Hundefutter – auch der Hund ist was er isst – Teil 1

Wer die Wahl hat, hat die Qual – Hundefutter – aber welches?

Zuerst stellt sich die Frage: Ist denn auch überall Hundefutter drin wo Hundefutter draufsteht?

Die klare und eindeutige Antwort lautet: NEIN!

Zumindest nicht das, was man sich grundsätzlich unter Hundefutter vorstellt. Nun wissen wir im Prinzip, dass der Hund ein Beutefresser ist. Er stammt definitiv vom Wolf ab und nein, er ist weder Vegetarier noch Veganer und ganz sicher kein Müllschlucker!!! Man erkennt dies sehr leicht an den Reißzähnen, die auch unsere heutigen Hunde noch haben und diese Reißzähne sind nicht nur Körperschmuck sondern haben ihre Bedeutung.

artgerechtes Hundefutter ist wichtig für ein glückliches Hundeleben

Harte Worte? Ja, harte Worte, denn leider werden unsere Hunde sehr häufig als Müllschlucker „benutzt“ um einen Milliardenmarkt immer weiter wachsen zu lassen, wohl wissentlich zu Lasten derer, die sich nicht wehren können – nämlich der Hunde!! Der unwissende oder wenig interessierte Halter lässt sich durch den gut durchdachten Werbeslogan wunderschön ködern und hat später zusammen mit seinem Vierbeiner den Schlamassel auszubaden.

Warum wohl gehören die größten Tierfuttermarken den Giganten wie z. B. Nestlé und Mars? Man kann uns doch nicht im ernst erzählen wollen, dass diesen Giganten das Wohl unserer Tiere am Herzen liegt und deshalb gesundes Hundefutter produziert wird? Ich denke, so naiv dürfte heute kein Hundehalter mehr sein?

Und wer es noch immer nicht weiß: in Hundefutter und Katzenfutter darf hierzulande so gut wie ALLES rein ohne genauer deklariert zu werden – logisch, denn müssten diverse Zutaten genau deklariert werden, dann würde wohl kaum ein Hundehalter zu solch einem Hundefutter greifen. Vorausgesetzt natürlich, man liest wenigstens was auf der Packung steht…..

Ein sehr interessanter und ausführlicher Bericht zum Thema Hundefutter ist  „HIER“ (Nestlé und Mars: Das große Geschäft mit den Haustieren) zu finden!!!!

Prinzipiell kann man herkömmliches Hundefutter genauso bewerten, als ob man ein Kind zu 100% mit MCDonalds „Feinkost“ ernährt. Es ist nichts anderes! Nur, kann man sein Tier so hassen, ihm das anzutun?

gesundes Hundefutter als Gesundheitsvorsorge

Wir sollten uns darüber im klaren sein, dass nicht nur Menschen an den Folgen von Fehlernährung schwer erkranken können sondern auch Tiere. Sieht man heute die Anzahl der Allergie-, Stoffwechsel- und Krebserkrankungen unserer Haustiere, dann nimmt das schon erschreckende Ausmasse an. Natürlich leiden die Tiere genau wie wir auch unter negativen Umwelteinflüssen aber gerade deshalb sind wir als Halter in der Pflicht bei der Ernährung auf Qualität zu achten.

Worauf sollte man beim Kauf von Hundefutter achten?

Auf jeden Fall die Inhaltsangaben des Hundefutters lesen!!!!! Die angegebenen Bestandteile sollten auf jeden Fall 100% ergeben…..nein, man kann leider nicht erwarten, dass dies immer so ist. Oftmals wird keine Angabe gemacht wovon wie viel enthalten ist  – dies ist schon mal eine sehr fadenscheinige Deklaration. Einzige bestehende Maßgabe ist, dass die Bestandteile in absteigender Reihenfolge des Anteils angegeben werden müssen. Zu beachten wäre hierbei noch, dass häufig die Bestandteile vor der Zubereitung zu Grunde gelegt werden, nicht die, die das Tier am Ende zu fressen bekommt.

Wir denken daran, dass unsere Hunde Beutetiere sind, dies begründet einen nötigen Fleischanteil von rund 60 bis 90 % in der Nahrung. Schwankungen je nach Alter und Aktivität sind dabei zu berücksichtigen, wobei dieser Wert nicht jeden Tag exakt eingehalten werden muss. An Tagen an denen das Beutetier weniger Glück bei der Jagd hat, muss es in der Natur auch mal mit weniger auskommen. Vollkommen indiskutabel ist Hundefutter mit gerade mal 4 % bis 8 % Fleisch, was durchaus handelsüblich ist.

Was definitiv in gutem Hundefutter nichts zu suchen hat sind Kadavermehle, Soja, Lockstoffe, Füllstoffe, gen-manipuliertes Getreide und Gemüse, Farb- und Aromastoffe. Eine Garantie, dass diese Stoffe nicht enthalten sind, findet man kaum, was deutlich erklärt, warum nicht gerne 100 % der Zusammensetzung des Hundefutters allgemein verständlich angegeben wird.

gutes Hundefutter macht einen rundum gesunden und glücklichen Hund aus

Warum ist gutes teures Hundefutter nicht wirklich teurer?

Zum einen benötigen unsere Hunde weniger Futter um ihren Nährstoffbedarf zu decken, wenn sie hochwertiges und gesundes Hundefutter erhalten. Gleichzeitig werden auch die Kothaufen kleiner und weniger. Füllstoffe belasten den Organismus nicht, müssen nicht gekauft, gefressen und gesch…… werden.

Dies bedeutet nicht nur, dass der gesamte Organismus geschont wird, da weniger „Müll“ umher geschaufelt werden muss sondern auch, dass die bestmögliche Gesundheitsvorsorge betrieben wird um das Tier vor Krankheiten zu schützen. Allergietests, Desensibilisierungen oder ähnliches verschlingen beim Tierarzt schnell einige hundert Euro pro Termin. Der Stress und Leidensweg für die Tiere und deren Halter kommt außerdem noch dazu.

