Probleme mit dem Hund

Probleme mit dem Hund führen oft zur Abgabe

Immer häufiger führen Probleme mit dem Hund zu einer Abgabe des Tieres oder zu Stress im Umfeld. Letztendlich leidet unter der Situation der Hund ebenso wie der Halter.

Nelly selbst stammt aus einem Tierheim in NRW

Nelly selbst stammt aus einem Tierheim in NRW

Meist sind es nur Kleinigkeiten, die der Hund gegebenenfalls falsch verstanden, falsch verknüpft oder man ihm falsch erklärt hat. Oft haben winzige Unstimmigkeiten große Auswirkungen, die sich ohne Korrektur laufend verstärken und schnell werden aus winzigen Problemchen riesige Probleme mit dem Hund.

Häufig wissen sich die Halter irgendwann keinen Rat mehr, das Verhalten des Hundes setzt sich fest und der Halter ist ratlos. Hunde sind sehr sensibel, spüren den unterschwelligen Stress und die Aufregung und geraten ebenfalls leicht in Rage. Damit hat sich ein Fehlverhalten schnell zur Gewohnheit entwickelt.

 Was tun wenn es Probleme mit dem Hund gibt?

Die „einfachste“ und gleichzeitig für den Hund schlimmste Lösung ist eine Abgabe zum Beispiel ins Tierheim. Die Probleme mit dem Hund existieren zumeist weiter, da sich das unerwünschte Verhalten festgesetzt hat und damit wird er sehr schlechte Vermittlungschancen in ein neues Heim haben.

Eine andere Möglichkeit ist, die Probleme mit dem Hund mit diversen „hundeerfahrenen“ Bekannten zu besprechen und sich Tipps zu holen. Das ist grundsätzlich eine gute Idee, denn man bemüht sich das Problem in den Griff zu bekommen. Eine Gefahr besteht jedoch bei dieser Variante, denn man probiert alle möglichen Tipps aus und verwirrt den Hund total. Denn „mal so und mal so“ versteht kein Hund der Welt. Aus diesem Grund scheitern diese Aktionen meistens.

Sinnvoll wäre es,  einen „guten“ Hundetrainer oder Hundetrainerin zu Rate zu ziehen um speziell für diesen Hund und für die existierenden Probleme einen Trainingsplan zu erstellen. Dabei ist es sicherlich nicht unbedingt sinnvoll ein Gruppentraining zu besuchen, dies könnte höchstens unterstützend helfen. Der Trainingsplan jedoch muss genau auf den Hund und auf sein unerwünschtes Verhalten zugeschnitten sein. Schwierigster Punkt hierbei ist es, eine wirklich „gute“ Hundeschule zu finden. Da der Beruf nicht geschützt ist, kann ihn Jeder ausüben. Erfahrungsgemäß sind die Leistungen der Trainer und Trainerinnen entsprechend äußerst unterschiedlich.

Die gezielte Arbeit mit dem Hund hat außerdem einen schönen Nebeneffekt, denn Schritt für Schritt zusammen mit dem Hund an dem Problem arbeiten, kleine und größere Erfolge erzielen macht Spaß und fördert das positive Miteinander ungemein. Man sollte von seinem Hund nicht erwarten, dass er alles in sekundenschnelle lernt, denn das kann er sicher nicht. Außerdem sollte man Bedenken, dass er vermutlich einige unerwünschte Dinge gelernt hat und wie lange dieses Verhalten schon fest in seinem Kopf verankert ist. Also, immer kleine Schritte, Zwischenziele und darauf aufbauen.

Oftmals hört man die Ausrede: Ich habe Probleme mit dem Hund aber „dazu hab ich keine Zeit“

Dieses Denken ist ganz sicher falsch, denn es geht meist nicht darum, dass man mehr Zeit benötigt, sondern dass der Umgang verändert wird um die Probleme mit dem Hund in den Griff zu bekommen. Fast alle Maßnahmen lassen sich während des Alltags und unterwegs bei den „normalen“ Spaziergängen erledigen.

Auch die Aussage „mein Hund kann mich eben nicht leiden“ ist nicht nachvollziehbar, denn ein Hund ist, wie viele Sprichwörter aussagen, der treueste Freund überhaupt. Ihm ist es egal ob sein Halter dick, dünn, alt, jung, gestylt oder frisch geduscht ist. Es ist oft wundersam, dass selbst Hunde, die von ihren Haltern geschlagen werden, immer wieder Schwanz wedelnd zu diesen gehen.

Nein, das Problem ist, dass Hunde oftmals durch Unwissenheit, Unachtsamkeit oder auch durch gewisse Einflüsse in der Umgebung Dinge anders verknüpfen als der Halter das wünscht. Wird in dieser Situation nicht konsequent und richtig korrigiert, setzt sich das Verhalten fest oder verstärkt sich durch unrichtiges Eingreifen oder unrichtige Korrektur.

Sammy aus Bulgarien bewacht am liebsten seine Couch ;-)

Sammy aus Bulgarien bewacht am liebsten seine Couch 😉

Fazit: Fast alle Probleme mit dem Hund lassen sich durch kompetentes gezieltes Training korrigieren.

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