Hundefutter – auch der Hund ist was er isst – Teil 1

Wer die Wahl hat, hat die Qual – Hundefutter – aber welches?

Zuerst stellt sich die Frage: Ist denn auch überall Hundefutter drin wo Hundefutter draufsteht?

Die klare und eindeutige Antwort lautet: NEIN!

Zumindest nicht das, was man sich grundsätzlich unter Hundefutter vorstellt. Nun wissen wir im Prinzip, dass der Hund ein Beutefresser ist. Er stammt definitiv vom Wolf ab und nein, er ist weder Vegetarier noch Veganer und ganz sicher kein Müllschlucker!!! Man erkennt dies sehr leicht an den Reißzähnen, die auch unsere heutigen Hunde noch haben und diese Reißzähne sind nicht nur Körperschmuck sondern haben ihre Bedeutung.

artgerechtes Hundefutter ist wichtig für ein glückliches Hundeleben

Harte Worte? Ja, harte Worte, denn leider werden unsere Hunde sehr häufig als Müllschlucker „benutzt“ um einen Milliardenmarkt immer weiter wachsen zu lassen, wohl wissentlich zu Lasten derer, die sich nicht wehren können – nämlich der Hunde!! Der unwissende oder wenig interessierte Halter lässt sich durch den gut durchdachten Werbeslogan wunderschön ködern und hat später zusammen mit seinem Vierbeiner den Schlamassel auszubaden.

Warum wohl gehören die größten Tierfuttermarken den Giganten wie z. B. Nestlé und Mars? Man kann uns doch nicht im ernst erzählen wollen, dass diesen Giganten das Wohl unserer Tiere am Herzen liegt und deshalb gesundes Hundefutter produziert wird? Ich denke, so naiv dürfte heute kein Hundehalter mehr sein?

Und wer es noch immer nicht weiß: in Hundefutter und Katzenfutter darf hierzulande so gut wie ALLES rein ohne genauer deklariert zu werden – logisch, denn müssten diverse Zutaten genau deklariert werden, dann würde wohl kaum ein Hundehalter zu solch einem Hundefutter greifen. Vorausgesetzt natürlich, man liest wenigstens was auf der Packung steht…..

Ein sehr interessanter und ausführlicher Bericht zum Thema Hundefutter ist  „HIER“ (Nestlé und Mars: Das große Geschäft mit den Haustieren) zu finden!!!!

Prinzipiell kann man herkömmliches Hundefutter genauso bewerten, als ob man ein Kind zu 100% mit MCDonalds „Feinkost“ ernährt. Es ist nichts anderes! Nur, kann man sein Tier so hassen, ihm das anzutun?

gesundes Hundefutter als Gesundheitsvorsorge

Wir sollten uns darüber im klaren sein, dass nicht nur Menschen an den Folgen von Fehlernährung schwer erkranken können sondern auch Tiere. Sieht man heute die Anzahl der Allergie-, Stoffwechsel- und Krebserkrankungen unserer Haustiere, dann nimmt das schon erschreckende Ausmasse an. Natürlich leiden die Tiere genau wie wir auch unter negativen Umwelteinflüssen aber gerade deshalb sind wir als Halter in der Pflicht bei der Ernährung auf Qualität zu achten.

Worauf sollte man beim Kauf von Hundefutter achten?

Auf jeden Fall die Inhaltsangaben des Hundefutters lesen!!!!! Die angegebenen Bestandteile sollten auf jeden Fall 100% ergeben…..nein, man kann leider nicht erwarten, dass dies immer so ist. Oftmals wird keine Angabe gemacht wovon wie viel enthalten ist  – dies ist schon mal eine sehr fadenscheinige Deklaration. Einzige bestehende Maßgabe ist, dass die Bestandteile in absteigender Reihenfolge des Anteils angegeben werden müssen. Zu beachten wäre hierbei noch, dass häufig die Bestandteile vor der Zubereitung zu Grunde gelegt werden, nicht die, die das Tier am Ende zu fressen bekommt.

Wir denken daran, dass unsere Hunde Beutetiere sind, dies begründet einen nötigen Fleischanteil von rund 60 bis 90 % in der Nahrung. Schwankungen je nach Alter und Aktivität sind dabei zu berücksichtigen, wobei dieser Wert nicht jeden Tag exakt eingehalten werden muss. An Tagen an denen das Beutetier weniger Glück bei der Jagd hat, muss es in der Natur auch mal mit weniger auskommen. Vollkommen indiskutabel ist Hundefutter mit gerade mal 4 % bis 8 % Fleisch, was durchaus handelsüblich ist.

Was definitiv in gutem Hundefutter nichts zu suchen hat sind Kadavermehle, Soja, Lockstoffe, Füllstoffe, gen-manipuliertes Getreide und Gemüse, Farb- und Aromastoffe. Eine Garantie, dass diese Stoffe nicht enthalten sind, findet man kaum, was deutlich erklärt, warum nicht gerne 100 % der Zusammensetzung des Hundefutters allgemein verständlich angegeben wird.

gutes Hundefutter macht einen rundum gesunden und glücklichen Hund aus

Warum ist gutes teures Hundefutter nicht wirklich teurer?