Artgerechtes Hundefutter zahlt sich für Hund und Halter aus

Am Ende sollte man sicher sein können, was man seinem Tier füttert. Die sicherste Variante ist immer noch BARF, da man das Futter selbst zusammenstellt und weiß was man zusammenmixt. Natürlich sollte man sich ein wenig auskennen und wissen was das Tier braucht und was nicht ins Hundefutter gehört.

Eine Alternative dazu stellt hochwertiges Hundefutter dar, welches exakt deklariert, frei von Abfällen, unnötigen schädlichen Inhaltsstoffe ist, aus lebensmitteltauglichen Bestandteilen hergestellt wird, über den nötigen Fleischanteil verfügt und all dies vom Hersteller garantiert wird.

Ein gutes Beispiel für echte Feinschmecker: Sunny´s Schlemmertopf mit 70% Fleischanteil.

Warum erhalten Sie Hundefutter mit diesem Qualitätsstandard nicht im Supermarkt, in Handelsketten und ähnlichen Einrichtungen?

Ganz einfach, weil der Großhandel eine Haltbarkeitsdauer für Hundefutter vorschreibt, die kein Fleischprodukt der Welt bieten kann, welches nicht hochgradigst konserviert ist.

Tierschutz beginnt bei der Ernährung unserer Tiere!!

artgerechtes Hundefutter = aktiver Tierschutz

Fragen zur Ernährung Ihres Hundes? Wir beraten Sie gerne!

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HD, Spondylose und Arthrose beim Hund

HD, Spondylose und Arthrose beim Hund – was ist das überhaupt?

 

Bereits seit ewigen Zeiten sind für Hundehalter und Züchter die Diagnosen HD, Spondylose und Arthrose beim Hund so etwas wie eine Horrormeldung.

Alleine unter HD (Hüftgelenksdysplasie ) leiden Schätzungsweise 50% unserer Hunde. Vorwiegend betroffen sind mittelgroße bis große Hunde, wobei durchaus auch kleine Hunde und Katzen an HD erkranken können. Sehr unterschiedlich zeigen sich die Symptome und die Schweregrade der Krankheit.

Generell geht man von einer Vererbung dieser Entwicklungsstörung aus, deshalb wird in Deutschland in der Zucht eine HD-Freiheit gefordert, welche durch spezielles Röntgen nachzuweisen ist. Weitere Faktoren, die HD beim Hund begünstigen sind z.B.: falsche Ernährung, Übergewicht, Überlastung in der Wachstumsphase, ungünstige oder gar feuchte Schlafplätze und unangemessene Futterzusätze.

Wohl dem Hund, der bis ins hohe Alter ohne HD, Spondylose und Arthrose das Leben genießen kann.

Wohl dem Hund, der bis ins hohe Alter ohne HD, Spondylose und Arthrose das Lebe genießen kann.

Spondylose und Arthrose beim Hund unterscheidet sich kaum von den gleichnamigen Gelenkerkrankungen beim Menschen. Während Spondylose eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule ist, handelt es sich bei der Arthrose um eine degenerative Erkrankung der Gelenke.

Bezüglich der Ursachen beider Erkrankungen teilen sich die Meinungen der Fachleute. Entzündliche Prozesse, Verletzungen etc. scheinen oftmals ein Auslöser zu sein. Aber auch Überbelastung und ernährungsbedingte Mangelerscheinungen spielen eine Rolle bei der Entstehung von Spondylose und Arthrose beim Hund.

 

HD, Spondylose und Arthrose beim Hund – kann man vorbeugen?

 

Sicherlich kann man seinen Hund nicht immer erfolgreich vor Krankheiten schützen, aber man kann gewisse vorbeugende Maßnahmen treffen, sofern man den Hund bereits in jungen Jahren bzw. als Welpe zu sich nimmt.

Wie bereits beschrieben, ist die Ernährung ein wichtiger Grundstein fürs ganze Leben. Gerade bei HD, Spondylose und Arthrose beim Hund sollte man darauf achten, dass in der Wachstumsphase die Knochen und Gelenke nicht durch Übergewicht zu sehr belastet werden.

Übermäßiger Eiweißgehalt im Futter und unangemessene Vitamin- und Calciumgabe fördert ein zu schnelles Wachstum bzw. Fehlbildungen der Knochen und Gelenke.

Außerdem sollte der Schlafplatz für den jungen Hund mit viel Umsicht gewählt und auf Überbelastungen verzichtet werden. Beispielsweise sollte auf Dauerbelastungen, wie am Fahrrad laufen, in der Wachstumsphase verzichtet werden.

Vorsorge ist besser als später Probleme bekämpfen zu müssen

Vorsorge ist besser als später Probleme bekämpfen zu müssen

Diagnose: HD, Spondylose und Arthrose beim Hund

 

An dieser Stelle möchte ich das Beispiel meiner beiden Hunde Nelly und Brutos schildern:

Beide Hunde übernahm ich im Erwachsenenalter, Nelly aus einem Tierheim in NRW und Brutos nach der 4. Fehlvermittlung. Deshalb weiß ich nicht, was in der Wachstumsphase bei den beiden Schnuffelnasen eventuell gut oder schlecht gelaufen war.

HD, Spondylose und Arthrose beim Hund - am Beispiel von Nelly und Brutos

HD, Spondylose und Arthrose beim Hund – am Beispiel von Nelly und Brutos

Nelly war bei uns angekommen und konnte problemlos stundenlang über die Wiesen und Felder rennen. Ich staunte über die Ausdauer, Kraft und Power, die in ihr steckte. Brutos, ist schon ein älterer Herr mit inzwischen 10,5 Jahren, dennoch zeigt er sich noch als Kraftpaket.

Bei Brutos begann letztes Jahr im Frühsommer das Problem mit dem Aufstehen. War er nach einigen Minuten „warmgelaufen“ konnte er rennen wie ein junger Gott, doch das Hochstehen nach der Ruhephase machte ihm immer mehr zu schaffen. Dieses Problem verschlechterte sich von Woche zu Woche. Ich war bereits am Überlegen wann wir zum Röntgen fahren würden.

