Hund abzugeben wegen…..ja schon klar :((

Hund abzugeben – so traurig und leider so häufig 😦

Für mich sind das immer die schlimmsten und traurigsten Anrufe, die auf unserer Pfoten-Hotline eingehen. Oftmals denke ich, wenn die Besitzer der Hunde in der Erziehung genauso erfinderisch wären wie bei der Findung eines Abgabegrundes, dann sollte eigentlich nichts schiefgehen. Natürlich kennt man mit der Zeit die häufigsten Ausreden wie Allergie, Umzug….und und und jedoch hört man aus den Gesprächen sehr schnell heraus, dass diese Gründe oft nur vorgeschoben sind.

Hund abzugeben….“Mensch abzugeben?“

Selbstverständlich kann es Gründe geben, die unumgänglich und nicht voraussehbar sind. Damit meine ich z.B. schwere Krankheit oder Tod des Besitzers. Solche Dinge lassen sich nunmal nicht planen oder abwenden und häufig macht es in diesen Fällen für alle Beteiligten Sinn den Hund abzugeben.

Einen Hund abzugeben heisst für mich jedoch, man sucht ein neues passendes Zuhause für das Tier. Einfach irgendwohin abschieben oder verscheuern ist definitiv keine akzeptable Lösung!!!!!

Hund abzugeben aus Bequemlichkeit

Zu oft denken in der heutigen Zeit viele Menschen nur noch an sich selbst, beeinflusst durch Existenzängste oder sonstige gesellschaftliche Einflüsse. Vielleicht sollten manche Hundehalter oder die, die es werden möchten, in einer ruhigen Minute mal darüber nachdenken, was ein Hund für Ansprüche hat, wie er denkt und wie er fühlt – ja, ich bin absolut sicher, dass Hunde denken, wenn auch anders als wir Menschen.

Leider hat der Hund keinerlei Chance sich seine Menschen selbst auszusuchen. Ich bin sicher, viele Hunde würden anders entscheiden, wenn sie könnten. Zum Glück sind Hunde wahre Anpassungskünstler, sie arrangieren sich mit nahezu allen möglichen Gegebenheiten, ich ziehe nicht selten den Hut vor den Tieren, denn wir Menschen wären dazu definitiv nicht fähig.

Versetzen wir uns in die Lage des Hundes, dann sollten wir viele Dinge besser verstehen können. Ich denke hierbei unweigerlich an die vielen Hunde, die aus dem Tierschutz in Familien umziehen um nach 3 bis 4 Tagen wieder abgeschoben  zu werden. Solche Aktionen stimmen mich immer besonders traurig, denn diese Menschen wollten eigentlich kein Tier sondern offensichtlich ganz was anderes.

 

Eine sehr moderne Variante ist auch diese: „mein Hund hat geschnappt, ich möchte ihn abgeben, da ich ihm nie wieder vertrauen kann“. Hm, mal darüber nachgedacht warum er geschnappt hat? Mal darüber nachgedacht, dass der Hund eventuell dem Halter nicht vertraut und dafür seine Gründe hat?

Ebenso schlimm finde ich, dass die meisten Hunde abzugeben sind, wenn sie das  Pubertätsalter erreicht haben oder in einem Altersbereich in dem vermehrt mit Krankheiten, das heisst, mit erhöhten Kosten zu rechnen ist. Danach wird häufig recht schnell ein neues Tier angeschafft, dem später dasselbe Schicksal droht. Vielleicht sollte das genau diesen Menschen auch so ergehen, dass Freunde und Familienmitglieder sie einfach irgendwo abkippen wo sie weder die Sprache verstehen noch die Gegebenheiten kennen. Einfach absetzen ohne drüber nachzudenken wie es demjenigen dabei geht und wie er damit zurechtkommt, niemanden zu haben, den er kennt, den er versteht oder dem er vertrauen kann. Ich persönlich finde den Gedanken nicht sehr schön – ein Hund auch nicht, das ist sicher.

Hund abzugeben – oder eher keine Lust auf Verantwortung?

 

Hund dabzugeben oder auch „sich feige und rücksichtslos der Verantwortung zu entziehen…“

Klar, Verantwortung übernehmen beinhaltet auch unliebsame Dinge, nicht immer kann alles geradeaus laufen ohne Hürden, ohne Ecken und Kanten. Wo bleibt bei den Menschen, die sich kurzerhand entschliessen den  Hund abzugeben, der menschliche Ehrgeiz? Der Ehrgeiz den Weg zu finden mit dem Freund und Partner „Hund“ gemeinsam Situationen zu meistern? Aus den Augen, aus dem Sinn? Ganz ehrlich? Ich würde mich selbst so was von Sch….. fühlen….