Zum einen benötigen unsere Hunde weniger Futter um ihren Nährstoffbedarf zu decken, wenn sie hochwertiges und gesundes Hundefutter erhalten. Gleichzeitig werden auch die Kothaufen kleiner und weniger. Füllstoffe belasten den Organismus nicht, müssen nicht gekauft, gefressen und gesch…… werden.

Dies bedeutet nicht nur, dass der gesamte Organismus geschont wird, da weniger „Müll“ umher geschaufelt werden muss sondern auch, dass die bestmögliche Gesundheitsvorsorge betrieben wird um das Tier vor Krankheiten zu schützen. Allergietests, Desensibilisierungen oder ähnliches verschlingen beim Tierarzt schnell einige hundert Euro pro Termin. Der Stress und Leidensweg für die Tiere und deren Halter kommt außerdem noch dazu.

Artgerechtes Hundefutter zahlt sich für Hund und Halter aus

Am Ende sollte man sicher sein können, was man seinem Tier füttert. Die sicherste Variante ist immer noch BARF, da man das Futter selbst zusammenstellt und weiß was man zusammenmixt. Natürlich sollte man sich ein wenig auskennen und wissen was das Tier braucht und was nicht ins Hundefutter gehört.

Eine Alternative dazu stellt hochwertiges Hundefutter dar, welches exakt deklariert, frei von Abfällen, unnötigen schädlichen Inhaltsstoffe ist, aus lebensmitteltauglichen Bestandteilen hergestellt wird, über den nötigen Fleischanteil verfügt und all dies vom Hersteller garantiert wird.

Ein gutes Beispiel für echte Feinschmecker: Sunny´s Schlemmertopf mit 70% Fleischanteil.

Warum erhalten Sie Hundefutter mit diesem Qualitätsstandard nicht im Supermarkt, in Handelsketten und ähnlichen Einrichtungen?

Ganz einfach, weil der Großhandel eine Haltbarkeitsdauer für Hundefutter vorschreibt, die kein Fleischprodukt der Welt bieten kann, welches nicht hochgradigst konserviert ist.

Tierschutz beginnt bei der Ernährung unserer Tiere!!

artgerechtes Hundefutter = aktiver Tierschutz

Fragen zur Ernährung Ihres Hundes? Wir beraten Sie gerne!

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Leckeres Hundefutter – aus besten Abfällen

Leckeres Hundefutter gibt es nur beim Futtermittelhersteller

Leckeres Hundefutter kommt aus der Trockenfuttertüte oder aus der Dose……und nur von namhaften Großkonzernen. Die Werbung, Tierärzte, Zoofachhändler – alle erzählen uns Hundehaltern dasselbe zum Thema Hundefutter. Wer sich nicht eingehend damit beschäftigt, mag diese Märchen sicherlich alle glauben. Beschäftigt man sich genauer mit den Inhaltsangaben der angebotenen Hundenahrung, sollte man langsam stutzig werden. Angaben wie 4% Fleisch (davon 1% Geflügel) sind auf einer Hundefutterdose „Geflügel“ keine Seltenheit. Über die Thematik „Getreideanteile im Hundefutter“ hatte ich hier im Blog bereits geschrieben. Sorry – bis zu 90% Getreideanteil klingt nunmal eher nach Kuhfutter als nach Hundefutter.

Leckeres Hundefutter sollte gleichzeitig gesund sein - für ein langes und gesundes Leben unserer Hunde

Leckeres Hundefutter sollte gleichzeitig gesund sein – für ein langes und gesundes Leben unserer Hunde

 

Besuchen Sie heute einen Zoofachhandel können Sie dort jede Menge leckeres Hundefutter finden. Über die Vielfalt der nichtartgerechten Futtermittel können Sie nicht beklagen. Zig Marken, teilweise denselben Großkonzernen angehörend, bieten für jeden gesunden und jeden kranken Hund genau das passende Futter an. Leckeres Hundefutter für den Welpen, für den Junghund, für den Rüden, für die Hündin, für den Minihund, für den großen Hund……vermeintlich genau auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten. Untersucht man den Inhalt etwas genauer, würde man schnell feststellen, dass der größte Unterschied in der Verpackung liegt. Der Inhalt unterscheidet sich bei den meisten Anbietern nur unwesentlich bis gar nicht.

Leckeres Hundefutter – warum schmeckt das überhaupt?

Das ganze Zeug, was in vielen Fertigprodukten enthalten ist würde grundsätzlich kein Hund der Welt fressen außer er droht zu verhungern. Nun sind die Hersteller nicht dumm und wissen genau was dem Hund schmeckt und was nicht. Geschmacksverstärker, Karamell, Fette etc. werden eingesetzt um das Futter für unsere Hunde schmackhaft zu machen. Lockstoffe und süchtigmachende Substanzen sind keine Seltenheit, denn Ihr Hund soll solch ein leckeres Hundefutter natürlich auf Dauer konsumieren.

Sollte Ihr Hund von diesem Futter krank werden – Stoffwechselprobleme, Allergien, Diabetes, Nieren- und Leberprobleme und und und sind häufige Folgen der Fehlernährung – wird selbstverständlich mit dem jeweiligen Allergiefutter, der Nierendiät oder Leberdiät behandelt. Diese halten die Futtermittelhersteller ebenfalls bereit, da man sich ja bewußt ist, dass sie über kurz oder lang benötigt werden.