Die Überlegung nahm mir Nelly im Juni 2012 ab. Während des Spaziergangs blieb sie wie vom Donner gerührt stehen und schien sich nicht mehr bewegen zu können. Sie stürzte nicht, es war auch kein anderer Hund direkt bei ihr, also ein Rempler oder Ähnliches konnte nicht der Auslöser sein. Ich ging zu ihr und sah ihr an, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. Nelly versuchte wieder zu laufen, was aber nur mir schleichendem Schritt funktionierte. Sie wirkte verkniffen, verspannt und total müde.

Auf dem Video kann man sehr gut erkennen, wie Nelly, die normal eher einem Flummy-Ball gleicht, sich vorsichtig und wie in Zeitlupe bewegt:

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Als Notfallversorgung verabreichte ich Nelly Traumeel und Zeel, was ihr auch ein wenig half. Sie lief am nächsten Tag besser, aber humpelte vorne rechts. Ich vermutete als Ursache noch immer eine Verstauchung oder Zerrung. Am Folgetag verschlimmerten sich die Symptome und ich vereinbarte einen Termin beim Tierarzt.

Nach diesem Termin kam ich mit Nelly und Brutos vollkommen deprimiert aus der Praxis des Tierarztes. Während der Fahrt nach Hause hörte ich immer und immer wieder die Diagnosen des Arztes: HD, Spondylose, Arthrose….HD, Spondylose ….. Schmerzmittel und und und – ich wusste nicht ob ich gleich losheulen sollte.

Der rechte Ellbogen von Nelly - die erste Röntgenaufnahme

Der rechte Ellbogen von Nelly – die erste Röntgenaufnahme

Brutos erhielt Schmerzmittel, da in seinem Alter und mit der Diagnose „hochgradige Spondylose“ ohnehin nichts anderes zu machen sei.  Nelly erhielt ebenfalls Schmerzmittel und sollte in den Folgewochen Hyaluronsäure in den Ellbogen gespritzt bekommen. Arthrose beim Hund könne nicht besonders gut behandelt werden, Hyaluronsäure sei aber eine Möglichkeit, die ein wenig Erleichterung bringen könnte. Ansonsten würde sich der Ellbogen im Laufe der Zeit versteifen. Außerdem wurde bei Nelly eine „beginnende Spondylose“ diagnostiziert, was sich in dieser Form später nicht bestätigen sollte.

Um nichts unversucht zu lassen, ließ ich die besprochene Behandlung bei Nelly durchführen. 5 Wochen in Folge erhielt sie je eine Gelenkinjektion. Außerdem besorgte ich den beiden Wuffels ein Gesundheitsbettchen, was ich jedem Halter eines vorbelasteten Hundes empfehlen kann.

Die Hoffnung, Nelly irgendwie helfen zu können, gab ich nie auf...

Die Hoffnung, Nelly helfen zu können, gab ich nie auf…

[important]Dies war der Anfang einer kleinen Odyssee – wie es weiterging lesen Sie im nächsten Artikel: „Wenn die herkömmliche Schulmedizin keinen Rat mehr weiß – Goldakupunktur als Alternative“[/important]

Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Hund“

Erfahrungsaustausch, Brainstorming und Smalltalk im Hundezentrum-Elbaue

 

Wir haben uns in dieser Woche im Hundezentrum-Elbaue getroffen. Wer sind wir?

Der Chef bittet einzutreten ;-)

Der Chef bittet einzutreten 😉

Frank Griebsch – Chef und Hundetrainer im Hundezentrum-Elbaue in Buro bei Coswig/Anhalt (LK Wittenberg)

Krystyna unterhält sich mit meiner Nelly ;-)

Krystyna unterhält sich mit meiner Nelly 😉

Krystyna Timmel – Tierheilpraktikerin aus Dessau-Roßlau OT Mildensee

Ja klar - die gehören alle dazu... ;-)

Ja klar – die gehören alle dazu… 😉

Meine Wenigkeit (Ursula) – hier von der Pfoten-Hotline aus dem Nachbar-Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Frank und ich tauschen uns sporadisch immer wieder aus, um uns gegenseitig Denkanstöße zu geben. Meinungs- und Erfahrungsaustausch kann bei der Arbeit mit den Tieren nur förderlich sein, zumal jeder sein persönliches Spezialgebiet hat. Training, Ausbildung, Gesundheit, Ernährung, Umgang – es gehören immer mehrere Komponenten zu einem glücklichen Hund– und Halterteam.

Erfahrungsaustausch rund um den Hund - Krystyna und Frank beim "Fachsimpeln"

Erfahrungsaustausch rund um den Hund – Krystyna und Frank beim „Fachsimpeln“

Krystyna hat sich die Hundepension und Hundeschule im Hundezentrum-Elbaue life angesehen und war beeindruckt. Jedem Hund steht, je nach Verträglichkeit, einer der Ausläufe zur Verfügung in denen er nach Herzenslust toben und mit Artgenossen spielen kann. In der Nacht sind die Hunde in Zimmern untergebracht, die im Winter beheizt sind. Auch zu den Zimmern gehört jeweils ein kleiner Auslauf. Die Räume werden mit einem Hund bzw. mit bis zu 3 Hunden besetzt, je nach Größe und Verträglichkeit.

Wissens- und Erfahrungsaustausch – Pfoten-Hotline / Hundetrainer / Tierheilpraktikerin

 

Themen des Tages waren unter anderem:

Hundeerziehung, Umgang mit dem Hund, häufige Fehler in der Ausbildung, Ernährung des Hundes, gesundheitliche Probleme, Möglichkeiten der Tierheilkunde, häufige Fragen der Hundehalter, Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung zum Vorteil der Hunde und deren Halter

Frank mit einem jungen, ängstlichen Labrador in der Stadt

Frank mit einem jungen, ängstlichen Labrador in der Stadt

Erfahrungsaustausch mit praktischen Übungen

 

Anschließend ging es nach Dessau-Roßlau zur Übung in der Praxis zusammen mit den Hunden. Hier wurde nochmals erläutert wie wichtig es ist, dass der Hund in der Prägephase möglichst viel kennenlernen sollte, damit Ängste erst gar nicht entstehen. Ruhe und Souveränität des Hundeführers gibt dem Hund die nötige Sicherheit um auch schwierige Situationen bravourös zu meistern.

