Hundefutter – auch der Hund ist was er isst – Teil 1

Wer die Wahl hat, hat die Qual – Hundefutter – aber welches?

Zuerst stellt sich die Frage: Ist denn auch überall Hundefutter drin wo Hundefutter draufsteht?

Die klare und eindeutige Antwort lautet: NEIN!

Zumindest nicht das, was man sich grundsätzlich unter Hundefutter vorstellt. Nun wissen wir im Prinzip, dass der Hund ein Beutefresser ist. Er stammt definitiv vom Wolf ab und nein, er ist weder Vegetarier noch Veganer und ganz sicher kein Müllschlucker!!! Man erkennt dies sehr leicht an den Reißzähnen, die auch unsere heutigen Hunde noch haben und diese Reißzähne sind nicht nur Körperschmuck sondern haben ihre Bedeutung.

artgerechtes Hundefutter ist wichtig für ein glückliches Hundeleben

Harte Worte? Ja, harte Worte, denn leider werden unsere Hunde sehr häufig als Müllschlucker „benutzt“ um einen Milliardenmarkt immer weiter wachsen zu lassen, wohl wissentlich zu Lasten derer, die sich nicht wehren können – nämlich der Hunde!! Der unwissende oder wenig interessierte Halter lässt sich durch den gut durchdachten Werbeslogan wunderschön ködern und hat später zusammen mit seinem Vierbeiner den Schlamassel auszubaden.

Warum wohl gehören die größten Tierfuttermarken den Giganten wie z. B. Nestlé und Mars? Man kann uns doch nicht im ernst erzählen wollen, dass diesen Giganten das Wohl unserer Tiere am Herzen liegt und deshalb gesundes Hundefutter produziert wird? Ich denke, so naiv dürfte heute kein Hundehalter mehr sein?

Und wer es noch immer nicht weiß: in Hundefutter und Katzenfutter darf hierzulande so gut wie ALLES rein ohne genauer deklariert zu werden – logisch, denn müssten diverse Zutaten genau deklariert werden, dann würde wohl kaum ein Hundehalter zu solch einem Hundefutter greifen. Vorausgesetzt natürlich, man liest wenigstens was auf der Packung steht…..

Ein sehr interessanter und ausführlicher Bericht zum Thema Hundefutter ist  „HIER“ (Nestlé und Mars: Das große Geschäft mit den Haustieren) zu finden!!!!

Prinzipiell kann man herkömmliches Hundefutter genauso bewerten, als ob man ein Kind zu 100% mit MCDonalds „Feinkost“ ernährt. Es ist nichts anderes! Nur, kann man sein Tier so hassen, ihm das anzutun?

gesundes Hundefutter als Gesundheitsvorsorge

Wir sollten uns darüber im klaren sein, dass nicht nur Menschen an den Folgen von Fehlernährung schwer erkranken können sondern auch Tiere. Sieht man heute die Anzahl der Allergie-, Stoffwechsel- und Krebserkrankungen unserer Haustiere, dann nimmt das schon erschreckende Ausmasse an. Natürlich leiden die Tiere genau wie wir auch unter negativen Umwelteinflüssen aber gerade deshalb sind wir als Halter in der Pflicht bei der Ernährung auf Qualität zu achten.

Worauf sollte man beim Kauf von Hundefutter achten?

Auf jeden Fall die Inhaltsangaben des Hundefutters lesen!!!!! Die angegebenen Bestandteile sollten auf jeden Fall 100% ergeben…..nein, man kann leider nicht erwarten, dass dies immer so ist. Oftmals wird keine Angabe gemacht wovon wie viel enthalten ist  – dies ist schon mal eine sehr fadenscheinige Deklaration. Einzige bestehende Maßgabe ist, dass die Bestandteile in absteigender Reihenfolge des Anteils angegeben werden müssen. Zu beachten wäre hierbei noch, dass häufig die Bestandteile vor der Zubereitung zu Grunde gelegt werden, nicht die, die das Tier am Ende zu fressen bekommt.