 

schön fürs menschliche Auge verkauft sich gut, aber was haben unsere Hunde von gefärbtem Abfall?

schön fürs menschliche Auge verkauft sich gut, aber was haben unsere Hunde von gefärbtem Abfall?

Erst jetzt sind Sie ein richtig sicherer Kunde, denn der Tierarzt wird Ihnen erklären wie wichtig genau dieses Futter für Ihren Hund ist! Glauben Sie an Ihren Tierarzt, werden Sie ein guter Kunde bleiben, denn Sie werden diese Diät für Ihren Hund bis an sein Lebensende kaufen. Wie heißt es so schön in den Werbespots? „Immer das richtige Futter für jede Lebensphase….“

Verband für leckeres Hundefutter aus EU-Abfällen (oder so ähnlich)

So mancher Hundehalter hat immer noch an das Gute geglaubt und gehofft, es würde eventuell irgendwann härtere Vorschriften für die Qualität von Tiernahrung geben. Jeder Hundehalter, der zu diesen Gläubigen zählte, darf nun seine letzte Hoffnung begraben……..

Lesen Sie was der neue EU-Verband  EFFPA „European Former Foodstuff Processors Association“ für unsere Tiere bedeutet!

Dies zeigt uns einmal wieder welchen Stellenwert ein Tierleben und ein Menschenleben in der EU besitzt…. Wobei wir Menschen selbst entscheiden können was wir essen oder nicht. Muß es eine Brat- oder Mettwurst sein in die bekanntlich ALLES reingeschippt wird, dann entscheiden wir selbst und müssen selbst mit etwaigen Konsequenzen klarkommen. Unsere Hunde auf unser Verantwortungsbewußtsein und unsere Fürsorge angewiesen.

Nicht nur der Mensch ist was er isst……..

Leckers Hundefutter - gesund und artgerecht ist mindestens genauso wichtig für unsere Hunde

Leckers Hundefutter – gesund und artgerecht ist mindestens genauso wichtig für unsere Hunde

Fragen zum Thema leckeres Hundefutter?  Wir beraten Sie gerne!

Vorsicht Tierarzt!

Tierarzt ist gleich Tierarzt – oder doch nicht?

Vielen Hunden haben wir in den letzten Jahren ein neues Heim gegeben, die nicht aus den besten Verhältnissen kamen. Oftmals brachten sie nicht nur Ängste und Verhaltensprobleme mit sondern auch diverse Krankheiten.

Vorsicht Tierarzt – nicht Jeder möchte das Beste für Ihr Tier!

Nun gibt es im Krankheitsfall Ihres Tieres, wie bei vielen Dingen im Leben, zwei Möglichkeiten:

– Sie gehen zu irgendeinem Tierarzt, lassen diesen schalten und walten und Sie hoffen, er macht das Beste für Ihr Tier

oder

– Sie übernehmen selbst Verantwortung für Ihr Tier, Sie möchten wissen was es hat und wie am Besten geholfen werden kann

Gehören Sie zu den Hundehaltern auf die der zweite Punkt zutrifft, werden Sie kaum sehr beliebt sein bei den Tierärzten – ich kann das so genau sagen, da ich ebenfalls zu dieser Kategorie gehöre…. 😉

Selbstverständlich sind die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten regional sehr unterschiedlich. In ländlichen Regionen fungiert der Hund auch heute noch als ein Nutztier. Ein Haus- und Hofhund um den sich kein Mensch groß Sorgen macht, der meist noch von „Bauernhofabfällen“ lebt und recht widerstandsfähig ist – er wird, wenn er krank oder alt ist, abgelöst und gut. Einen Tierarzt sieht er eher selten und wenn, dann um seine Impfspritze zu bekommen oder wenn er mal Flöhe oder eine Verletzung hat.

Ein Tierarzt aus einer solch ländlichen Gegend sagte mal zu mir: „wozu soll ich mir Geräte etc. alles anschaffen? Ich brauch das doch eh nie…..die wenigen Hundebesitzer, die da mehr erwarten, die schicke ich in die Tierklinik.“ Er hatte nicht einmal ein einfachstes Röntgengerät. Blutabnahme zählte auch nicht zu seinem Spektrum. Das generelle Interesse am Beruf könnte hier fast ein wenig angezweifelt werden. Klar, der nächste Konkurrent ist gut 20 km entfernt und die meisten Menschen auf dem Land sind nett und freundlich zu ihren Tieren, aber eine ärztliche Behandlung wird nicht in Erwägung gezogen…….. in der Natur gibt es so was ja auch nicht… 😦

Hunde lieben die Natur – dennoch bekommen sie leider immer mehr Zivilisationskrankheiten. Wir müssen dann den richtigen Tierarzt finden.

Tierarzt – Beruf oder Berufung?

Sicherlich gibt es Tierärzte, die ihren Beruf als Berufung sehen und dementsprechend arbeiten. Für die Mehrzahl derer, die ich bisher kennenlernen durfte und mußte, ist „Tierarzt“  einfach „nur“ ein Beruf wie jeder andere auch. Richtig – nicht jeder Baufirmeninhaber ist ein Architekturfanatiker, nicht jeder Landwirt oder Tierarzt ein ausgesprochener Tierliebhaber!!