Diese 4 Hunde mußten alles erst lernen. Geduld und Erfahrungsaustausch mit Trainern macht inzwischen einen entspannten Spaziergang möglich.

Diese 4 Hunde mußten alles erst lernen. Geduld und Erfahrungsaustausch mit Trainern macht inzwischen einen entspannten Spaziergang möglich.

Es war ein sehr schöner Tag an dem uns die Sonne begleitet hat. Ich bin sicher, wir haben alle 3 neue Erkenntnisse, Anstöße und zusätzliches Wissen mitgenommen.

Ein liebes Danke an Frank und an Krystyna für den schönen und informativen Tag – auch im Namen meiner Hunde, die dabei sein durften!

......wir sehen uns ......;-)

……wir sehen uns ……;-)

Hund anschaffen – Was kostet eigentlich ein Hund?

Sie möchten sich gerne einen Hund anschaffen?

Dann sollten Sie sich im Vorfeld unter anderem über die zu erwartenden Kosten im Klaren sein. Gerade wenn Sie sich den ersten Hund anschaffen, sollten Sie einige wichtigen Dinge genau bedenken.

Wenn Sie einen Hund anschaffen möchten, bedenken Sie die anfallenden Kosten!

Wenn Sie einen Hund anschaffen möchten, bedenken Sie die anfallenden Kosten!

Auf einige Punkte sind wir bereits in unserem Artikel Hund anschaffen – was sollte man beachten“    eingegangen. Immer wieder müssen wir jedoch feststellen, dass der Punkt „Kosten“ irgendwie vergessen wird.

Einen Hund anschaffen – Unterschiede zwischen früher und heute

Früher war so gut wie alles anders, da war der Hund so etwas wie ein Nutztier – klingt hart, ist aber so und bei weitem nicht so hart wie es sich anhört. Der Hund hatte seine Aufgabe, wurde also zur Arbeit genutzt wodurch er ausgelastet war. Er lebte auf den Bauernhöfen, wurde mittels Schlachtabfällen, die ohnehin da waren, ernährt. Einen Tierarzt sah er selten, er war ja auch kaum krank und wenn, kam allenfalls ein Jäger um ihn zu erschießen. Eine Hundesteuer oder ähnliches kannte man damals nicht. Ein finanzieller Aufwand für den Hund war also kaum gegeben.

Früher hatten Hunde ihren "Arbeitsplatz" auf dem Bauernhof

Früher hatten Hunde ihren „Arbeitsplatz“ auf dem Bauernhof

Heute muss man einen Hund eher als „Luxus“ betrachten. Sorry, das Wort, aber einen Hund zu halten bedeutet in der heutigen Zeit einen nicht ganz unerheblichen finanziellen Aufwand. Es entstehen einerseits kalkulierbare Kosten, die da wären: Kauf- oder Anschaffungspreis, Hundesteuer, Hundehaftpflichtversicherung, Futterkosten, Pflegeaufwand, Hundeschule. Nicht kalkulierbare Kosten können durch eventuelle Krankheiten oder Verletzungen entstehen und erhebliche Löcher in die Haushaltskasse reißen.

Mit welchen Kaufpreisen müssen Sie rechnen wenn Sie sich einen Hund anschaffen möchten?

Ein echter Rassehund kann als Welpe beim Züchter je nach Rasse schnell mal um die 2.000 Euro kosten. Erwarten dürfen Sie dafür eine ausführliche Kaufberatung, Besichtigung der Zuchtstätte, Gesundheitsbescheinigung der Elterntiere und so einiges mehr. Von angeblich reinrassigen Zuchtwelpen zu Dumpingpreisen, oftmals aus dem Ostblock oder auch von dubiosen Züchtern aus dem Inland, sollten Sie die Finger lassen. Meist lassen Sie mehr als das „gesparte“ Geld schnell bei Tierärzten oder Tierkliniken. Von Verhaltensschäden mal ganz abgesehen. Das Internet ist voll von derartigen Erlebnisberichten. Kaufen Sie bitte auch nicht aus Mitleid! Mitleid ist eine gute Tugend, aber in diesem Fall bewirkt jeder eingenommene Euro noch mehr Tierleid und das sollten Sie nicht fördern, wenn Sie sich Ihren Hund anschaffen.

Für einen Hund aus dem Tierschutz bezahlen Sie meist je nach Alter des Hundes rund 100 bis 300 Euro. Die sogenannte „Schutzgebühr“ schützt niemanden, sondern soll es möglich machen einem nächsten Notfall wieder zu helfen und dient somit der guten Sache. Dass ein Hund aus dem Tierschutz so etwas wie ein „Überraschungsei“ sein kann, sollten Sie im Vorfeld einkalkulieren.

Bedenken Sie, wenn Sie sich einen Hund anschaffen, dass überzüchtete Rassen, Tiere aus Qualzuchten und Tiere sogenannter Moderassen meist mehr gesundheitliche Probleme mitbringen können als andere. Die Kosten für Tierarzt oder Tierheilpraxis liegen durchschnittlich erheblich höher als bei anderen Hunden.

Tiere, die von privaten Haltern verschenkt werden, sind meist „lästig“ geworden und sollen schnell weg. Dafür gibt es erfahrungsgemäß diverse Gründe, diese sollten Sie im Vorfeld so genau wie möglich abklären.

ungeliebt, nicht mehr gewollt -ins Tierheim oder einfach irgendwo angebunden.....

ungeliebt, nicht mehr gewollt -ins Tierheim oder einfach irgendwo angebunden…..

Vorher rechnen, erst dann den Hund anschaffen

Es stimmt uns immer sehr bedenklich, wenn wir in den Kleinanzeigenmärkten im Internet die Hundegesuche lesen: „suche Hund geschenkt, Geld für Futter ist da“. Ja, super – aber was ist wenn der Hund krank wird? Sich verletzt? Schon mal über Tierarztkosten, Kosten für Tierheilpraxis oder ähnliches nachgedacht? Kosten für eine Hundeschule?

