziehung des Hundes

Was sollte eine gute Hundeschule in der heutigen Zeit leisten?

 

Zur Grundausbildung in einer Hundeschule sollte immer die Thematik: „wie funktioniert eigentlich ein Hund“ gehören. Auch für Hundehalter, die schon ewig Hunde besitzen, haben sich die Zeiten geändert und oftmals übersieht man manche „Kleinigkeiten“ im Alltag. Wie oft hört man die Worte „na das Problem hatte ich mit dem vorherigen Hund nicht“ oder „wieso? Das ging doch früher auch“. Tja, heute ist nicht früher sondern heute ist heute! Hundeanfänger sollten in diesem ersten Kapitel alle grundsätzlichen Dinge über Charakter, Instinkte usw. ihres neuen Familienmitglieds lernen. Dieses Wissen hilft Ihnen dabei in allen Situationen richtig zu reagieren.

Egal ob Groß oder Klein – der Umgang mit Artgenossen soll in der Hundeschule gelernt und gefördert werden

In der Hundeschule sollte Ihr Hund mit anderen Hunden Sozialkontakte pflegen können. Es sollten Spielpausen und gemeinsame Aktionen, wie Spaziergänge etc. durchgeführt werden um den sozialen Umgang zu fördern und zu üben.

Die Hundetrainerin oder der Hundetrainer sollte sich Zeit für Sie nehmen um Ihren Hund mitsamt seinen Stärken und Schwächen kennenzulernen. Nur so kann erfolgreich und zielgerichtet mit ihm gearbeitet werden. Auch die Frage: wieviel Bewegung benötigt Ihr Hund und wie lasten Sie Ihren Hund artgerecht aus, kann nur richtig beantwortet werden, wenn man den Hund und seine Neigungen kennt. Einen Herdenschutzhund wird man kaum zu diversen Ballspielen animieren können, einem Jagdhund sollte man nicht die Aufgabe geben die Hühner zu bewachen ;-), ein Husky ist nach 3 km   Spaziergang gerade mal warmgelaufen, wobei ein Bernhardiner eher dazu neigt, sich nach der Distanz zur Ruhe zu legen.

In der Hundeschule sollten in erster Linie Dinge geübt und erlernt werden, die der Sicherheit des Hundes selbst und der Sicherheit seines Umfelds dienen. Es ist nicht wichtig, dass Ihr Hund 15 oder noch mehr Kommandos einigermaßen beherrscht. Wichtig sind 2 oder 3 Grundkommandos, die er „sicher“ beherrscht. Kommt beispielsweise ein Auto um die Ecke geschossen, rettet den Hund nur ein sicheres „hier“. Ein eventuelles „hierher“ oder „ran“ oder…oder…..kann ihn sein Leben kosten. Prinzipiell meistern Sie zusammen mir Ihrem Hund mit einem „sicheren „hier“ und einem „sicheren“ „Platz“ jede erdenkliche Situation gefahrlos. Diese „sicheren“ Kommandos ermöglichen Ihrem Hund im Umkehrschluss sehr viele Freiheiten, denn die Leine wird dadurch in vielen Situationen überflüssig sein. Leinenzerren oder gar Leinenaggressionen bauen sich erst gar nicht auf.

Mit Spaß und Freude unterwegs….

Gemeinsames erfolgreiches Lernen und Üben schweißt zusammen. Freuen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Hund über Erfolge, begegnen Sie Ihrem Hund positiv und er wird Ihnen gerne folgen, er wird mit Spaß und Freude an Ihrer Seite stehen. Den Weg, der genau zu diesem Punkt führt, sollte Ihnen in der Hundeschule aufgezeigt werden.

Was in einer Hundeschule nichts, aber auch gar nichts zu suchen hat

Brüllen, Schreien, Stachelhalsband, Teletakt oder sonstige dubiose tierquälerische Hilfsmittel sind ein absolutes „no go“. Wer diese Dinge benötigt ist kein Hundetrainer und/oder Hundetrainerin und sollte seinen Beruf nochmals genau überdenken!!

Sollten Sie Ihrem Hund ein Stachelhalsband anlegen, lesen Sie bitte  unbedingt die Ausführung eines Hundepsychologen zum Thema „Hundetrainer und Stachelhalsband
Würden Sie Ihr Kind in eine Schule schicken in der die Kinder noch wie im Mittelalter verprügelt werden? Dann tun Sie das bitte auch nicht mit Ihrem Hund!