Ein BERUF, eine Dienstleistung, ein Geschäft wie viele andere auch – es MUSS sich „RECHNEN“!!!!

Leider muß ich immer wieder feststellen, dass Tierbesitzer dem Tierarzt blind vertrauen. Sie fordern weder eine ordentliche Diagnose, sie akzeptieren, dass irgendwas in das Tier reingespritzt wird ohne dass sie sich sagen lassen was das ist und wofür. Tabletten, die man bekommt werden ebenfalls reingeschoben ohne zu wissen was und warum.

Sie werden jetzt vielleicht sagen: was soll ich denn tun, ich hab’s ja nicht studiert, sondern der Tierarzt und der muss es doch wissen……..nein, muss er nicht wirklich! Warum?

Richtig, der Tierarzt hat es irgendwann studiert, aber es gibt kaum eine Verpflichtung, die besagt, dass sich ein Tierarzt weiterbilden muss, dass er auf dem Laufenden bleiben muss, was die Tiermedizin angeht. Entweder er macht dies aus freien Stücken, oder er bleibt da wo er ist.

Frage: haben wir nicht alle mal irgendwas in der Schule gelernt wovon wir heute, nach vielleicht 15 oder 20 Jahren, keine Ahnung mehr haben?

Dazu bedenkt man das riesige Spektrum: ein Tierarzt ist grundsätzlich Internist, Chirurg, Zahnarzt, Orthopäde, Neurologe und und und ……., und das für Vögel, für Katzen, für Hunde, für Pferde, Kaninchen, Hamster usw. sofern er sich nicht auf ein Spezialgebiet konzentriert. Dazu kommt noch, dass es immer mehr Zivilisationskrankheiten bei unseren Hunden gibt, die früher so nicht existierten. Denken wir nur mal an die unzähligen Arten von Allergien, Krebs, Diabetes etc.

Geht das denn überhaupt? Erwarten wir da nicht ein wenig zu viel?

So mancher Tierhalter erwartet von seinem Tierarzt noch zusätzlich eine Ernährungsberatung, denn er verkauft doch auch Futter seiner Sponsoren…… Wußten Sie, dass das Thema „Ernährung“ rund eine Doppelstunde während des gesamten Tierarztstudiums einnimmt? Das Thema „Ernährung“ bezieht sich dabei nicht auf Hunde, sondern auf Tiere….

Also sollte ein Tierarzt ein absoluter Übermensch sein oder???????? Man nennt so etwas auch „Eierlegende Wollmilchsau“ 🙂

Über diese Punkte sollte jeder Tierbesitzer, unter Bedacht seiner Verantwortung für sein eigenes Tier, nachdenken!!!!

Natürlich gibt es Ausnahmefälle, die es als ihre Berufung sehen, Tieren zu helfen. Tierärzte, die sich laufend weiterbilden und sich ein Bein für jedes einzelne Tier ausreißen – leider sind diese tollen Menschen nicht in der Überzahl.

Als Junghund kam er mit Staupe nach Deutschland – heute ist er fit und gesund. Artgerechte Haltung und Ernährung ersetzt oftmals den Gang zum Tierarzt

Nicht der Tierarzt sondern Sie tragen die Verantwortung!

Ein Tierarzt ist ein Dienstleister nicht mehr und nicht weniger!!!!! Er ist ein guter Dienstleister, den Sie als Hundehalter bezahlen oder er ist ein schlechter Dienstleister, den Sie ebenso bezahlen müssen. Ich habe es für mich immer so gehalten: Wenn ich mit der Leistung nicht zufrieden bin, habe ich für mein Tier die Konsequenzen zu ziehen um mein Tier zu schützen. Ich habe mich darum zu kümmern, dass alles ordentlich läuft und meinem Tier wirklich geholfen wird. Es ist meine Aufgabe als verantwortungsbewusster Tierhalter die Leistung ggf. zu prüfen oder prüfen zu lassen. Ihr Tier ist Ihnen absolut hilflos ausgeliefert!

Gehe ich als Mensch zum Arzt wegen Bauchschmerzen und man hilft mir nicht oder nicht so wie ich mir das vorstelle, dann wehre ich mich doch auch oder nicht? Also ich schon!!!!!  Ich möchte wissen was ich habe und was dagegen getan wird. Sie nicht? Genauso sehe ich das beim Tierarzt!

Da ein Tier nicht  sagen kann was ihm genau fehlt und ob es gut oder schlecht behandelt wird, tragen Sie als Hundehalter die volle Verantwortung. Diese Verantwortung haben Sie übernommen als Sie das Tier/den Hund in Ihren Familienverbund aufgenommen haben, kein Tierarzt, kein Tierheilpraktiker, auch kein Hundetrainer oder sonst wer trägt die Verantwortung, nein, das ist einzig und alleine Sache des Halters!!!!!

Sollten Sie Fragen zum Thema haben, stehen wir Ihnen und Ihrem Hund  gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Artgerechte Hundenahrung

Warum entscheiden sich immer mehr Hundehalter für artgerechte Hundenahrung?