[warning]Frage dazu: Könnten Sie damit umgehen, wenn Sie sich einen Hund angeschafft haben, ihn lieben gelernt haben, er verletzt sich schwer oder wird krank und sie können ihm nicht helfen, weil das Geld fehlt???????  Hoffentlich nicht![/warning]

 

Wie hoch die kalkulierbaren Kosten für den Hund liegen ist unter anderem davon abhängig wo Sie wohnen, denn die Hundesteuer ist eine Steuer, deren Höhe die jeweiligen Städte und Gemeinden festlegen. Der Aufwand pro Jahr kann zwischen 30 Euro und 200 Euro liegen. Bei sogenannten Kategoriehunden sogar bis zu 1000 Euro. Auch die Versicherungen stufen teilweise nach Rasse des Hundes ein und sind im Vorfeld zu erfragen. Die Futter- und Pflegekosten können je nach Größe des Hundes und nach Pflegeaufwand vorab kalkuliert werden. Um sich bezüglich Tierarzt- oder Tierheilpraxiskosten etwas abzusichern, kann inzwischen eine Tierkrankenversicherung oder eine OP-Versicherung abgeschlossen werden. Achten Sie jedoch genau auf die Versicherungsbedingungen um später keine üble Überraschung erleben zu müssen.

Denken Sie an die Verantwortung, die Sie übernehmen, wenn Sie einen Hund anschaffen.

Denken Sie an die Verantwortung, die Sie übernehmen, wenn Sie einen Hund anschaffen.

Ich selbst weiß wovon ich spreche, denn als im letzten Sommer für eine meiner Hündinnen (Nelly) die Diagnose „hochgradige Spondylose, HD und Arthrose im Ellbogen“ gestellt wurde, rollte so einiges auf mich als Halterin zu. Heute bin ich glücklich, dass meine Maus wieder glücklich und ausgelassen über die Wiesen toben kann……..die Kosten lösten eine mittlere finanzielle Katastrophe aus, aber ich bin zusammen mit ihr und den anderen Wuffels glücklich!

Die Geschichte von Nelly „ein Hundeleben mit HD, Spondylose und Arthrose“ werden Sie in Kürze hier lesen….

Für Fragen stehen wir, das Team der Pfoten-Hotline, jederzeit gerne zur Verfügung!

Vorsicht Tierarzt!

Tierarzt ist gleich Tierarzt – oder doch nicht?

Vielen Hunden haben wir in den letzten Jahren ein neues Heim gegeben, die nicht aus den besten Verhältnissen kamen. Oftmals brachten sie nicht nur Ängste und Verhaltensprobleme mit sondern auch diverse Krankheiten.

Vorsicht Tierarzt – nicht Jeder möchte das Beste für Ihr Tier!

Nun gibt es im Krankheitsfall Ihres Tieres, wie bei vielen Dingen im Leben, zwei Möglichkeiten:

– Sie gehen zu irgendeinem Tierarzt, lassen diesen schalten und walten und Sie hoffen, er macht das Beste für Ihr Tier

oder

– Sie übernehmen selbst Verantwortung für Ihr Tier, Sie möchten wissen was es hat und wie am Besten geholfen werden kann

Gehören Sie zu den Hundehaltern auf die der zweite Punkt zutrifft, werden Sie kaum sehr beliebt sein bei den Tierärzten – ich kann das so genau sagen, da ich ebenfalls zu dieser Kategorie gehöre…. 😉

Selbstverständlich sind die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten regional sehr unterschiedlich. In ländlichen Regionen fungiert der Hund auch heute noch als ein Nutztier. Ein Haus- und Hofhund um den sich kein Mensch groß Sorgen macht, der meist noch von „Bauernhofabfällen“ lebt und recht widerstandsfähig ist – er wird, wenn er krank oder alt ist, abgelöst und gut. Einen Tierarzt sieht er eher selten und wenn, dann um seine Impfspritze zu bekommen oder wenn er mal Flöhe oder eine Verletzung hat.

Ein Tierarzt aus einer solch ländlichen Gegend sagte mal zu mir: „wozu soll ich mir Geräte etc. alles anschaffen? Ich brauch das doch eh nie…..die wenigen Hundebesitzer, die da mehr erwarten, die schicke ich in die Tierklinik.“ Er hatte nicht einmal ein einfachstes Röntgengerät. Blutabnahme zählte auch nicht zu seinem Spektrum. Das generelle Interesse am Beruf könnte hier fast ein wenig angezweifelt werden. Klar, der nächste Konkurrent ist gut 20 km entfernt und die meisten Menschen auf dem Land sind nett und freundlich zu ihren Tieren, aber eine ärztliche Behandlung wird nicht in Erwägung gezogen…….. in der Natur gibt es so was ja auch nicht… 😦

Hunde lieben die Natur – dennoch bekommen sie leider immer mehr Zivilisationskrankheiten. Wir müssen dann den richtigen Tierarzt finden.

Tierarzt – Beruf oder Berufung?

Sicherlich gibt es Tierärzte, die ihren Beruf als Berufung sehen und dementsprechend arbeiten. Für die Mehrzahl derer, die ich bisher kennenlernen durfte und mußte, ist „Tierarzt“  einfach „nur“ ein Beruf wie jeder andere auch. Richtig – nicht jeder Baufirmeninhaber ist ein Architekturfanatiker, nicht jeder Landwirt oder Tierarzt ein ausgesprochener Tierliebhaber!!

Ein BERUF, eine Dienstleistung, ein Geschäft wie viele andere auch – es MUSS sich „RECHNEN“!!!!

Leider muß ich immer wieder feststellen, dass Tierbesitzer dem Tierarzt blind vertrauen. Sie fordern weder eine ordentliche Diagnose, sie akzeptieren, dass irgendwas in das Tier reingespritzt wird ohne dass sie sich sagen lassen was das ist und wofür. Tabletten, die man bekommt werden ebenfalls reingeschoben ohne zu wissen was und warum.

Sie werden jetzt vielleicht sagen: was soll ich denn tun, ich hab’s ja nicht studiert, sondern der Tierarzt und der muss es doch wissen……..nein, muss er nicht wirklich! Warum?