Wir denken daran, dass unsere Hunde Beutetiere sind, dies begründet einen nötigen Fleischanteil von rund 60 bis 90 % in der Nahrung. Schwankungen je nach Alter und Aktivität sind dabei zu berücksichtigen, wobei dieser Wert nicht jeden Tag exakt eingehalten werden muss. An Tagen an denen das Beutetier weniger Glück bei der Jagd hat, muss es in der Natur auch mal mit weniger auskommen. Vollkommen indiskutabel ist Hundefutter mit gerade mal 4 % bis 8 % Fleisch, was durchaus handelsüblich ist.

Was definitiv in gutem Hundefutter nichts zu suchen hat sind Kadavermehle, Soja, Lockstoffe, Füllstoffe, gen-manipuliertes Getreide und Gemüse, Farb- und Aromastoffe. Eine Garantie, dass diese Stoffe nicht enthalten sind, findet man kaum, was deutlich erklärt, warum nicht gerne 100 % der Zusammensetzung des Hundefutters allgemein verständlich angegeben wird.

gutes Hundefutter macht einen rundum gesunden und glücklichen Hund aus

Warum ist gutes teures Hundefutter nicht wirklich teurer?

Zum einen benötigen unsere Hunde weniger Futter um ihren Nährstoffbedarf zu decken, wenn sie hochwertiges und gesundes Hundefutter erhalten. Gleichzeitig werden auch die Kothaufen kleiner und weniger. Füllstoffe belasten den Organismus nicht, müssen nicht gekauft, gefressen und gesch…… werden.

Dies bedeutet nicht nur, dass der gesamte Organismus geschont wird, da weniger „Müll“ umher geschaufelt werden muss sondern auch, dass die bestmögliche Gesundheitsvorsorge betrieben wird um das Tier vor Krankheiten zu schützen. Allergietests, Desensibilisierungen oder ähnliches verschlingen beim Tierarzt schnell einige hundert Euro pro Termin. Der Stress und Leidensweg für die Tiere und deren Halter kommt außerdem noch dazu.

Artgerechtes Hundefutter zahlt sich für Hund und Halter aus

Am Ende sollte man sicher sein können, was man seinem Tier füttert. Die sicherste Variante ist immer noch BARF, da man das Futter selbst zusammenstellt und weiß was man zusammenmixt. Natürlich sollte man sich ein wenig auskennen und wissen was das Tier braucht und was nicht ins Hundefutter gehört.

Eine Alternative dazu stellt hochwertiges Hundefutter dar, welches exakt deklariert, frei von Abfällen, unnötigen schädlichen Inhaltsstoffe ist, aus lebensmitteltauglichen Bestandteilen hergestellt wird, über den nötigen Fleischanteil verfügt und all dies vom Hersteller garantiert wird.

Ein gutes Beispiel für echte Feinschmecker: Sunny´s Schlemmertopf mit 70% Fleischanteil.

Warum erhalten Sie Hundefutter mit diesem Qualitätsstandard nicht im Supermarkt, in Handelsketten und ähnlichen Einrichtungen?

Ganz einfach, weil der Großhandel eine Haltbarkeitsdauer für Hundefutter vorschreibt, die kein Fleischprodukt der Welt bieten kann, welches nicht hochgradigst konserviert ist.

Tierschutz beginnt bei der Ernährung unserer Tiere!!

artgerechtes Hundefutter = aktiver Tierschutz

Fragen zur Ernährung Ihres Hundes? Wir beraten Sie gerne!

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Leckeres Hundefutter – aus besten Abfällen

Leckeres Hundefutter gibt es nur beim Futtermittelhersteller

Leckeres Hundefutter kommt aus der Trockenfuttertüte oder aus der Dose……und nur von namhaften Großkonzernen. Die Werbung, Tierärzte, Zoofachhändler – alle erzählen uns Hundehaltern dasselbe zum Thema Hundefutter. Wer sich nicht eingehend damit beschäftigt, mag diese Märchen sicherlich alle glauben. Beschäftigt man sich genauer mit den Inhaltsangaben der angebotenen Hundenahrung, sollte man langsam stutzig werden. Angaben wie 4% Fleisch (davon 1% Geflügel) sind auf einer Hundefutterdose „Geflügel“ keine Seltenheit. Über die Thematik „Getreideanteile im Hundefutter“ hatte ich hier im Blog bereits geschrieben. Sorry – bis zu 90% Getreideanteil klingt nunmal eher nach Kuhfutter als nach Hundefutter.