 

Schon das Tierschutzgesetz sieht für Haus- und  Nutztiere eine artgerechte Haltung und artgerechte Fütterung vor. Sehr schön wird der Begriff „artgerecht“ bei Wikipedia beschrieben. Der Absatz „Domestizierte Tiere“ liefert gleichzeitig die Begründung warum „artgerecht“ Sinn macht.

gemeinsam den herrlichen Sommer genießen

gemeinsam den herrlichen Sommer genießen

Festzustellen ist, dass unsere Tiere mit Fortschreiten der Fertigfutter-Idee immer kränker wurden. Auf das Problem der Zusammensetzung vieler angebotener Fertigfutter bin ich bereits in dem Artikel „Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?„ eingegangen.

Viele Hundebesitzer lassen sich von der „guten“ Werbung blenden und täuschen. Hört man doch oft genug „Nur das Beste für Ihren Hund….“, „wenn Ihnen Ihr Hund etwas Wert ist….“  – da wird an das Herz appelliert und das trifft den tierlieben Hundehalter genau da wo es treffen soll. Die meisten Futterhersteller gehören zu großen Konzernen und da weiß man wie man wirksame Werbung macht.

Zum Beispiel: ein Hundefutterhersteller hat das Patent auf die Herstellung fleischähnlicher Brocken aus reinem Soja für Dosenfutter. Daraus wurde in der Öffentlichkeit vor einigen Jahren kein Hehl gemacht. Soja gilt übrigens als einer der führenden Allergieauslöser bei Hunden. Und? Dieses Futter ist eins der umsatzstärksten – nicht nur in Deutschland!!!! Doch die Werbung klingt gut….

so viele Futtersorten - aber wo ist artgerechte Hundenahrung drin?

so viele Futtersorten – aber wo ist artgerechte Hundenahrung drin?

Glücklicherweise bemerke ich in den letzten 2 bis 3 Jahren, dass immer mehr Hundehalter auf artgerechte Hundenahrung umsteigen. Immer mehr interessieren und informieren sich diesbezüglich. Hoffnung für die Hunde! Ja, aber der Prozess des Umdenkens beginnt leider sehr häufig erst dann, wenn der Hund bereits krank ist.

 

Krankheiten durch Fehlernährung sind vielschichtig:

  • Schwaches Immunsystem
  • Hautprobleme
  • Allergien
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Gelenkprobleme
  • Leber- und Nierenerkrankungen
  • Krebs

um nur einige zu nennen.

 

Was gehört in eine artgerechte Hundenahrung rein und was nicht?

Wie bereits im Artikel „Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?“ beschrieben, sind unsere Hunde Beutetiere. Ihre Abstammung vom Wolf ist unumstritten und dementsprechend kann man artgerechte Hundenahrung aus den Fressgewohnheiten der Wölfe leicht ableiten. Dementsprechend besteht die Nahrung zu rund 90 bis 95% aus Fleisch (Innereien etc. mitgerechnet). Der restliche Anteil besteht aus Magen- und Darminhalt und Knochen der Beute, diverse Gräser und Kräuter sowie manchmal etwas Erde. Den Hauptbestandteil der meisten Fertigfuttersorten, Getreide, wählt der Wolf grundsätzlich nicht als Nahrung. Minimale Anteile können sich im Magen der Beutetiere befinden, sie spielen aber eine untergeordnete Rolle. Hier erklärt sich bereits, dass viele Fertigfuttersorten nicht als artgerechte Hundenahrung  bewertet werden können.

"nee, das lassen wir besser hier stehen...."

„nee, das lassen wir besser hier stehen….“

Diverse Hersteller gehen bereits auf den, sich verändernden Markt ein und bieten Hundenahrung ohne Getreide an. Hier sollten Sie als Verbraucher sehr genau darauf achten, welche Inhaltsstoffe als Ersatz für Getreide gewählt wurden. Ebenso sollte der tatsächliche Fleischanteil, aus vorgenannten Gründen, angegeben werden.

Um Fertigfutter herzustellen und um es haltbar zu machen, haben sich zwischenzeitlich diverse Herstellungsverfahren durchgesetzt. Diese gehen von kochen, kochen und pressen bis hin zu backen etc. Veranschaulichen muss man sch dabei, dass so ein Futter, das z.B. im Handel verkauft wird rund 2 Jahre haltbar sein muss – haltbar bei jeder Witterung ohne Kühlung!!!!

Bei der Verarbeitung werden natürliche Vitamine und Mineralstoffe zu gewissen Anteilen, je nach Verfahren, zerstört. Weitere wichtige Stoffe fehlen gänzlich durch den meist viel zu niedrigen Fleischanteil. Das bedeutet, es muss künstlich hergestellter Ersatz zugefügt werden. Wie bei uns Menschen sind diese synthetischen Vitamine vom Körper schwerer umsetzbar als Vitamine in der natürlichen Form. Zum Ausgleich wird sehr gerne einfach überdosiert, was sich gleichzeitig sehr werbewirksam verkauft: „Jetzt mit noch mehr Vitaminen…“ hört sich doch richtig gut an oder? So kann eine artgerechte Hundenahrung nicht aussehen.

Warum ist artgerechte Hundenahrung so wichtig?