Richtig, der Tierarzt hat es irgendwann studiert, aber es gibt kaum eine Verpflichtung, die besagt, dass sich ein Tierarzt weiterbilden muss, dass er auf dem Laufenden bleiben muss, was die Tiermedizin angeht. Entweder er macht dies aus freien Stücken, oder er bleibt da wo er ist.

Frage: haben wir nicht alle mal irgendwas in der Schule gelernt wovon wir heute, nach vielleicht 15 oder 20 Jahren, keine Ahnung mehr haben?

Dazu bedenkt man das riesige Spektrum: ein Tierarzt ist grundsätzlich Internist, Chirurg, Zahnarzt, Orthopäde, Neurologe und und und ……., und das für Vögel, für Katzen, für Hunde, für Pferde, Kaninchen, Hamster usw. sofern er sich nicht auf ein Spezialgebiet konzentriert. Dazu kommt noch, dass es immer mehr Zivilisationskrankheiten bei unseren Hunden gibt, die früher so nicht existierten. Denken wir nur mal an die unzähligen Arten von Allergien, Krebs, Diabetes etc.

Geht das denn überhaupt? Erwarten wir da nicht ein wenig zu viel?

So mancher Tierhalter erwartet von seinem Tierarzt noch zusätzlich eine Ernährungsberatung, denn er verkauft doch auch Futter seiner Sponsoren…… Wußten Sie, dass das Thema „Ernährung“ rund eine Doppelstunde während des gesamten Tierarztstudiums einnimmt? Das Thema „Ernährung“ bezieht sich dabei nicht auf Hunde, sondern auf Tiere….

Also sollte ein Tierarzt ein absoluter Übermensch sein oder???????? Man nennt so etwas auch „Eierlegende Wollmilchsau“ 🙂

Über diese Punkte sollte jeder Tierbesitzer, unter Bedacht seiner Verantwortung für sein eigenes Tier, nachdenken!!!!

Natürlich gibt es Ausnahmefälle, die es als ihre Berufung sehen, Tieren zu helfen. Tierärzte, die sich laufend weiterbilden und sich ein Bein für jedes einzelne Tier ausreißen – leider sind diese tollen Menschen nicht in der Überzahl.

Als Junghund kam er mit Staupe nach Deutschland – heute ist er fit und gesund. Artgerechte Haltung und Ernährung ersetzt oftmals den Gang zum Tierarzt

Nicht der Tierarzt sondern Sie tragen die Verantwortung!

Ein Tierarzt ist ein Dienstleister nicht mehr und nicht weniger!!!!! Er ist ein guter Dienstleister, den Sie als Hundehalter bezahlen oder er ist ein schlechter Dienstleister, den Sie ebenso bezahlen müssen. Ich habe es für mich immer so gehalten: Wenn ich mit der Leistung nicht zufrieden bin, habe ich für mein Tier die Konsequenzen zu ziehen um mein Tier zu schützen. Ich habe mich darum zu kümmern, dass alles ordentlich läuft und meinem Tier wirklich geholfen wird. Es ist meine Aufgabe als verantwortungsbewusster Tierhalter die Leistung ggf. zu prüfen oder prüfen zu lassen. Ihr Tier ist Ihnen absolut hilflos ausgeliefert!

Gehe ich als Mensch zum Arzt wegen Bauchschmerzen und man hilft mir nicht oder nicht so wie ich mir das vorstelle, dann wehre ich mich doch auch oder nicht? Also ich schon!!!!!  Ich möchte wissen was ich habe und was dagegen getan wird. Sie nicht? Genauso sehe ich das beim Tierarzt!

Da ein Tier nicht  sagen kann was ihm genau fehlt und ob es gut oder schlecht behandelt wird, tragen Sie als Hundehalter die volle Verantwortung. Diese Verantwortung haben Sie übernommen als Sie das Tier/den Hund in Ihren Familienverbund aufgenommen haben, kein Tierarzt, kein Tierheilpraktiker, auch kein Hundetrainer oder sonst wer trägt die Verantwortung, nein, das ist einzig und alleine Sache des Halters!!!!!

Sollten Sie Fragen zum Thema haben, stehen wir Ihnen und Ihrem Hund  gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Tierschutz schon bevor „das Kind in den Brunnen gefallen ist“

Was hat die Pfoten-Hotline mit Tierschutz zu tun?

 

Wir, das kleine Team der Pfoten-Hotline, sehen genau hier unsere Ansatzpunkte –  „Tierschutz“ auf eine etwas andere Weise zu leisten.

Mehr als 15 Jahre Tierschutzarbeit hat uns zig Fälle aufgezeigt, in denen ein sogenannter Notfall nicht erst hätte eintreten müssen. Es fehlt im Vorfeld die nötige Hilfe und Unterstützung eine kleine Schieflage gerade zu rücken. Es entwickeln sich aus einem bestehenden Problemchen Schritt für Schritt ein massives Problem sodass am Ende ein weiteres Notfallhund-Schicksal besiegelt ist. Der Weg führt geradewegs in den Tierschutz. Bedenkt man, dass eine sehr hohe Anzahl an Hunden, die in Deutschland in den Tierschutz abgeschoben werden, sich gerade mal im Pubertätsalter befinden, liegt das Problem klar auf der Hand.

Wenn die Erziehung in die falsche Richtung geht, führt der Weg für den Hund häufig direkt in den Tierschutz.

Viele Fälle sind sehr ähnlich gelagert. Der Hund zeigt ein unerwünschtes Verhalten und der Hundeanfänger oder relativ unerfahrene Halter weiß nicht einzuschätzen warum der Hund dieses Verhalten zeigt. Angst? Unsicherheit? Aggression? Dominanz? Leider mussten wir immer wieder erkennen, dass sogar diverse Hundetrainer und Hundetrainerinnen massive Probleme haben einen Hund richtig zu „lesen“. Genau an dem Punkt wird der Weg besiegelt. Ein unerfahrener Hundehalter kann kaum einschätzen ob ein Hundetrainer oder eine Hundetrainerin befähigt ist einen „Problemhund“ erfolgreich zu trainieren. Zeigt sich das Training erfolglos und der Hundehalter ist noch immer bereit sich für seinen Hund einzusetzen, bittet er bei anderen Hundebesitzern um Rat. Es werden viele gutgemeinte Tipps und Ratschläge gegeben und diese der Reihe nach ausprobiert – mit dem unweigerlichen Ergebnis, dass der Hund am Ende so verwirrt ist, dass zu dem ersten Problem eher noch weitere dazu kommen.