Leckeres Hundefutter sollte gleichzeitig gesund sein - für ein langes und gesundes Leben unserer Hunde

Leckeres Hundefutter sollte gleichzeitig gesund sein – für ein langes und gesundes Leben unserer Hunde

 

Besuchen Sie heute einen Zoofachhandel können Sie dort jede Menge leckeres Hundefutter finden. Über die Vielfalt der nichtartgerechten Futtermittel können Sie nicht beklagen. Zig Marken, teilweise denselben Großkonzernen angehörend, bieten für jeden gesunden und jeden kranken Hund genau das passende Futter an. Leckeres Hundefutter für den Welpen, für den Junghund, für den Rüden, für die Hündin, für den Minihund, für den großen Hund……vermeintlich genau auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten. Untersucht man den Inhalt etwas genauer, würde man schnell feststellen, dass der größte Unterschied in der Verpackung liegt. Der Inhalt unterscheidet sich bei den meisten Anbietern nur unwesentlich bis gar nicht.

Leckeres Hundefutter – warum schmeckt das überhaupt?

Das ganze Zeug, was in vielen Fertigprodukten enthalten ist würde grundsätzlich kein Hund der Welt fressen außer er droht zu verhungern. Nun sind die Hersteller nicht dumm und wissen genau was dem Hund schmeckt und was nicht. Geschmacksverstärker, Karamell, Fette etc. werden eingesetzt um das Futter für unsere Hunde schmackhaft zu machen. Lockstoffe und süchtigmachende Substanzen sind keine Seltenheit, denn Ihr Hund soll solch ein leckeres Hundefutter natürlich auf Dauer konsumieren.

Sollte Ihr Hund von diesem Futter krank werden – Stoffwechselprobleme, Allergien, Diabetes, Nieren- und Leberprobleme und und und sind häufige Folgen der Fehlernährung – wird selbstverständlich mit dem jeweiligen Allergiefutter, der Nierendiät oder Leberdiät behandelt. Diese halten die Futtermittelhersteller ebenfalls bereit, da man sich ja bewußt ist, dass sie über kurz oder lang benötigt werden.

 

schön fürs menschliche Auge verkauft sich gut, aber was haben unsere Hunde von gefärbtem Abfall?

schön fürs menschliche Auge verkauft sich gut, aber was haben unsere Hunde von gefärbtem Abfall?

Erst jetzt sind Sie ein richtig sicherer Kunde, denn der Tierarzt wird Ihnen erklären wie wichtig genau dieses Futter für Ihren Hund ist! Glauben Sie an Ihren Tierarzt, werden Sie ein guter Kunde bleiben, denn Sie werden diese Diät für Ihren Hund bis an sein Lebensende kaufen. Wie heißt es so schön in den Werbespots? „Immer das richtige Futter für jede Lebensphase….“

Verband für leckeres Hundefutter aus EU-Abfällen (oder so ähnlich)

So mancher Hundehalter hat immer noch an das Gute geglaubt und gehofft, es würde eventuell irgendwann härtere Vorschriften für die Qualität von Tiernahrung geben. Jeder Hundehalter, der zu diesen Gläubigen zählte, darf nun seine letzte Hoffnung begraben……..

Lesen Sie was der neue EU-Verband  EFFPA „European Former Foodstuff Processors Association“ für unsere Tiere bedeutet!

Dies zeigt uns einmal wieder welchen Stellenwert ein Tierleben und ein Menschenleben in der EU besitzt…. Wobei wir Menschen selbst entscheiden können was wir essen oder nicht. Muß es eine Brat- oder Mettwurst sein in die bekanntlich ALLES reingeschippt wird, dann entscheiden wir selbst und müssen selbst mit etwaigen Konsequenzen klarkommen. Unsere Hunde auf unser Verantwortungsbewußtsein und unsere Fürsorge angewiesen.

Nicht nur der Mensch ist was er isst……..

