Gedichte und Sprüche

Hundetreue

Wenn dir ein Mensch ein Unrecht tut und wird es Dir zu bunt,

beschimpfst Du ihn in deiner Wut und nennst ihn einen Hund.

Bedenkst nicht, das dein treues Tier nie so sein könnt wie der,

der Name Hund ist, glaube mir ein Schimpfwort nimmermehr.

Er dankt für jedes kleine Stück und blickt dich an beseelt,

er spricht zu dir mit feinem Blick da ihm die Sprache fehlt.

Erkenn‘ den Wert bevor’s zu spät sei gut zu deinem Tier,

denn wenn dein Hund einst von dir geht wer hält dann Treue dir?

Ein treues Herz, ein treuer Blick, das gibt es noch auf dieser Welt.

Denn auch Schmerz, nicht nur im Glück, ein Wesen zu Dir hält.

Doch suchst beim Menschen Du die Treu,

vergeblich suchst Du da aufs Neu.

In Leid und Freud, zu jeder Stund, hält einer Treu zu Dir: Dein Hund

Ein Treues Herz, ein Treuer Blick, verloren hab ich Ihn.

Es ging von meinem Herz ein Stück mit meinem Hund dahin.

Jetzt such, beim Menschen ich die Treu, vergeblich such ich da aufs Neu,

in Leid und Freud, zu jeder Stund, war mir nur einer Treu.

Mein Hund

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Fährtenprüfung

Schlecht geschnüffelt, hoch geguckt eine kleine Maus verschluckt.

Fand den Ort nicht wo gewinkelt, mehrfach auf die Spur gepinkelt.

Einmal leider Platz vergessen, Gänseblümchen aufgefressen.

Hundeführer schlimm genarrt, zweites Suchobjekt verscharrt.

Zwölf Kartoffeln fein sortiert, toten Maulwurf exhumiert.

Fährtenleine durchgekaut, hinter Hase abgehaun.

-bin der liebste Hund von allen –

Richter sagt : “ Durchgefallen „

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Das Gebet des Hundes

Oh Gott, der Du über alle Kreaturen regierst,
gib, dass ich einen Herrn finde, der mich liebt,
so, wie ich ihn liebe und verehre und jederzeit
mein Leben für ihn hergeben würde.
Mach, oh Gott, dass er gerecht zu mir ist,
da Du mich ihm anvertraut hast.
Gib, dass er geduldig mit mir ist, so,
wie ich geduldig stundenlang auf sein Heimkommen warte.
Bewahre ihm, oh Herr, die Jugend meines Herzen und
die Reinheit meiner Gedanken.
Zeige ihm was Treue ist, wie ich sie ihm vorlebe.
Gib meinem Herrn Gesundheit und Freude an der Natur,
damit er recht oft mit mir über Felder wandert.
Oh Gott, der Du über alle Kreaturen regierst, ich bitte Dich,
lass den Menschen immer Mensch sein, so,
wie ich immer Hund sein möchte!

Willst Du einen Hund – das ist gefährlich.
Es bleibt nicht bei Einem, sei doch mal ehrlich!

Einer ist gar nichts, ein Zweiter muss her!
Ein Dritter ist einfach, ein Vierter nicht schwer!

Ein Hund auf dem Sofa, einer im Bett!
Die andern haben Hunger, ist das nicht nett?

Die Möbel sind staubig, die Fenster nicht klar,
der Boden ist schmutzig, das Sofa voll Haar!

Es leidet der Haushalt, ich nehm’s wahr.
Die Nasenabdrücke und überall Haaaaar!

Die Familie bleibt weg, Freunde lassen dich in Ruh‘-
Du siehst nur die Hunde und
Hundefreunde wie Du!

Die Blumen sind tot, der Rasen ist hin,
wir pflanzen alles neu,
hab´ nichts anderes im Sinn!

Ist es das wert, was machst Du da bloß?
Dann kommt schon Dein Liebling und springt auf den Schoss!

Sein Blick wärmt das Herz und um nichts in der Welt,
gäbst Du einen nur her, was bedeutet schon Geld!?

Es muss wohl was wert sein und es muss Dir was geben,
denn sie lieben Dich alle:
„Die Hunde – mein Leben“.

Alles hat sich verändert, nichts ist mehr gleich!
Du liebst Deine Hunde und Deine Seele ist reich !!

Daß Dir der Hund das Liebste sei,
sagst Du, O Mensch, sei Sünde –

Der Hund bleibt Dir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde

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„ICH HATTE DICH LIEB“

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub – Hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten.
Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen.
Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer.
Ich hatte Angst und großen Hunger.
Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr.

Aber du bist nicht gekommen.
Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht – es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum – es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen!!
Geliebtes Herrchen, ich will, das du weißt, das ich mich trotz allen Leidens,
das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere.
Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte – ich würde auf dich zulaufen,
denn   ICH HATTE DICH LIEB!!!!!

Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten.
Wenn mit dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund bzw. ein anderes Lebewesen vor so einem Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen.

Es soll von vielen Menschen gelesen werden und es soll niemand wegschauen, wenn man so eine grausame Tat beobachtet. Einfach den Mut haben zu dem Tier mit Liebe hinzugehen, diesen verantwortungslosen Menschen ansprechen und anzeigen. Man ist den Tieren gegenüber „verpflichtet“ etwas gegen solche Leute zu unternehmen!

PS: in den Tierheimen warten viele Tiere auf ein neues Herrchen/Frauchen !


Wenn du kannst…


Wenn Du immer fröhlich sein kannst, Schmerzen und Pein ignorieren…
wenn Du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür dankbar bist,
wenn Du verstehen kannst,
dass diejenigen, die Dich lieben zu beschäftigt sind, Zeit für Dich zu haben,
wenn Du übersehen kannst, wenn die, die Du liebst, es an Dir auslassen, wenn etwas schief geht –
auch wenn es nicht Deine Schuld ist,
wenn Du das begrenzte Wissen, die schlechtere Erziehung eines Freundes ignorieren kannst,
ohne ihn zu korrigieren,
wenn Du dazu fähig bist, den Reichen nicht besser zu behandeln als den Armen,
wenn Du der Welt gegenübertreten kannst – ohne Lügen und Betrug,
wenn Du tief im Herzen wirklich ehrlich sagen kannst,

dass Du keine Vorurteile hast gegen Glauben, Hautfarbe, Religionen oder Politik …

Dann – mein Freund – bist Du fast so gut wie Dein HUND.

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DEIN HUND


Wenn alle Dich meiden und hassen,

ob mit oder ohne Grund,

wird einer Dich niemals verlassen,

und das ist Dein treuer Hund.

Und würdest Du ihn sogar schlagen,

ganz herzlos und ohne Verstand, er wird es geduldig ertragen, und leckt Dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue

hat er für Dich immer parat!

Er beweist es Dir täglich aufs Neue,

wie unsagbar gern er Dich hat.

Nennst Du einen Hund Dein eigen,

wirst Du nie verlassen sein,

und solltest Du vor Einsamkeit schweigen,

 Du bist doch niemals allein.

Wird einst der Tod Dir erscheinen,

und schlägt Dir die letzte Stund`, wird einer bestimmt um Dich weinen, und das ist Dein treuer Hund.

 Drum schäm Dich nicht Deiner Tränen,

wenn einmal Dein Hund von Dir geht!

 Nur er ist, das will ich erwähnen, ein Wesen,

das stets zu Dir steht.


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