Was nun? Der Weg als Abgabetier in den Tierschutz als letzte Alternative? Hilfe bei Problemen bieten sich hier zumeist auch nicht, also gibt man den Hund ab bevor noch mehr passiert.

Tierschutz im Vorfeld kann Leben retten

Leider arten unzählige Fälle so sehr aus, dass der Tierarzt mit einer Spritze angesagt ist. Diese Fälle sind bei weitem nicht so selten wie Sie bestimmt denken und sind nicht nur bei Privathaltungen verbreitet. Natürlich kann und darf es nicht sein, dass ein Hund durch massives Fehlverhalten Menschen gefährdet. Aber: All das muss nicht sein! Meist steckt das Grundübel „nur“ in der Unwissenheit und der Unerfahrenheit der Halter und genau hier kann fast in jedem Fall geholfen werden.

Nicht selten bedeutet gelernte Aggression den Tod für das Tier.

Kein Hund ist, vorausgesetzt er ist gesund, grundsätzlich aggressiv oder gefährlich. Er wird als lieber und sozialer kleiner Welpe geboren und lernt in der Folge direkt und indirekt in seinem gegebenen Umfeld. Indirekt bedeutet, er lernt auch Dinge, die man ihm nicht absichtlich beibringt sondern die er sieht und erlebt.

Versetzt man sich in die Lage eines unerfahrenen Hundehalters, kann man sehr leicht den Ablauf nachvollziehen. Plötzlich wird der süße knuddelige Welpe zum Hund – er wird erwachsen und zeigt, was in ihm steckt. Er sucht seinen Platz im Rudel nicht selten auf seine hündische Art, die ihm seine Vorfahren ins Blut gelegt haben. So mancher Hundeneuling steht überrascht vor seinem Hund und versteht die Welt nicht mehr. Manche Hundebesitzer versuchen selbst mit ihrem Vierbeiner irgendwie klarzukommen. Oftmals gelingt dies, wenn grundsätzlich genügend Tierverstand oder ein sogenanntes „Händchen“ vorhanden ist. Gelingt dies nicht, ist es grundsätzlich eine sehr gute Entscheidung eine Hundeschule zu besuchen. Wie soll jedoch ohne Wissen und Erfahrung eingeschätzt werden wie gut oder schlecht die Leistung einer Hundeschule zu bewerten ist? Geschichten, die uns verzweifelte Anrufer erzählt haben, würden inzwischen schon einige Bücher füllen….

Eine gute Hundeschule schafft die Basis für ein langes und glückliches Hundeleben.

Leider setzt der Beruf „Hundetrainer“ noch immer so gut wie keine fachlichen Qualifikationen voraus, was sich fatal auf die Hundeerziehung auswirken kann. Wir sagen immer: ein wirklich guter Hundetrainer ist der beste Tierschützer, da er maßgeblich zu einem langen und glücklichen Miteinander von Mensch und Hund beiträgt!

Artgerechte Haltung und Ernährung – ein wichtiges Thema für echten Tierschutz

Artgerechte Haltung und Ernährung bedeutet optimale Gesundheitsvorsorge für Ihren Hund. Ein Punkt, den wir im herkömmlichen Tierschutz vermissen. Einerseits ist dies erklärbar, da im praktizierten Tierschutz eine hochwertige Ernährung aus finanziellen Gründen nicht immer realisiert werden kann. Allerdings sollte im Privathalterbereich viel mehr Aufklärung zu diesem Thema erfolgen um die Tiere vor unnötigen Krankheiten zu schützen.

[error]Ein absolutes „no go“ für ein Beutetier, wie den Hund, ist vegetarische oder vegane Ernährung, genauso daneben ist eine Ernährung, die zu 95% aus Getreide besteht. Wer diese Art von Ernährung bevorzugt, sollte Schafe oder Ziegen halten, aber auf keinen Fall ein Raubtier, wie der Hund es ist![/error]

Mehr zu diesem Thema finden Sie in unseren Artikeln

Artgerechte Hundenahrung

Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?

Für Fragen diesbezüglich bzw. speziell zugeschnitten auf Ihren Hund, beraten wir Sie jederzeit gerne!

Ein glücklicher und gesunder Hund macht ein ganzes Leben lang einfach nur Spaß!

Tierschutz-Projekt oder Beratungs-Hotline?

Wir werden häufig gefragt, warum die Pfoten-Hotline Geld kostet wo es sich doch um ein Tierschutz-Projekt handelt. Andere wiederum fragen warum die Hotline so günstig ist, da Beratungs-Hotlines normal preislich viel höher liegen.

Ganz einfach – wir wollen mit dem Projekt nicht reich werden, da der Tierschutzgedanke zu tief in unserem Herzen verwurzelt ist.

[notice]Um ein solches Projekt ins Leben zu rufen und zu betreiben entstehen Kosten (die Seite an sich, Werbung, Telefonanlagen etc.) die zu tragen sind. Da wir Beide jeweils 5 Hunde (fast alle aus dem Tierschutz stammend) zu unserer Familie zählen, können wir finanziell die Hotline nicht alleine tragen. Die „nur“ 55 Cent pro Gesprächsminute müssen die laufenden Kosten tragen. Warum nicht mehr als 55 Cent? Wir möchten Hunden und deren Haltern helfen und nicht reich werden.[/notice]

Weiteres hierzu finden Sie unter „Warum und wozu“ bzw. auf unserer „Themenübersicht“.

Artgerechte Hundenahrung

Warum entscheiden sich immer mehr Hundehalter für artgerechte Hundenahrung?