[important]Sie haben Fragen zum Thema Hundeschule, Hundetrainer, Hundetrainerin bzw. Ausbildung Ihres Hundes? Sie erreichen uns rund um die Uhr – immer im Sinne des Hundes und dessen Halter!![/important]

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Goldakupunktur als Alternative bei HD, Spondylose und Arthrose beim Hund

Goldakupunktur als Alternative – wenn die herkömmliche Schulmedizin keinen Rat mehr weiß

Wie im vorangegangenen Bericht HD, Spondylose und Arthrose beim Hund geschildert, erhielt Nelly 5 Gelenkinjektionen mit Hyaluronsäure in den rechten Ellbogen. Pro Spritze rund 85 Euro zzgl. die Fahrten (jeweils 125 km einfache Strecke) war kein Pappenstiel. Aber gut, wenns denn hilft – so dachte ich.

Doch nach der letzten Spritze war das Ergebnis niederschmetternd. Schien nach der zweiten Spritze noch alles in die richtige Richtung zu gehen, so lief Nelly nach der letzten Spritze schlechter als zu Beginn der Behandlung.

Die Schmerzmittel-Gabe vom Tierarzt konnte es irgendwie nicht gewesen sein.....

Die Schmerzmittel-Gabe vom Tierarzt konnte es irgendwie nicht gewesen sein…..

Ergebnis: Ich hatte für beide Hunde, Röntgenbilder, Schmerzmittel und Spritzen, rund 800 Euro zzgl. Fahrtkosten ausgegeben und wir waren keinen Schritt weiter.

Ratlos saß ich nächtelang am PC und suchte nach Informationen, nach Erfahrungsberichten anderer Hundehalter, besprach mich weiter mit dem, zu dieser Zeit, behandelnden Tierarzt. Seine Schmerzmittel-Alternative befriedigte mich keinesfalls, da Brutos bereits nach dem 4. Tag mit Durchfall reagierte. Wie lange Nelly damit klarkommen würde, wollte ich nicht zwingend ausprobieren.

Goldakupunktur beim Hund – macht es Sinn oder nicht?

 

Goldakupunktur beim Hund hörte und las ich bei meinen Recherchen häufig, doch gingen die Meinungen dazu weit auseinander. Von „Geld rausgeschmissen“ bis „alles toll“ fand ich im Internet alles. Der behandelnde Tierarzt von Nelly und Brutos sagte noch bei einem Termin, man könne es durchaus ins Auge fassen, beim nächsten Termin lachte er und fragte mich ob ich zu viel Geld hätte……Eine Entscheidung konnte ich nach all diesen unterschiedlichen Aussagen nicht treffen.

Sollte die Goldakupunktur helfen können? Beide wollten gerne wieder über die Wiesen toben....

Sollte die Goldakupunktur helfen können? Beide wollten gerne wieder über die Wiesen toben….

Inzwischen vollkommen planlos, entschloss ich mich eine Anfrage bzgl. Erfahrungen mit Goldakupunktur in Form einer Rundmail an alle Tierschützer zu senden. Die Resonanz und Hilfsbereitschaft war mehr als faszinierend – an dieser Stelle nochmal DANKE an ALLE, die geantwortet und weitergeleitet haben!

Gut 80 Erfahrungsberichte bzgl. Goldakupunktur erhielt ich aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus der Schweiz. Schnell war aus den Berichten zu entnehmen, dass die „billigsten“ Varianten auch die erfolglosesten waren. Klingt hart, aber natürlich irgendwie logisch……

6 Tierarztpraxen hatte ich aus den Erfahrungsberichten der Hundehalter ausgewählt. Bei allen rief ich an um meine Mail mit den Röntgenbildern und dem bisherigen Krankheitsverlauf von Nelly zu avisieren. Ich bat jeweils um Rückmeldung bzgl. der Möglichkeiten und Preise.

Nelly ist eigentlich ein sehr lauffreudiger lustiger Hund - wenn sie schmerzfrei ist.

Nelly ist eigentlich ein sehr lauffreudiger lustiger Hund – wenn sie schmerzfrei ist.