Es gibt fast immer einen Weg, man muss nur wollen! Ich selbst habe und hatte immer Hunde aus zweiter Hand/Hunde aus dem Tierschutz und ich weiss, dass jeder dieser Hunde nach einer gewissen Eingewöhnungszeit sein Leben für mich gegeben hätte oder geben würde. Das würde jeder Hund machen, wenn er die Chance bekommt und sich verstnaden fühlt, da bin ich sicher. Was sind manche Menschen im Gegenzug bereit ihrem Hund, den sie sich selbst ausgesucht haben, zu geben? Leider ist die Antwort oft ernüchternd – ich werde häufig mit grossen fragenden Augen angeschaut und die Antwort lautet: na, aber das ist doch nur ein Tier. RICHTIG – meiner Meinung nach jedoch ein Tier, das mehr positive Eigenschaften besitzt wie manche Halter.

Bitte genau nachdenken bevor man sich entscheidet einen Hund anzuschaffen, denn man kann auch ohne Hund leben, wenn man nicht fähig oder gewillt ist sich auf das Tier einzulassen und Verantwortung zu übernehmen!

Einen Hund abzugeben, weil man als Halter versagt hat? Das kann nicht sein…

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Nothunde und was nun? Hilfe für Nothunde gesucht!

Aus gegebenem Anlass ist das Vorhaben gestorben – wir überlassen das dann mal den Leuten, die nicht nur den Platz sondern auch genügend Geld haben und halten den entsprechenden Hunden alle Daumen! 

Haben wir in Deutschland immer mehr Nothunde?

Ich hatte bereits in einem vorangegangenen Artikel „Notfall – wo ist der Tierschutz“ geschildert, dass immer mehr Notrufe auf der Hotline ankommen mit der Suche nach Hilfe für Nothunde.

Immer mehr Tierheime und Tierschutzorganisationen lehnen die Aufnahme von Hunden bestimmter Rassen, Größen etc. kategorisch ab. Häufig kommen Verhaltensproblematiken dazu und damit gibt es für diese Tiere praktisch keine Möglichkeiten oder Chancen mehr. Sicherlich ist das Vorgehen wirtschaftlich nachvollziehbar, da solche Tiere schwer bis gar nicht mehr vermittelbar sind. Andererseits steht der Begriff „Tierschutz“ im Raum, der grundsätzlich für den „Schutz der Tiere“ stehen sollte.

Ich stehe zu meiner Meinung: fast ja FAST immer gibt es eine Möglichkeit bereits im Vorfeld eine Abgabe zu verhindern und eine Chance das zugrunde liegende Problem zu lösen. Aus diesem Grund hatte ich die Pfoten-Hotline ins Leben gerufen, denn die Strafe trifft leider immer das Tier, das am allerwenigsten für die jeweilige Situation kann.

Mehr dazu nochmal auf der Seite „Warum und wozu

Was kann man tun, wenn es so gar keine Chance für solche Nothunde gibt?

Kann Aggression nachgewiesen werden, ist es heutzutage relativ einfach das Tier einschläfern zu lassen – leider! Größe alleine reicht nicht, dementsprechend werden solche Tiere meist vollkommen unüberlegt weitergereicht, was irgendwann Aggressionen zur Folge hat und wir sind wieder bei Punkt 1 – noch mehr leider!!! Die Spirale dreht sich…..

Sicher redet man immer über den sogenannten „Tropfen auf dem heissen Stein“  aber wenn die Tropfen mehr werden, kühlt vielleicht der Stein irgendwann ein klein wenig ab. Sicher kann man nie immer helfen, das wissen wir alle – aber für jedes einzelne Tier kann sich doch sehr viel ändern…..

Warum nun der ganze Text? Wir haben einen Plan aber wir benötigen Eure Unterstützung und zwar jede, die wir bekommen können – bitte seid so lieb, lest selbst und teilt, teilt, teilt, was das Zeug hält!!!! 

Pfoten-Hotline & Hilfe für Notpfoten

Weihnachtsgewinnspiel – Hundegeschichten und Tiergeschichten!

Unser Weihnachtsgewinnspiel – Hundegeschichten ist zu Ende

Unser Gewinnspiel - Hundegeschichten ist beendet

Unser Gewinnspiel – Hundegeschichten ist beendet

Die Resonanz war leider nicht so wie wir uns das vorgestellt haben, schade eigentlich. Wahrscheinlich sind doch viele Hundebesitzer dem vorweihnachtlichen Einkaufsstress zum Opfer gefallen 😉

Wir bedanken uns um so mehr bei den wenigen fleissigen Schreibern, die uns ihre Tier- und Hundegeschichten geschickt haben. Schöne, traurige und auch lehrreiche Geschichten, die allesamt zum Nachdenken anstoßen, bereichern inzwischen unseren Horizont.