Leckers Hundefutter - gesund und artgerecht ist mindestens genauso wichtig für unsere Hunde

Leckers Hundefutter – gesund und artgerecht ist mindestens genauso wichtig für unsere Hunde

Fragen zum Thema leckeres Hundefutter?  Wir beraten Sie gerne!

Ernährungstipp fürs Barfen

Ernährungstipp: Beilage zum Frischfleisch

Im letzten Herbst unterhielt ich mich mit der Eigentümerin eines Biobauernhofs über das Thema Ernährung unserer Hunde. Sie fragte mich ob ich auch Kürbisse zum Fleisch füttern würde. Kürbisse? Nein….. – ich dachte in dem Moment nicht daran, dass auch Zucchini zur Gattung der Kürbisse zählen.

Die pflanzlichen Bestandteile der Nahrung sollten natürlich ebenso hochwertig sein, wie das Fleisch, das verabreicht wird. In den Sommermonaten ist es relativ einfach hochwertiges und ungespritztes oder zumindest wenig behandeltes Gemüse zu erhalten. Biobauern, Bioläden etc. bieten ungespritzte Ware an, wer einen eigenen Garten besitzt hat es natürlich noch einfacher.

Ernährungstipp für leckere und gesunde Hundenahrung

Ernährungstipp für leckere und gesunde Hundenahrung

Doch was machen wir beim Barfen im Winter? Im Supermarkt erhalten wir hochgradig behandeltes Obst und Gemüse, welches nicht nur ungesund sondern auch sehr teuer ist. Sprich: wir kaufen teure und gleichzeitig ungesunde Beilagen für unser Hundefutter. Getrocknete Gemüseflocken sind nicht jedermanns Ding. Mit der Qualität dieser, im Handel angebotenen Fertigflocken, habe ich mich bislang nicht weiter auseinandergesetzt.

Ernährungstipp Hokkaido-Kürbis – nicht nur für Menschen gesund

Nun erhielt ich den Ernährungstipp der Biobäuerin, den ich an dieser Stelle sehr gerne weitergeben möchte. Sie fragte mich ob ich Hokkaido-Kürbisse kenne. Ihre Hunde fressen es sehr gerne, die Kürbisse sind bekannt für ihre vielen Vitamine und Mineralstoffe und man kann sie einige Monate lang problemlos lagern. Es kommt noch besser: die Kürbisse wachsen in unseren Breitengraden sehr gut. Als Samen nutzt man am Besten die selbst getrockneten Kerne.

Das bedeutet: ungespritzte gesunde Früchte, kostenlos aus dem eigenen Garten und Aufbewahrung über die Wintermonate möglich.

Natürlich habe ich sofort nach den Inhaltsstoffen geforscht und wurde schnell fündig: laut allen gefundenen Analysen der Hokkaido-Kürbisse sind sie reich an Magnesium, Kalium und die Vitamine A und C. Außerdem enthalten sie wenig Kalorien, dafür aber Folsäure, Betakarotin, Kupfer und Pantothensäure.

Kürbisse im eigenen Garten

Kürbisse im eigenen Garten

Eine schöne Beschreibung der Hokkaido-Kürbisse inkl. leckere Rezepte für den menschlichen Verbrauch finden Sie bei „Essen & Trinken“ 

So richtig vorstellen konnte ich mir das im letzten Jahr noch nicht, aber versuchen wollte ich es schon. Also besorgte ich mir ein paar dieser Kürbisse um den Ernährungstipp selbst zu testen.

Die Kerne der Kürbisse wurden getrocknet, das Fruchtfleisch mit Schale geraspelt, kurz mit kochendem Wasser übergossen, später unters Fleisch gemischt und gefüttert. Gefressen haben es alle meine Hunde auf Anhieb sehr gerne, vertragen haben sie es ebenfalls hervorragend. Der erste Teil des Experiments war also positiv gelaufen. Spannend wurde der eigene Anbau in diesem Jahr.