Goldakupunktur beim Hund – Unterschiede zwischen den Anbietern

Die erste Rückmeldung erhielt ich sehr kurzfristig per Telefon aus Falkensee bei Berlin. Herr Rosin „Rosin Tiergesundheit“ nahm sich sehr viel Zeit mir genau zu erklären was er auf den relativ schlechten Röntgenbildern von Nelly erkennen konnte. Interessant war, dass er mehr sehen konnte als der Tierarzt, der sie zuvor gemacht hatte. Einen Bruch an einem Dornfortsatz im Brustwirbelbereich markierte er mir auf dem Röntgenbild und sendete mir dieses mit einem Vergleichsbild zurück. So konnte ich genau nachvollziehen was er mir am Telefon erklärte. Herr Rosin nahm sich sehr viel Zeit um mir die Goldakupunktur genauestens zu erklären. All dies konnte ich zusätzlich auf seiner sehr informativen Homepage nachlesen.

3 weitere Tierärzte antworteten einige Tage später recht kurz und knapp per Mail ohne auf die Röntgenbilder einzugehen. Eine weitere Tierärztin rief mich eine gute Woche später an um mitzuteilen, sie hätte die Röntgenbilder nicht erhalten und könne deshalb keinerlei Aussage zu dem Fall machen. Tierarztpraxis 6. hat bis heute nicht reagiert. Die 3 Tierärzte, die in der Mail nicht auf die Röntgenbilder eingingen, versuchte ich telefonisch zu erreichen um sie zu den Röntgenbildern zu befragen. Auch diese Antworten waren sehr interessant, denn der erste Tierarzt meinte, dies sei kein Bruch sondern ein Gendefekt. Der zweite Arzt war sich sicher, an einer solchen Stelle könne kein Bruch sein, das Bild sei in einer schlechten Lage aufgenommen worden. Auf den Rückruf des dritten Arztes warte ich noch heute…

Es wurde spannend und ich hoffte für die beiden Mäuse....

Es wurde spannend und ich hoffte für die beiden Mäuse….

Goldakupunktur – Termin in Falkensee bei Berlin

Also – der Termin für die Goldakupunktur stand für den 16. August 2012 für Nelly und Brutos.

An diesem Tag wurden wir in der Praxis „Tiergesundheit Rosin“ erwartet und es sollte kein normaler Tierarztbesuch werden sondern so etwas wie ein Erlebnis. Ein Termin, den ich für uns alle keine Sekunde bereut habe, auch wenn meine Geldbörse ein wenig sauer mit mir war….;-)

Nachfolgende Praxisvorstellung gibt vorab einen kleinen Einblick in die Tierarztpraxis und das Team mit und um Herr Rosin:

Lesen Sie im nächsten Artikel einen ausführlichen Bericht über unseren Besuch bei Herrn PeterRosin und wie es Nelly und Brutos bei und nach der Goldakupunktur ergangen ist….

Natürlich stehen wir Ihnen für Fragen rund um die Themen HD, Spondylose, Arthrose und Behandlungsmöglichkeiten gemäß unserer Erfahrungen jederzeit gerne zur Verfügung!

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HD, Spondylose und Arthrose beim Hund

HD, Spondylose und Arthrose beim Hund – was ist das überhaupt?

 

Bereits seit ewigen Zeiten sind für Hundehalter und Züchter die Diagnosen HD, Spondylose und Arthrose beim Hund so etwas wie eine Horrormeldung.

Alleine unter HD (Hüftgelenksdysplasie ) leiden Schätzungsweise 50% unserer Hunde. Vorwiegend betroffen sind mittelgroße bis große Hunde, wobei durchaus auch kleine Hunde und Katzen an HD erkranken können. Sehr unterschiedlich zeigen sich die Symptome und die Schweregrade der Krankheit.

Generell geht man von einer Vererbung dieser Entwicklungsstörung aus, deshalb wird in Deutschland in der Zucht eine HD-Freiheit gefordert, welche durch spezielles Röntgen nachzuweisen ist. Weitere Faktoren, die HD beim Hund begünstigen sind z.B.: falsche Ernährung, Übergewicht, Überlastung in der Wachstumsphase, ungünstige oder gar feuchte Schlafplätze und unangemessene Futterzusätze.

Wohl dem Hund, der bis ins hohe Alter ohne HD, Spondylose und Arthrose das Leben genießen kann.

Wohl dem Hund, der bis ins hohe Alter ohne HD, Spondylose und Arthrose das Lebe genießen kann.

Spondylose und Arthrose beim Hund unterscheidet sich kaum von den gleichnamigen Gelenkerkrankungen beim Menschen. Während Spondylose eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule ist, handelt es sich bei der Arthrose um eine degenerative Erkrankung der Gelenke.

