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Gesundheitsgefahr für Auslandshunde

Die unterschätzte Gesundheitsgefahr für Auslandshunde

Viele Hunde werden aus dem Ausland nach Deutschland geholt um sie vor dem Leben auf der Straße, vor den miserablen Verhältnissen in den Tiersammelstationen und vor Tierquälern zu retten. Es bedeutet immer eine schöne Herausforderung einem der Auslandshunde oder auch einem Tier aus dem deutschen Tierschutz zu helfen. Einerseits fordern diese Tiere dem Halter teilweise mehr Fingerspitzengefühl ab andererseits stellen sie häufig weniger Ansprüche als ein Hund, der schon in der Welpenzeit immer alles hatte, gut umsorgt war und nichts negatives erleben musste.

Wer heute einen Hund aus dem Tierschutz übernimmt, ist meist so aufgeklärt, dass er direkt nach sogenannten Mittelmeerkrankheiten, Impfungen und Entwurmungen fragt, sofern das Tier aus dem Ausland kommt. Auch die Gesetzgebung schreibt diverse Impfungen etc. vor, womit eventuelle Ansteckungsgefahren in Grenzen gehalten werden sollten.

Lara und Sammy, Straßenhunde aus Bulgarien

Lara und Sammy, Straßenhunde aus Bulgarien

Leider haben wir häufig die Fälle, dass die Hunde gerettet wurden, tolle Familien gefunden haben, nach und nach auftauen und alle Beteiligten sind glücklich, doch dann wird das Tier plötzlich krank. Warum das? Die Auslandshunde sind doch gesundheitlich gecheckt worden, gegen alles Mögliche geimpft und die Ernährung ist meist auch besser als zuvor im Ausland?

Vergessen wird dabei fast immer, was den Tieren in der Phase des Umzugs zugemutet wird. Natürlich zugemutet werden muss um ihnen das nackte Leben zu retten.

  • meist die Kastration in Verbindung mit einer Narkose
  • unzählige Impfungen
  • Entwurmungen
  • Psychischer Stress – was passiert mit mir, wo komm ich hin?
  • Stress der Umstellung, denn nun ist alles anders – dass alles positiv anders ist, muss erst gelernt werden
  • radikale Futterumstellung
  • Haushalt mit allen dazu gehörigen Chemikalien

Keine Frage, dass diese Dinge weitestgehend erforderlich sind um dem Tier eine bessere Zukunft zu bieten. Jedoch sollten die neuen Halter unbedingt sensibilisiert sein oder werden, die Tiere eine gewisse Zeit nach ihrer Ankunft nochmals gesundheitlich checken zu lassen, zu entgiften und über eine Magen-Darmsanierung nachzudenken.

Dies ist grundsätzlich erforderlich um die Auslandshunde von den ganzen Chemikalien zu befreien und das Immunsystem zu stärken um sie dadurch vor Nierenschäden, Allergien und sonstigen Folgeerkrankungen zu schützen. Nur bei guter Gesundheit kann das Tier zusammen mit seinen neuen Haltern sein neues Leben wirklich genießen.

Damit Auslandshunde lange ein gesundes Leben genießen können.

Damit Auslandshunde lange ein gesundes Leben genießen können.

Die Alternative: warten bis sich Symptome zeigen ist eine sehr schlechte Alternative, denn wir wissen wie gut Hunde Schmerzen und Krankheiten kompensieren können, noch besser können dies ehemalige Straßenhunde. Auf der Straße durften sie keine Schwächen zeigen, damit sie nicht unter die Räder kamen.

Bitte denkt darüber nach, denn Vorsorge ist immer besser als Nachsorge…..

 

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Kategorien: Gesundheit, Hund, Hunde, Krankheiten, Tierschutz | Schlagwörter: , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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