Kürbisse sind relativ anspruchslos, brauchen aber etwas Platz und gerne etwas zum Ranken

Kürbisse sind relativ anspruchslos, brauchen aber etwas Platz und gerne etwas zum Ranken

Der „Ernährungstipp“ wächst selbst auf kargem Boden

Wie man sehen kann, war auch der zweite Teil sehr erfolgreich. Selbst unser Sand-/Lehmboden war ausreichend für die Kürbisse. Ich hatte schon in diesem ersten Jahr eine beträchtliche Ernte und freue mich den Hunden eine gesunde und ungespritzte Fleischbeilage bieten zu können. Natürlich kann man auch selbst fleißig mitessen, denn der Hokkaido-Kürbis schmeckt sehr lecker….. 😉

Für alle Hundebesitzer, die Barfen und einen eigenen Garten besitzen, bedeutet dies eine gesunde, kostenlose und ungespritzte Beilage für ihren Hund und das so gut wie den ganzen Winter über.

Ein weiteres Plus: in den Kernen stecken Spuren einer Art Kürbiskernöl, welches die Hunde den Kernen allerdings nur entziehen können, wenn die Kerne zerhackt bzw. zerquetscht gefüttert werden. (Belässt man die Kerne ganz, können diese nicht aufgeschlossen werden und werden unversehrt ausgeschieden). Sie sollten jedoch nicht zu viele beimischen, denn sie können leicht abführend wirken.

Was mir inzwischen sehr positiv aufgefallen ist: mein Brutos, der große Schwarze ist eine absolute Wasserratte. Keinen Tümpel, Bach oder Teich lässt er aus. Durch das laufend nasse Fell und die Sonneneinstrahlung (er schläft auch gern mal in der prallen Sonne, selbst bei mehr als 30 Grad) fühlte sich sein Fell im Spätsommer oftmals etwas trocken an und war auch optisch nicht mehr so tiefschwarz wie sonst. Trotz des relativ sehr sonnigen Sommers in diesem Jahr, glänzt sein Fell in seiner gewohnten tiefschwarzen Farbe.

Brutos4

Mit 10,5 Jahren ein herrlich glänzendes Fell und Top-Fit – nicht nur er liebt die Kürbisse inzwischen

Also ein Ernährungstipp, den ich gerne an Sie weitergebe, da ich mich selbst davon überzeugt habe und begeistert bin!

Tierschutz schon bevor „das Kind in den Brunnen gefallen ist“

Was hat die Pfoten-Hotline mit Tierschutz zu tun?

 

Wir, das kleine Team der Pfoten-Hotline, sehen genau hier unsere Ansatzpunkte –  „Tierschutz“ auf eine etwas andere Weise zu leisten.

Mehr als 15 Jahre Tierschutzarbeit hat uns zig Fälle aufgezeigt, in denen ein sogenannter Notfall nicht erst hätte eintreten müssen. Es fehlt im Vorfeld die nötige Hilfe und Unterstützung eine kleine Schieflage gerade zu rücken. Es entwickeln sich aus einem bestehenden Problemchen Schritt für Schritt ein massives Problem sodass am Ende ein weiteres Notfallhund-Schicksal besiegelt ist. Der Weg führt geradewegs in den Tierschutz. Bedenkt man, dass eine sehr hohe Anzahl an Hunden, die in Deutschland in den Tierschutz abgeschoben werden, sich gerade mal im Pubertätsalter befinden, liegt das Problem klar auf der Hand.

Wenn die Erziehung in die falsche Richtung geht, führt der Weg für den Hund häufig direkt in den Tierschutz.

Viele Fälle sind sehr ähnlich gelagert. Der Hund zeigt ein unerwünschtes Verhalten und der Hundeanfänger oder relativ unerfahrene Halter weiß nicht einzuschätzen warum der Hund dieses Verhalten zeigt. Angst? Unsicherheit? Aggression? Dominanz? Leider mussten wir immer wieder erkennen, dass sogar diverse Hundetrainer und Hundetrainerinnen massive Probleme haben einen Hund richtig zu „lesen“. Genau an dem Punkt wird der Weg besiegelt. Ein unerfahrener Hundehalter kann kaum einschätzen ob ein Hundetrainer oder eine Hundetrainerin befähigt ist einen „Problemhund“ erfolgreich zu trainieren. Zeigt sich das Training erfolglos und der Hundehalter ist noch immer bereit sich für seinen Hund einzusetzen, bittet er bei anderen Hundebesitzern um Rat. Es werden viele gutgemeinte Tipps und Ratschläge gegeben und diese der Reihe nach ausprobiert – mit dem unweigerlichen Ergebnis, dass der Hund am Ende so verwirrt ist, dass zu dem ersten Problem eher noch weitere dazu kommen.