Bezüglich der Ursachen beider Erkrankungen teilen sich die Meinungen der Fachleute. Entzündliche Prozesse, Verletzungen etc. scheinen oftmals ein Auslöser zu sein. Aber auch Überbelastung und ernährungsbedingte Mangelerscheinungen spielen eine Rolle bei der Entstehung von Spondylose und Arthrose beim Hund.

 

HD, Spondylose und Arthrose beim Hund – kann man vorbeugen?

 

Sicherlich kann man seinen Hund nicht immer erfolgreich vor Krankheiten schützen, aber man kann gewisse vorbeugende Maßnahmen treffen, sofern man den Hund bereits in jungen Jahren bzw. als Welpe zu sich nimmt.

Wie bereits beschrieben, ist die Ernährung ein wichtiger Grundstein fürs ganze Leben. Gerade bei HD, Spondylose und Arthrose beim Hund sollte man darauf achten, dass in der Wachstumsphase die Knochen und Gelenke nicht durch Übergewicht zu sehr belastet werden.

Übermäßiger Eiweißgehalt im Futter und unangemessene Vitamin- und Calciumgabe fördert ein zu schnelles Wachstum bzw. Fehlbildungen der Knochen und Gelenke.

Außerdem sollte der Schlafplatz für den jungen Hund mit viel Umsicht gewählt und auf Überbelastungen verzichtet werden. Beispielsweise sollte auf Dauerbelastungen, wie am Fahrrad laufen, in der Wachstumsphase verzichtet werden.

Vorsorge ist besser als später Probleme bekämpfen zu müssen

Vorsorge ist besser als später Probleme bekämpfen zu müssen

Diagnose: HD, Spondylose und Arthrose beim Hund

 

An dieser Stelle möchte ich das Beispiel meiner beiden Hunde Nelly und Brutos schildern:

Beide Hunde übernahm ich im Erwachsenenalter, Nelly aus einem Tierheim in NRW und Brutos nach der 4. Fehlvermittlung. Deshalb weiß ich nicht, was in der Wachstumsphase bei den beiden Schnuffelnasen eventuell gut oder schlecht gelaufen war.

HD, Spondylose und Arthrose beim Hund - am Beispiel von Nelly und Brutos

HD, Spondylose und Arthrose beim Hund – am Beispiel von Nelly und Brutos

Nelly war bei uns angekommen und konnte problemlos stundenlang über die Wiesen und Felder rennen. Ich staunte über die Ausdauer, Kraft und Power, die in ihr steckte. Brutos, ist schon ein älterer Herr mit inzwischen 10,5 Jahren, dennoch zeigt er sich noch als Kraftpaket.

Bei Brutos begann letztes Jahr im Frühsommer das Problem mit dem Aufstehen. War er nach einigen Minuten „warmgelaufen“ konnte er rennen wie ein junger Gott, doch das Hochstehen nach der Ruhephase machte ihm immer mehr zu schaffen. Dieses Problem verschlechterte sich von Woche zu Woche. Ich war bereits am Überlegen wann wir zum Röntgen fahren würden.

Die Überlegung nahm mir Nelly im Juni 2012 ab. Während des Spaziergangs blieb sie wie vom Donner gerührt stehen und schien sich nicht mehr bewegen zu können. Sie stürzte nicht, es war auch kein anderer Hund direkt bei ihr, also ein Rempler oder Ähnliches konnte nicht der Auslöser sein. Ich ging zu ihr und sah ihr an, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. Nelly versuchte wieder zu laufen, was aber nur mir schleichendem Schritt funktionierte. Sie wirkte verkniffen, verspannt und total müde.

Auf dem Video kann man sehr gut erkennen, wie Nelly, die normal eher einem Flummy-Ball gleicht, sich vorsichtig und wie in Zeitlupe bewegt:

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Als Notfallversorgung verabreichte ich Nelly Traumeel und Zeel, was ihr auch ein wenig half. Sie lief am nächsten Tag besser, aber humpelte vorne rechts. Ich vermutete als Ursache noch immer eine Verstauchung oder Zerrung. Am Folgetag verschlimmerten sich die Symptome und ich vereinbarte einen Termin beim Tierarzt.