Die Gewinner unseres Weihnachtsgewinnspiels stehen fest!

Platz 1  hat die schöne Hundegeschichte mit Happy End  „Eine wahre Geschichte“  erreicht

Platz 2  geht an die Frettchennothilfe für die wunderschöne „Geschichte des Frettchens Schmuddel“

Platz 3 erzielt die sehr traurige Hundegeschichte: „Leider war ich nur ein Hund….

Wir wünschen viel Spaß und viel freude an den Gewinnen und freuen uns natürlich jederzeit über neue Hundegeschichten und Tiergeschichten!
Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern unseres HundegeschichtenGewinnspiels!

Gratulation an die Gewinner von Robbie

Gratulation an die Gewinner von Robbie

Urlaubstipp für Hundehalter

Urlaubstipp für die schönsten Wochen des Jahres

Urlaub ohne Hund? Undenkbar, sagen manche Hundehalter – geht nicht anders, sagen andere.

Vor den Ferien sind es ungefähr 70.000 Tiere!

Neben Straßen angebunden oder auf Raststätten ausgesetzt, wollen ihre Besitzer sie loswerden, um in den Urlaub fahren zu können. Dabei ist das sogar verboten und kann mit bis zu 25.000 Euro bestraft werden.

Urlaubstipp für Hundehalter um solche Bilder zu vermeiden!

Urlaubstipp für Hundehalter um solche Bilder zu vermeiden!

In Berlin wurde ein, erst wenige Wochen alter, Husky-Welpe an der Autobahn ausgesetzt und mit zwei gebrochenen Beinen aufgefunden. Wie durch ein Wunder überlebte das Tier und wird nun im Tierheim Berlin versorgt. Das ist kein Einzelfall: Tausende Haustiere, allen voran Hunde und Katzen, werden Jahr für Jahr in den Sommermonaten ausgesetzt. Auffangbecken sind die Tierheime, die schon oft vor Beginn der Ferienzeit an der Kapazitätsgrenze arbeiten. In den Tierheimen, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind, werden jährlich bis zu 300.000 Tiere betreut. Die Hochsaison ist dabei erfahrungsgemäß die Ferienzeit. Immer wieder kommt es in diesen Tagen zu dramatischen Situationen, wenn verantwortungslose Tierhalter ihr Tier aussetzen, weil sie es als „Last“ empfinden. Allein in den wenigen Ferienwochen werden bundesweit knapp 70.000 Tiere neu aufgenommen, davon viele ausgesetzt.

Ein Hund würde alles für seinen Menschen geben - das hat kein Hund verdient....

Ein Hund würde alles für seinen Menschen geben – das hat kein Hund verdient….

Unser Urlaubstipp soll Hundehaltern aufzeigen wie schön ein Urlaub mit Hund sein kann

Lieben Sie das Meer? Sandstrand? Dann haben wir den passenden Urlaubstipp für Sie und Ihren Hund  – die hundefreundlichen Ferienhäuser in Hooksiel der Familie von Sicard. Nur wenige Fußminuten trennen Sie vom Deich, dem Hundestrand und vielen weiteren Freizeitmöglichkeiten. Hooksiel liegt  im Ferienland Wangerland und gehört zu den führenden Urlaubsregionen der Nordsee.

Hooksiel liegt wunderschön direkt an der Nordsee

Hooksiel liegt wunderschön direkt an der Nordsee

Was Sie als Hundehalter in Hooksiel noch alles erwartet, finden Sie    HIER

 Urlaubstipp für Ihren Kurzurlaub oder auch für den Jahresurlaub

Vielleicht möchten Sie unseren Urlaubstipp auch erstmal für Ihren Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende mit Ihrem Hund gemeinsam nutzen?

Hier wohnen Sie zusammen mit Ihrem Hund während des Urlaubs

Hier wohnen Sie zusammen mit Ihrem Hund während des Urlaubs

Informieren Sie sich auf der Webseite von Familie von Sicard über weitere Details, den Belegungsplan und genießen Sie ein paar herrliche Tage – egal ob im Herbst, Winter, Frühjahr oder Sommer, denn Hooksiel hat zu jeder Jahreszeit seine Reize!

Urlaubstipp: Urlaub zusammen mit dem Hund in Hooksiel - am Hundestrand

Urlaubstipp: Urlaub zusammen mit dem Hund in Hooksiel – am Hundestrand