Was nun? Der Weg als Abgabetier in den Tierschutz als letzte Alternative? Hilfe bei Problemen bieten sich hier zumeist auch nicht, also gibt man den Hund ab bevor noch mehr passiert.

Tierschutz im Vorfeld kann Leben retten

Leider arten unzählige Fälle so sehr aus, dass der Tierarzt mit einer Spritze angesagt ist. Diese Fälle sind bei weitem nicht so selten wie Sie bestimmt denken und sind nicht nur bei Privathaltungen verbreitet. Natürlich kann und darf es nicht sein, dass ein Hund durch massives Fehlverhalten Menschen gefährdet. Aber: All das muss nicht sein! Meist steckt das Grundübel „nur“ in der Unwissenheit und der Unerfahrenheit der Halter und genau hier kann fast in jedem Fall geholfen werden.

Nicht selten bedeutet gelernte Aggression den Tod für das Tier.

Kein Hund ist, vorausgesetzt er ist gesund, grundsätzlich aggressiv oder gefährlich. Er wird als lieber und sozialer kleiner Welpe geboren und lernt in der Folge direkt und indirekt in seinem gegebenen Umfeld. Indirekt bedeutet, er lernt auch Dinge, die man ihm nicht absichtlich beibringt sondern die er sieht und erlebt.

Versetzt man sich in die Lage eines unerfahrenen Hundehalters, kann man sehr leicht den Ablauf nachvollziehen. Plötzlich wird der süße knuddelige Welpe zum Hund – er wird erwachsen und zeigt, was in ihm steckt. Er sucht seinen Platz im Rudel nicht selten auf seine hündische Art, die ihm seine Vorfahren ins Blut gelegt haben. So mancher Hundeneuling steht überrascht vor seinem Hund und versteht die Welt nicht mehr. Manche Hundebesitzer versuchen selbst mit ihrem Vierbeiner irgendwie klarzukommen. Oftmals gelingt dies, wenn grundsätzlich genügend Tierverstand oder ein sogenanntes „Händchen“ vorhanden ist. Gelingt dies nicht, ist es grundsätzlich eine sehr gute Entscheidung eine Hundeschule zu besuchen. Wie soll jedoch ohne Wissen und Erfahrung eingeschätzt werden wie gut oder schlecht die Leistung einer Hundeschule zu bewerten ist? Geschichten, die uns verzweifelte Anrufer erzählt haben, würden inzwischen schon einige Bücher füllen….

Eine gute Hundeschule schafft die Basis für ein langes und glückliches Hundeleben.

Leider setzt der Beruf „Hundetrainer“ noch immer so gut wie keine fachlichen Qualifikationen voraus, was sich fatal auf die Hundeerziehung auswirken kann. Wir sagen immer: ein wirklich guter Hundetrainer ist der beste Tierschützer, da er maßgeblich zu einem langen und glücklichen Miteinander von Mensch und Hund beiträgt!

Artgerechte Haltung und Ernährung – ein wichtiges Thema für echten Tierschutz

Artgerechte Haltung und Ernährung bedeutet optimale Gesundheitsvorsorge für Ihren Hund. Ein Punkt, den wir im herkömmlichen Tierschutz vermissen. Einerseits ist dies erklärbar, da im praktizierten Tierschutz eine hochwertige Ernährung aus finanziellen Gründen nicht immer realisiert werden kann. Allerdings sollte im Privathalterbereich viel mehr Aufklärung zu diesem Thema erfolgen um die Tiere vor unnötigen Krankheiten zu schützen.