Nach diesem Termin kam ich mit Nelly und Brutos vollkommen deprimiert aus der Praxis des Tierarztes. Während der Fahrt nach Hause hörte ich immer und immer wieder die Diagnosen des Arztes: HD, Spondylose, Arthrose….HD, Spondylose ….. Schmerzmittel und und und – ich wusste nicht ob ich gleich losheulen sollte.

Der rechte Ellbogen von Nelly - die erste Röntgenaufnahme

Der rechte Ellbogen von Nelly – die erste Röntgenaufnahme

Brutos erhielt Schmerzmittel, da in seinem Alter und mit der Diagnose „hochgradige Spondylose“ ohnehin nichts anderes zu machen sei.  Nelly erhielt ebenfalls Schmerzmittel und sollte in den Folgewochen Hyaluronsäure in den Ellbogen gespritzt bekommen. Arthrose beim Hund könne nicht besonders gut behandelt werden, Hyaluronsäure sei aber eine Möglichkeit, die ein wenig Erleichterung bringen könnte. Ansonsten würde sich der Ellbogen im Laufe der Zeit versteifen. Außerdem wurde bei Nelly eine „beginnende Spondylose“ diagnostiziert, was sich in dieser Form später nicht bestätigen sollte.

Um nichts unversucht zu lassen, ließ ich die besprochene Behandlung bei Nelly durchführen. 5 Wochen in Folge erhielt sie je eine Gelenkinjektion. Außerdem besorgte ich den beiden Wuffels ein Gesundheitsbettchen, was ich jedem Halter eines vorbelasteten Hundes empfehlen kann.

Die Hoffnung, Nelly irgendwie helfen zu können, gab ich nie auf...

Die Hoffnung, Nelly helfen zu können, gab ich nie auf…

[important]Dies war der Anfang einer kleinen Odyssee – wie es weiterging lesen Sie im nächsten Artikel: „Wenn die herkömmliche Schulmedizin keinen Rat mehr weiß – Goldakupunktur als Alternative“[/important]

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Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Hund“

Erfahrungsaustausch, Brainstorming und Smalltalk im Hundezentrum-Elbaue

 

Wir haben uns in dieser Woche im Hundezentrum-Elbaue getroffen. Wer sind wir?

Der Chef bittet einzutreten ;-)

Der Chef bittet einzutreten 😉

Frank Griebsch – Chef und Hundetrainer im Hundezentrum-Elbaue in Buro bei Coswig/Anhalt (LK Wittenberg)

Krystyna unterhält sich mit meiner Nelly ;-)

Krystyna unterhält sich mit meiner Nelly 😉

Krystyna Timmel – Tierheilpraktikerin aus Dessau-Roßlau OT Mildensee

Ja klar - die gehören alle dazu... ;-)

Ja klar – die gehören alle dazu… 😉

Meine Wenigkeit (Ursula) – hier von der Pfoten-Hotline aus dem Nachbar-Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Frank und ich tauschen uns sporadisch immer wieder aus, um uns gegenseitig Denkanstöße zu geben. Meinungs- und Erfahrungsaustausch kann bei der Arbeit mit den Tieren nur förderlich sein, zumal jeder sein persönliches Spezialgebiet hat. Training, Ausbildung, Gesundheit, Ernährung, Umgang – es gehören immer mehrere Komponenten zu einem glücklichen Hund– und Halterteam.

Erfahrungsaustausch rund um den Hund - Krystyna und Frank beim "Fachsimpeln"

Erfahrungsaustausch rund um den Hund – Krystyna und Frank beim „Fachsimpeln“

Krystyna hat sich die Hundepension und Hundeschule im Hundezentrum-Elbaue life angesehen und war beeindruckt. Jedem Hund steht, je nach Verträglichkeit, einer der Ausläufe zur Verfügung in denen er nach Herzenslust toben und mit Artgenossen spielen kann. In der Nacht sind die Hunde in Zimmern untergebracht, die im Winter beheizt sind. Auch zu den Zimmern gehört jeweils ein kleiner Auslauf. Die Räume werden mit einem Hund bzw. mit bis zu 3 Hunden besetzt, je nach Größe und Verträglichkeit.