Leider können unsere Hunde nicht sagen, wenn sie etwas nicht so gut vertragen oder wenn es ihnen wegen des Futters nicht so gut geht. Sie müssen fressen was ihnen vorgesetzt wird. Krankheiten oder Unwohlsein werden von Hunden sehr lange nicht gezeigt, das hat die Natur so vorgesehen. Wir Menschen müssen dementsprechend darauf achten, dass alles okay ist mit unserem Hund. Stumpfes Fell, zu weicher Kot, zu harter Kot, laufend schmutzige Ohren, trockene Nase oder ähnlich Anzeichen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. So sehen oft die ersten Anzeichen einer Krankheit beim Hund aus.

für ein langes und gesundes Hundeleben - artgerechte Haltung und Ernährung

für ein langes und gesundes Hundeleben – artgerechte Hundenahrung und artgerechte Haltung

Durch gesunde und artgerechte Hundenahrung können Sie als Hundehalter die bestmögliche Vorsorge treffen, damit Ihr Hund Sie lange Jahre gesund und munter begleiten kann.

Wie sagt man bei uns Menschen? Man ist was man isst…………

Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?

Was ist eigentlich ein gesundes Hundefutter und für einen Hund wirklich artgerecht?

 

Diskussionen rund um die Ernährung des Hundes, findet man in unzähligen Foren, Communitys und Boards alleine im Internet. Auch direkt unter Hundehaltern wird das Thema häufig diskutiert.

Ich selbst habe mich vor knapp 20 Jahren eingehend mit dem Thema gesundes Hundefutter beschäftigt. Anlass dafür war ein Hund, den ich aus einem Tierheim übernahm, der einen Nierenschaden hatte. Da der Körper durch die Krankheit begründet, nicht richtig entgiften konnte, übernahm die Haut diese Funktion. Unterschiedliche Fütterungsarten wurden damals erprobt um die Beschwerden möglichst gering zu halten. Äußerlich zeigte die Hündin Symptome einer Allergie, die abhängig vom Futter zwischen leichtes Kratzen bis hin zu komplett Wund gebissenen Stellen am ganzen Körper reichten. Diese Erkenntnis gab mir den Anstoß mich genauer mit dem Thema gesundes Hundefutter auseinanderzusetzen.

Was gehört eigentlich rein in ein gesundes Hundefutter?

Unumstritten stammt der Hund vom Wolf ab und ist somit ein Beutefresser, ein sogenannter Karnivor. Leicht zu erkennen ist die Artenverwandtschaft auch heute noch an den Reißzähnen, die zum Beute greifen dienen. Sie können demnach auch an Ihrem Hund die Verwandtschaft zum Wolf erkennen. Natürlich möchte die Futtermittelindustrie Ihnen, als Verbraucher, irgendwelche Märchen von Domestikation des Hundes erzählen um diverse nicht artgerechte Futtermittel anzupreisen. Glücklicherweise erinnern sich immer mehr Hundehalter an die Vorfahren ihrer Hunde und füttern so naturnah wie heute noch möglich. Die Erfolge geben ihnen recht.

gesundes Hundefutter für ein gesundes langes Leben

gesundes Hundefutter für ein gesundes langes Leben

Ein Wolf als Beutefresser ernährt sich von „Beute“ die im Durchschnitt zu 90% aus Fleisch und Knochen besteht. Die restlichen 10% stammen aus Magen- und Darminhalt der Beute, aus Gräsern und Wurzeln, die in kargen Zeiten ebenfalls als Nahrung und zur Magen- und Darmreinigung genutzt werden.

So kompliziert ist die Ernährung also nicht, wie man oft denkt. Heute wird diese artgerechte Ernährung BARF (biologisch artgerechtes rohes Futter für Hunde) genannt und ist immer mehr im Vormarsch. In dieser Art der Ernährung ist alles drin was ein gesundes Hundefutter ausmacht und all das nicht drin, was nicht reingehört.

ein Wolf weiß nicht nur was lecker sondern auch gesund für ihn ist

ein Wolf weiß nicht nur was lecker sondern auch gesund für ihn ist

Was gehört auf keinen Fall in gesundes Hundefutter?

Der Markt „Hund & Hundehalter“ ist ein Milliardenmarkt, den viele Großkonzerne für sich entdeckt haben. Die Werbung, die Werbeslogans sind einfallsreich und zielen meist auf die Unwissenheit der Halter ab. Konzernen wie Unilever, Mars, Henkel, Procter & Gamble und wie sie alle heißen kümmern sich nicht im Geringsten um die wirkliche Gesundheit Ihres Hundes. Hier geht es um Gewinnerzielung, egal wie. Einige davon sind nicht nur in der Tierfutterproduktion sondern auch im Bereich Tierversuche sehr „erfolgreich“, was nicht wirklich für unermessliche Tierliebe spricht.

Ergebnisse einige Jahre nachdem all die Fertigfutterprodukte auf dem deutschen Markt etabliert sind, sehen Sie deutlich beim Besuch einer Tierarztpraxis. Allergien, Magendrehungen, Diabetes, Nieren- und Lebererkrankungen, Krebs, etc. haben in den letzten Jahre massiv zugenommen.