[error]Ein absolutes „no go“ für ein Beutetier, wie den Hund, ist vegetarische oder vegane Ernährung, genauso daneben ist eine Ernährung, die zu 95% aus Getreide besteht. Wer diese Art von Ernährung bevorzugt, sollte Schafe oder Ziegen halten, aber auf keinen Fall ein Raubtier, wie der Hund es ist![/error]

Mehr zu diesem Thema finden Sie in unseren Artikeln

Artgerechte Hundenahrung

Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?

Für Fragen diesbezüglich bzw. speziell zugeschnitten auf Ihren Hund, beraten wir Sie jederzeit gerne!

Ein glücklicher und gesunder Hund macht ein ganzes Leben lang einfach nur Spaß!

Tierschutz-Projekt oder Beratungs-Hotline?

Wir werden häufig gefragt, warum die Pfoten-Hotline Geld kostet wo es sich doch um ein Tierschutz-Projekt handelt. Andere wiederum fragen warum die Hotline so günstig ist, da Beratungs-Hotlines normal preislich viel höher liegen.

Ganz einfach – wir wollen mit dem Projekt nicht reich werden, da der Tierschutzgedanke zu tief in unserem Herzen verwurzelt ist.

[notice]Um ein solches Projekt ins Leben zu rufen und zu betreiben entstehen Kosten (die Seite an sich, Werbung, Telefonanlagen etc.) die zu tragen sind. Da wir Beide jeweils 5 Hunde (fast alle aus dem Tierschutz stammend) zu unserer Familie zählen, können wir finanziell die Hotline nicht alleine tragen. Die „nur“ 55 Cent pro Gesprächsminute müssen die laufenden Kosten tragen. Warum nicht mehr als 55 Cent? Wir möchten Hunden und deren Haltern helfen und nicht reich werden.[/notice]

Weiteres hierzu finden Sie unter „Warum und wozu“ bzw. auf unserer „Themenübersicht“.

Artgerechte Hundenahrung

Warum entscheiden sich immer mehr Hundehalter für artgerechte Hundenahrung?

 

Schon das Tierschutzgesetz sieht für Haus- und  Nutztiere eine artgerechte Haltung und artgerechte Fütterung vor. Sehr schön wird der Begriff „artgerecht“ bei Wikipedia beschrieben. Der Absatz „Domestizierte Tiere“ liefert gleichzeitig die Begründung warum „artgerecht“ Sinn macht.

gemeinsam den herrlichen Sommer genießen

gemeinsam den herrlichen Sommer genießen

Festzustellen ist, dass unsere Tiere mit Fortschreiten der Fertigfutter-Idee immer kränker wurden. Auf das Problem der Zusammensetzung vieler angebotener Fertigfutter bin ich bereits in dem Artikel „Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?„ eingegangen.

Viele Hundebesitzer lassen sich von der „guten“ Werbung blenden und täuschen. Hört man doch oft genug „Nur das Beste für Ihren Hund….“, „wenn Ihnen Ihr Hund etwas Wert ist….“  – da wird an das Herz appelliert und das trifft den tierlieben Hundehalter genau da wo es treffen soll. Die meisten Futterhersteller gehören zu großen Konzernen und da weiß man wie man wirksame Werbung macht.

Zum Beispiel: ein Hundefutterhersteller hat das Patent auf die Herstellung fleischähnlicher Brocken aus reinem Soja für Dosenfutter. Daraus wurde in der Öffentlichkeit vor einigen Jahren kein Hehl gemacht. Soja gilt übrigens als einer der führenden Allergieauslöser bei Hunden. Und? Dieses Futter ist eins der umsatzstärksten – nicht nur in Deutschland!!!! Doch die Werbung klingt gut….

so viele Futtersorten - aber wo ist artgerechte Hundenahrung drin?

so viele Futtersorten – aber wo ist artgerechte Hundenahrung drin?

Glücklicherweise bemerke ich in den letzten 2 bis 3 Jahren, dass immer mehr Hundehalter auf artgerechte Hundenahrung umsteigen. Immer mehr interessieren und informieren sich diesbezüglich. Hoffnung für die Hunde! Ja, aber der Prozess des Umdenkens beginnt leider sehr häufig erst dann, wenn der Hund bereits krank ist.