Wissens- und Erfahrungsaustausch – Pfoten-Hotline / Hundetrainer / Tierheilpraktikerin

 

Themen des Tages waren unter anderem:

Hundeerziehung, Umgang mit dem Hund, häufige Fehler in der Ausbildung, Ernährung des Hundes, gesundheitliche Probleme, Möglichkeiten der Tierheilkunde, häufige Fragen der Hundehalter, Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung zum Vorteil der Hunde und deren Halter

Frank mit einem jungen, ängstlichen Labrador in der Stadt

Frank mit einem jungen, ängstlichen Labrador in der Stadt

Erfahrungsaustausch mit praktischen Übungen

 

Anschließend ging es nach Dessau-Roßlau zur Übung in der Praxis zusammen mit den Hunden. Hier wurde nochmals erläutert wie wichtig es ist, dass der Hund in der Prägephase möglichst viel kennenlernen sollte, damit Ängste erst gar nicht entstehen. Ruhe und Souveränität des Hundeführers gibt dem Hund die nötige Sicherheit um auch schwierige Situationen bravourös zu meistern.

Diese 4 Hunde mußten alles erst lernen. Geduld und Erfahrungsaustausch mit Trainern macht inzwischen einen entspannten Spaziergang möglich.

Diese 4 Hunde mußten alles erst lernen. Geduld und Erfahrungsaustausch mit Trainern macht inzwischen einen entspannten Spaziergang möglich.

Es war ein sehr schöner Tag an dem uns die Sonne begleitet hat. Ich bin sicher, wir haben alle 3 neue Erkenntnisse, Anstöße und zusätzliches Wissen mitgenommen.

Ein liebes Danke an Frank und an Krystyna für den schönen und informativen Tag – auch im Namen meiner Hunde, die dabei sein durften!

......wir sehen uns ......;-)

……wir sehen uns ……;-)

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Angsthund – häufige Fehler im Umgang

Immer häufiger ist der „Angsthund“ Thema in diversen Hundeforen

 

Angst kann beim Hund, genau wie bei uns Menschen aus 2 Gründen entstehen. Negative Erlebnisse und/oder das große Unbekannte – beides kann Unsicherheit, Angst und sogar Panik auslösen. Wie stark und ausgeprägt sich die Symptome zeigen kommt immer auf den Grundcharakter bzw. auf das Wesen an. Sie kennen sicherlich auch Menschen, die gewisse Dinge leichter wegstecken wie andere. Genau so ist es auch bei unseren Hunden.

Ein Angsthund benötigt die Ruhe und Sicherheit seines Halters

Ein Angsthund benötigt die Ruhe und Sicherheit seines Halters

Es ist hinlänglich bekannt, dass ein Angsthund nicht bemitleidet werden sollte, da sich das Problem dadurch noch verstärkt. Dieser Grundsatz dürfte so gut wie jedem Hundehalter geläufig sein. Doch was versteht der Hund unter „bemitleiden“? Wie die Erfahrung immer wieder zeigt, werden gerade im Bereich „Angsthund“ sehr viele Fehler im Umgang gemacht. Dadurch wird die Dauer der Angstzustände unnötig verlängert beziehungsweise noch verstärkt.

Speziell bei Angstaggressionen wird selbst in Hundeschulen häufig völlig falsch angesetzt, da das Verhalten irrtümlicherweise als Dominanzhandlung gesehen wird.

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass ein dominanter Hund es nicht nötig hat Aggressionen einzusetzen. Im Gegenteil, er würde beispielsweise bei Artgenossenbegegnungen völlig gelassen reagieren, weil er über der Sache steht. Ebenso sicher haben die wenigsten Menschen einen Alpha-Hund an der Leine, der verrückt spielt 😉 Das hören wir leider immer wieder, wenn der Hund sich daneben benimmt – „er oder sie ist halt ein Alpha…….“

Also – ein Alpha hat nun wirklich sehr viel wichtiger Dinge zu tun als andere Hunde anzupöpeln, Fahrradfahrer anzugehen oder in die Leine zu rasen, wenn ein Motorrad um die Ecke biegt. Leider werden unsere Hunde, mit denen wir seit zig Jahren zusammenleben sehr häufig völlig falsch verstanden.

Ein neumoderner Alpha-Hund entpuppt sich häufig als Angsthund

 

Sieht man sich diese neumoderne Rasse „Alpha-Hund“ mal genauer an, entpuppen sich die meisten davon schnell als reiner Angsthund bzw. situationsbedingt als unsicherer Hund. Ausnahme: völlig normale Hunde mit unsicheren Haltern 😉

Wie bereits erwähnt, entsteht Angst und Unsicherheit leicht durch übermäßiges abschirmen gerade in der Welpen- und Prägephase. Dazu kommen Hunde aus dem Tierschutz, die keinen guten Start ins Leben hatten und durch negative Erfahrungen Ängste aufgebaut haben. Der Weg in die richtige Richtung ist jedoch bei beiden der selbe.