 

Schon das Tierschutzgesetz sieht für Haus- und  Nutztiere eine artgerechte Haltung und artgerechte Fütterung vor. Sehr schön wird der Begriff „artgerecht“ bei Wikipedia beschrieben. Der Absatz „Domestizierte Tiere“ liefert gleichzeitig die Begründung warum „artgerecht“ Sinn macht.

gemeinsam den herrlichen Sommer genießen

gemeinsam den herrlichen Sommer genießen

Festzustellen ist, dass unsere Tiere mit Fortschreiten der Fertigfutter-Idee immer kränker wurden. Auf das Problem der Zusammensetzung vieler angebotener Fertigfutter bin ich bereits in dem Artikel „Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?„ eingegangen.

Viele Hundebesitzer lassen sich von der „guten“ Werbung blenden und täuschen. Hört man doch oft genug „Nur das Beste für Ihren Hund….“, „wenn Ihnen Ihr Hund etwas Wert ist….“  – da wird an das Herz appelliert und das trifft den tierlieben Hundehalter genau da wo es treffen soll. Die meisten Futterhersteller gehören zu großen Konzernen und da weiß man wie man wirksame Werbung macht.

Zum Beispiel: ein Hundefutterhersteller hat das Patent auf die Herstellung fleischähnlicher Brocken aus reinem Soja für Dosenfutter. Daraus wurde in der Öffentlichkeit vor einigen Jahren kein Hehl gemacht. Soja gilt übrigens als einer der führenden Allergieauslöser bei Hunden. Und? Dieses Futter ist eins der umsatzstärksten – nicht nur in Deutschland!!!! Doch die Werbung klingt gut….

so viele Futtersorten - aber wo ist artgerechte Hundenahrung drin?

so viele Futtersorten – aber wo ist artgerechte Hundenahrung drin?

Glücklicherweise bemerke ich in den letzten 2 bis 3 Jahren, dass immer mehr Hundehalter auf artgerechte Hundenahrung umsteigen. Immer mehr interessieren und informieren sich diesbezüglich. Hoffnung für die Hunde! Ja, aber der Prozess des Umdenkens beginnt leider sehr häufig erst dann, wenn der Hund bereits krank ist.

 

Krankheiten durch Fehlernährung sind vielschichtig:

  • Schwaches Immunsystem
  • Hautprobleme
  • Allergien
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Gelenkprobleme
  • Leber- und Nierenerkrankungen
  • Krebs

um nur einige zu nennen.

 

Was gehört in eine artgerechte Hundenahrung rein und was nicht?

Wie bereits im Artikel „Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?“ beschrieben, sind unsere Hunde Beutetiere. Ihre Abstammung vom Wolf ist unumstritten und dementsprechend kann man artgerechte Hundenahrung aus den Fressgewohnheiten der Wölfe leicht ableiten. Dementsprechend besteht die Nahrung zu rund 90 bis 95% aus Fleisch (Innereien etc. mitgerechnet). Der restliche Anteil besteht aus Magen- und Darminhalt und Knochen der Beute, diverse Gräser und Kräuter sowie manchmal etwas Erde. Den Hauptbestandteil der meisten Fertigfuttersorten, Getreide, wählt der Wolf grundsätzlich nicht als Nahrung. Minimale Anteile können sich im Magen der Beutetiere befinden, sie spielen aber eine untergeordnete Rolle. Hier erklärt sich bereits, dass viele Fertigfuttersorten nicht als artgerechte Hundenahrung  bewertet werden können.

"nee, das lassen wir besser hier stehen...."

„nee, das lassen wir besser hier stehen….“

Diverse Hersteller gehen bereits auf den, sich verändernden Markt ein und bieten Hundenahrung ohne Getreide an. Hier sollten Sie als Verbraucher sehr genau darauf achten, welche Inhaltsstoffe als Ersatz für Getreide gewählt wurden. Ebenso sollte der tatsächliche Fleischanteil, aus vorgenannten Gründen, angegeben werden.

Um Fertigfutter herzustellen und um es haltbar zu machen, haben sich zwischenzeitlich diverse Herstellungsverfahren durchgesetzt. Diese gehen von kochen, kochen und pressen bis hin zu backen etc. Veranschaulichen muss man sch dabei, dass so ein Futter, das z.B. im Handel verkauft wird rund 2 Jahre haltbar sein muss – haltbar bei jeder Witterung ohne Kühlung!!!!

Bei der Verarbeitung werden natürliche Vitamine und Mineralstoffe zu gewissen Anteilen, je nach Verfahren, zerstört. Weitere wichtige Stoffe fehlen gänzlich durch den meist viel zu niedrigen Fleischanteil. Das bedeutet, es muss künstlich hergestellter Ersatz zugefügt werden. Wie bei uns Menschen sind diese synthetischen Vitamine vom Körper schwerer umsetzbar als Vitamine in der natürlichen Form. Zum Ausgleich wird sehr gerne einfach überdosiert, was sich gleichzeitig sehr werbewirksam verkauft: „Jetzt mit noch mehr Vitaminen…“ hört sich doch richtig gut an oder? So kann eine artgerechte Hundenahrung nicht aussehen.

Warum ist artgerechte Hundenahrung so wichtig?

Leider können unsere Hunde nicht sagen, wenn sie etwas nicht so gut vertragen oder wenn es ihnen wegen des Futters nicht so gut geht. Sie müssen fressen was ihnen vorgesetzt wird. Krankheiten oder Unwohlsein werden von Hunden sehr lange nicht gezeigt, das hat die Natur so vorgesehen. Wir Menschen müssen dementsprechend darauf achten, dass alles okay ist mit unserem Hund. Stumpfes Fell, zu weicher Kot, zu harter Kot, laufend schmutzige Ohren, trockene Nase oder ähnlich Anzeichen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. So sehen oft die ersten Anzeichen einer Krankheit beim Hund aus.

für ein langes und gesundes Hundeleben - artgerechte Haltung und Ernährung

für ein langes und gesundes Hundeleben – artgerechte Hundenahrung und artgerechte Haltung

Durch gesunde und artgerechte Hundenahrung können Sie als Hundehalter die bestmögliche Vorsorge treffen, damit Ihr Hund Sie lange Jahre gesund und munter begleiten kann.

Wie sagt man bei uns Menschen? Man ist was man isst…………