 

Krankheiten durch Fehlernährung sind vielschichtig:

  • Schwaches Immunsystem
  • Hautprobleme
  • Allergien
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Gelenkprobleme
  • Leber- und Nierenerkrankungen
  • Krebs

um nur einige zu nennen.

 

Was gehört in eine artgerechte Hundenahrung rein und was nicht?

Wie bereits im Artikel „Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?“ beschrieben, sind unsere Hunde Beutetiere. Ihre Abstammung vom Wolf ist unumstritten und dementsprechend kann man artgerechte Hundenahrung aus den Fressgewohnheiten der Wölfe leicht ableiten. Dementsprechend besteht die Nahrung zu rund 90 bis 95% aus Fleisch (Innereien etc. mitgerechnet). Der restliche Anteil besteht aus Magen- und Darminhalt und Knochen der Beute, diverse Gräser und Kräuter sowie manchmal etwas Erde. Den Hauptbestandteil der meisten Fertigfuttersorten, Getreide, wählt der Wolf grundsätzlich nicht als Nahrung. Minimale Anteile können sich im Magen der Beutetiere befinden, sie spielen aber eine untergeordnete Rolle. Hier erklärt sich bereits, dass viele Fertigfuttersorten nicht als artgerechte Hundenahrung  bewertet werden können.

"nee, das lassen wir besser hier stehen...."

„nee, das lassen wir besser hier stehen….“

Diverse Hersteller gehen bereits auf den, sich verändernden Markt ein und bieten Hundenahrung ohne Getreide an. Hier sollten Sie als Verbraucher sehr genau darauf achten, welche Inhaltsstoffe als Ersatz für Getreide gewählt wurden. Ebenso sollte der tatsächliche Fleischanteil, aus vorgenannten Gründen, angegeben werden.

Um Fertigfutter herzustellen und um es haltbar zu machen, haben sich zwischenzeitlich diverse Herstellungsverfahren durchgesetzt. Diese gehen von kochen, kochen und pressen bis hin zu backen etc. Veranschaulichen muss man sch dabei, dass so ein Futter, das z.B. im Handel verkauft wird rund 2 Jahre haltbar sein muss – haltbar bei jeder Witterung ohne Kühlung!!!!

Bei der Verarbeitung werden natürliche Vitamine und Mineralstoffe zu gewissen Anteilen, je nach Verfahren, zerstört. Weitere wichtige Stoffe fehlen gänzlich durch den meist viel zu niedrigen Fleischanteil. Das bedeutet, es muss künstlich hergestellter Ersatz zugefügt werden. Wie bei uns Menschen sind diese synthetischen Vitamine vom Körper schwerer umsetzbar als Vitamine in der natürlichen Form. Zum Ausgleich wird sehr gerne einfach überdosiert, was sich gleichzeitig sehr werbewirksam verkauft: „Jetzt mit noch mehr Vitaminen…“ hört sich doch richtig gut an oder? So kann eine artgerechte Hundenahrung nicht aussehen.

Warum ist artgerechte Hundenahrung so wichtig?

Leider können unsere Hunde nicht sagen, wenn sie etwas nicht so gut vertragen oder wenn es ihnen wegen des Futters nicht so gut geht. Sie müssen fressen was ihnen vorgesetzt wird. Krankheiten oder Unwohlsein werden von Hunden sehr lange nicht gezeigt, das hat die Natur so vorgesehen. Wir Menschen müssen dementsprechend darauf achten, dass alles okay ist mit unserem Hund. Stumpfes Fell, zu weicher Kot, zu harter Kot, laufend schmutzige Ohren, trockene Nase oder ähnlich Anzeichen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. So sehen oft die ersten Anzeichen einer Krankheit beim Hund aus.

für ein langes und gesundes Hundeleben - artgerechte Haltung und Ernährung

für ein langes und gesundes Hundeleben – artgerechte Hundenahrung und artgerechte Haltung

Durch gesunde und artgerechte Hundenahrung können Sie als Hundehalter die bestmögliche Vorsorge treffen, damit Ihr Hund Sie lange Jahre gesund und munter begleiten kann.

Wie sagt man bei uns Menschen? Man ist was man isst…………