Ein Hund mit einem selbstbewußten Führer neigt selten dazu Ängste aufzubauen.

Ein Hund mit einem selbstbewußten Führer neigt selten dazu Ängste aufzubauen.

Worauf sollten Sie beim Umgang mit einem Angsthund achten?

 

 

Grundsätzlich auf nichts, außer:

  1. WICHTIG: der Hund muss so gesichert werden, dass er in einer überraschenden Stresssituation nicht weglaufen kann. Hunde, die in Panik „flüchten“ verlieren sehr schnell die Orientierung und achten in der Panik nicht auf anderweitige Gefahren.
  2. Wenn Sie einen Hundetrainer oder eine Hundetrainerin zu Rate ziehen, achten Sie bitte unbedingt darauf, dass diese den Hund „lesen“ können – also einen dominanten Hund von einem Angsthund unterscheiden können, sonst kann der ganze Aufwand in die völlig falsche Richtung gehen.

 

Sonst sollten Sie nichts tun, zumindest nicht mit dem Hund. Sie selbst sollten etwas Geduld haben und einfach cool bleiben. Ziehen Sie sich das dicke Fell an, das eigentlich ihrem Hund gehört 😉

Meiden Sie auf keinen Fall Situationen vor denen Ihr Hund Angst hat, sondern suchen Sie diese Situationen. Ihr Kind schicken Sie auch auf sein Zimmer um das zu lernen was es nicht kann oder? Zeigen Sie Ihrem Hund wie easy die Situationen sind, zeigen Sie ihm wie locker und entspannt sie sind – er wird es sich ganz alleine von Ihnen  abgucken. Ignorieren Sie sein Fehlverhalten, aber loben Sie ihn wenn er seine Sache gut macht.

Beobachten Sie sich selbst und nicht Ihren Hund – schon wird alles besser, weil er weniger Aufmerksam während seines Fehlverhaltens erhält und Sie haben die Kontrolle über sich selbst ob Sie gelassen genug sind. Grundsätzlich ist seine Angst ein Fehlverhalten, das nicht nötig und nicht erwünscht ist. Dass Ihnen Ihr Hund leid tut ist verständlich und „menschlich“ es bringt ihm jedoch in seiner Situation „hundisch“ nichts, wenn wir ihm unser Mitgefühl zeigen. Versteht Ihr Kind Mathe nicht und schreibt eine 6 – dann kann es einem auch leid tun oder? Sie werden es aber eher an den Schreibtisch zum Lernen schicken als es zu betütteln und zu bemitleiden.

Ursprünglich als Angstpanikerin übernpmmen - geblieben sind minimale Unsicherheiten.

Ursprünglich als Angstpanikerin übernpmmen – geblieben sind minimale Unsicherheiten.

Beispielsweise bei Gewitter-Angst – machen Sie einfach alles so wie sonst auch – oder beobachten Sie Ihren Hund normal auch ununterbrochen? Für den Hund bedeutet die ununterbrochene Beobachtung durch seinen Menschen, dass irgendwas ganz komisches vonstatten geht. Die Blitze und der Donner machen ihm schon Angst und dann starrt sein Mensch ihn noch ununterbrochen an – nun versetzen Sie sich in die Lage Ihres Hundes……wie fühlen Sie sich?

Mir sagte neulich mal ein Halter, er würde alles so machen wie immer. Ich ließ mir daraufhin genau schildern wie so ein Gewitter mit dem Hund abläuft. Dabei erfuhr ich, dass der Halter seinen Angsthund sogar zum Trinknapf führen musste da der arme Hund bei Blitz und Donner völlig das Trinken vergisst 😉 Ich fragte nach ob das ohne Gewitter auch so gehandhabt wird…..und woher wusste der Halter, dass der Hund seit Stunden nichts getrunken hatte?

Wie schon gesagt – beobachten Sie sich selbst, nicht Ihren Hund – und es wird mit einer Portion Geduld alles gut!

Auch Sammy kam als Angsthund ehemals aus Bulgarien.

Auch Sammy kam als Angsthund ehemals aus Bulgarien.

Für Fragen zum Thema Angsthund stehen wir natürlich, genau wie für alle anderen Fragen rund um den Hund, jederzeit gerne zur Verfügung.

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