Die meisten angebotenen Fertigfutter enthalten in der Hauptsache Getreide, bei bis zu 95% liegt der Anteil an Mais, Weizen oder an anderen Getreidesorten. Auf Soja reagieren beispielsweise sehr viele Hunde über kurz oder lang mit massiven Futtermittelallergien. Getreide steht grundsätzlich nicht auf dem Speiseplan eines Wolfes und gehört nicht in ein gesundes Hundefutter.

auch der neue Pflegehund war gleich begeistert ;-)

auch der neue Pflegehund war gleich begeistert 😉

Wie bereits im vorangegangenen Artikel „Gutes Hundefutter kaufen – nicht so einfach wie es scheint?„ beschrieben, ist es nicht einfach überhaupt festzustellen was in welchem Futter genau enthalten ist. Die Deklarationen sind für den Verbraucher so gut wie nicht verständlich. Die einzige sinnvolle Vorschrift hierzu ist die, dass die Bestandteile des Futters in der Reihenfolge des mengenmäßigen Anteils aufgelistet werden müssen. Dies bedeutet, wenn Getreide an erster Stelle steht, ist Getreide auch der Hauptanteil im Futter. Interessant wird es, wenn an den ersten beiden oder gar 3 Stellen irgendwelche Getreidesorten stehen. Steht dann irgendwo was von Fleisch, tierische Nebenprodukte oder gar Tiermehl, dann wissen Sie als Hundehalter noch lange nicht was genau enthalten ist, denn die Bezeichnungen können vieles bedeuten. Richtig toll wird es, wenn man bedenkt, dass Tiermehle unter anderem aus eingeschläferten Hunden, Katzen und anderen kranken Tieren hergestellt werden.

Da durch Herstellungsprozesse und durch minderwertigen Zutaten Vitamine und Mineralstoffe im Futter fehlen, werden diese in chemisch hergestellter Form zugegeben. Oftmals werden diese nicht unwesentlich über dosiert. Es hört sich doch für den Hundehalter gut an, wenn viele Vitamine im Futter sind. Sie sollten aber bedenken, dass chemisch hergestellte Vitamine vom Körper wesentlich schlechter verarbeitet werden wie natürliche Vitamine. Nicht verbrauchte Vitamine setzen sich über kurz oder lang im Körper ab, da die Entgiftungsorgane es nicht mehr schaffen all diese Belastungen zu verstoffwechseln.

Häufig stellen Hundehalter die Frage: warum fressen die Hunde dann dieses Zeug so gerne?

Das ist eine berechtigte Frage auf die es mehrere Antworten gibt:

Natürlich achten die Hersteller auf den Geschmack des Futters. Fast Food für den Menschen schmeckt ja auch irgendwie…..Fette und Öle dienen im Hundefutter als Geschmacksverstärker, die weniger bedenklich sind. Schlimm wird es bei Zusätzen wie Zucker, Karamell und ähnlichen Lockstoffen, denn diese schädigen massiv den Stoffwechsel. Günstigerweise werden die Hunde dadurch so etwas wie süchtig und nehmen nicht mehr so gerne ein anders Futter an. Für die Futtermittelhersteller ein ungemeiner Zugewinn, abenso für Tierärzte – nicht für die Hunde und nicht für Sie als Halter!!!

fit, munter, aktiv und gesund ....macht das Hundeleben Spaß

fit, munter, aktiv und gesund ….macht das Hundeleben Spaß

Warum gesundes Hundefutter für unsere Hunde so wichtig ist, lesen Sie im nächsten Artikel….

Gutes Hundefutter kaufen – nicht so einfach wie es scheint?

Gutes Hundefutter kaufen – nicht so einfach wie es scheint?

Selbstverständlich ist jedes Hundefutter toll, gesund, lecker, hochwertig und und und – zumindest aus der Sicht derer, die es verkaufen möchten.

Hunde-Gedanken an gutes Hundefutter

Hunde-Gedanken an gutes Hundefutter

Woran erkennen Sie eigentlich gutes Hundefutter?

Eigentlich sollte dies nicht schwer sein, denn schließlich gibt es in Deutschland so etwas wie eine Deklarationspflicht. Dies bedeutet, dass auf der Verpackung aufgedruckt sein muss was sich im Inneren dieser Verpackung befindet. Leider trifft dies auf Tiernahrung, also auch auf Hundefutter nicht vollumfänglich zu. Nicht nur das – es gibt Zutaten und Informationen, die NICHT benannt werden dürfen! So zum Beispiel Informationen zu den Rohstoffen, die verarbeitet werden.

Angaben über Werte für Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche, Rohwasser haben bzgl. der Wertigkeit des Futters nichts zu sagen, denn eine Schuhsohle oder Rohöl ergeben ähnliche Werte wie Hundefutter.

Ein weiteres Beispiel liefert die Angabe der sogenannten tierischen Nebenprodukte. Glücklicherweise dürfen in Deutschland seit einigen Jahren nur noch Bestandteile von geschlachteten Tieren für den menschlichen Bedarf verwendet werden. Jedoch kann das am Beispiel eines Huhns genauso das Herz wie auch die Federn, Schnäbel etc. sein oder im besten Fall Abschnitte der Hühnerbrust. Was in anderen Herstellerländern alles als „tierische Nebenprodukte“ deklariert werden darf, weiß kein Mensch so genau. Erahnen kann man so manches nur, wenn man darüber nachdenkt, dass doch so mancher deutsche Hersteller seit einigen Jahren im Ausland produziert oder produzieren lässt.

ob das schmeckt? oder gesund ist?

wirklich gutes Hundefutter schmeckt nicht nur sondern ist auch gesund

Auf manchen Futterverpackungen findet sich erfreulicherweise eine Angabe über die Höhe des Fleischanteils. Leider ist dieser Wert oft sehr unerfreulich, denn er beträgt häufig gerade mal 4%. Lachen muss ich immer über Angaben wie zum Beispiel auf mancher Geflügelnahrung: 4% Fleischanteil (davon 1% Geflügelanteil). WOW 1% von den 4% ist also wirklich Geflügel? Und dann noch im schlimmsten Fall ein paar Federn? Und das nennt sich dann Geflügelnahrung?

Ein weiteres Beispiel sind wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe. Dazu finden sich Angaben auf jeder Verpackung, aber ob sich diese Angaben auf die Rohmasse, auf das Fertigprodukt oder gar auf Anteile der Zutaten bezieht, das wird in den seltensten Fällen angegeben. Ohne diese Zusatzinformation sind die Angaben natürlich wertlos, denn kein Verbraucher kann einschätzen was nach dem Verarbeitungsprozess noch im Futter enthalten ist.

Diverse Zusatzstoffe werden dem Futter nicht mehr so häufig zugesetzt, da sie von vielen Verbrauchern abgelehnt werden. So zum Beispiel das umstrittene und im Humanbereich verbotene Vitamin K1. Dieses Vitamin ist das chemisch erzeugte Synonym des natürlichen Vitamin K (vorrangig erforderlich für die Blutbildung). Vitamin K kommt in natürlicher Form in Fleisch vor. Da in den meisten Fertigfuttermitteln für Hunde zu wenig Fleisch enthalten ist und durch die Verarbeitung das wichtige Vitamin weitestgehend verlorengeht, wurde das chemisch hergestellte Vitamin K1  dem Futter zugegeben. Nach heißen Diskussionen verzichten inzwischen viele Hundebesitzer auf Futtermittel mit dem Zusatz Vitamin K1. Daraufhin sind die meisten namhaften Futtermittelhersteller dazu übergegangen damit zu werben „ohne Vitamin K1“ Dies liest sich sehr gut, aber die Bedeutung ist eine andere.
Diese Angabe bezieht sich ausschließlich auf die Produktion, nicht auf die Zutaten. Sind beispielsweise die Zutaten bereits mit Vitamin K1 angereichert, darf die Aussage „ohne Vitamin K1“ durch den Futtermittelhersteller trotzdem getroffen werden. Die Aussage betrifft ausschließlich den Produktionsvorgang, nicht die Rohstoffe und somit kann der Zusatz im Endprodukt enthalten sein.

Ich könnte diesen Part noch unendlich ausdehnen, mit demselben Ergebnis: gutes Hundefutter ist nicht einfach zu erkennen.

Wollen Sie Ihren Hund gesund und gut ernähren, gibt es prinzipiell nur zwei Alternativen:

  • Sie studieren die Angaben und Deklarationen sehr genau, legen Wert auf Vollständigkeit (die Angaben sollten prozentual ausgewiesen sein und in der Summe 100% ergeben). Ein Futterhersteller, der nichts zu verbergen hat, kann lückenlos und ausführlich die Inhalte des Produkts angeben. Wer das nicht kann oder möchte, wäre mir persönlich suspekt und ich würde seine Angebote nicht nutzen wollen.
  • Sie übernehmen selbst die Verantwortung für die Ernährung Ihres Hundes und Sie ernähren ihn BARF (Biologisch-Artgerechte-Roh-Fütterung)

Grundsätzlich sollten Sie für beide Varianten ein wenig Grundwissen bezüglich den Ernährungsbedürfnissen Ihres Hundes haben. Zu diesem Thema werden Sie hier im Blog in Kürze mehr Informationen finden.

Eine individuelle Beratung zum Thema Ernährung und gutes Hundefutter erhalten Sie jederzeit auf unserer Hotline (siehe Widget oben rechts)

Warum ist gutes Hundefutter so wichtig?

Eine optimale Ernährung ist für unsere mindestens Hunde genauso wichtig wie für uns Menschen. Unsere Hunde können uns nicht sagen wenn irgendwas nicht so ganz okay ist, sie sind von uns abhängig und müssen das fressen, was wir ihnen vorsetzen. Die gesamte Verantwortung obliegt somit dem Halter, seinen Hund artgerecht und gesund zu ernähren.

Haben die Hunde früher noch häufig auf Bauernhöfen gelebt, wurden sie überwiegend von Schlachtabfällen, übrigem Gemüse aus dem eigenen Garten etc. ernährt, kannte man noch kaum Allergien, Unverträglichkeiten, Diabetes, sonstige Stoffwechselerkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen oder gar Krebs. Sehen Sie sich heute im Wartezimmer einer Tierarztpraxis um, sind diese Krankheiten fast „Normalität“. Eine sehr traurige Entwicklung für unsere Tiere, die mit dem Einzug des „Fertigfutters“ ihren Lauf genommen hat.

fit und gesund - gutes Hundefutter ist so wichtig!

fit und gesund – gutes Hundefutter ist so wichtig!

Gutes Hundefutter ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein langes und glückliches Zusammenleben mit unseren Vierbeinern!

Lesen Sie in Kürze hier:  „Gesunde Hunde durch artgerechte Ernährung