Hund kaufen – was kostet eigentlich ein Hund?

Sie möchten einen Hund kaufen – mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Die Frage wird sehr häufig gestellt und ich bin grundsätzlich froh, dass sich manche Menschen diese Frage stellen bevor sie sich einen Hund kaufen.

Grundsätzlich ist die Frage schwer zu beantworten, denn die Rechnung enthält bekannte und unbekannte Größen.

Hund kaufen – denken Sie auch an die Kosten für ein langes glückliches Zusammenleben

Einen Teil der Kosten können Sie fest planen wenn Sie einen Hund kaufen

So können die Futterkosten je nach Größe des Hundes relativ genau berechnet werden. Die Tierversicherung kann ebenfalls sehr genau beziffert werden schon bevor Sie sich einen Hund kaufen.

Ebenso können Sie nach erfolgter Recherche die Kosten für die Hundehaftpflicht genau bestimmen. In einigen Bundesländern ist sie bereits Pflicht und muss bei der Anmeldung des Tieres vorgelegt werden. Beachten sollten Sie, dass diverse Versicherungsunternehmen sogenannte „Listenhunde“ entweder nicht versichern oder erhöhte Prämiensätze veranschlagen. Nicht immer ist dabei die Rasseliste des Bundeslandes maßgeblich in dem das Tier lebt, sondern ggf. der Sitz des Versicherers. Dies sollte im Vorfeld bereits abgefragt werden bevor Sie sich den Hund kaufen, denn die Unterschiede sind nicht immer unerheblich. Nutzen Sie um Geld zu sparen am besten einen Versicherungsvergleich um sich eine Übersicht über Preise und Leistungen zu verschaffen.

Die Hundesteuer kann von Stadt zu Gemeinde und ggf. nach Rasse relativ stark abweichen, denn jede Stadt bzw. Gemeinde legt den Steuersatz selbst fest. Sehr häufig werden sogenannte Listenhunde mit einer höheren Steuer belegt, genannt „Kampfhundesteuer“. Die jeweilige Höhe der Steuer können Sie beim zuständigen Bürgeramt erfragen bevor Sie sich einen Hund kaufen bzw. sich für eine bestimmte Rasse entscheiden.

Gegebenenfalls benötigen Sie zur Haltung von Hunden diverser Rassen diverse Zulassungen, wie z.B. Sachkundeprüfung, Wesenstest mit dem Hund ab einem gewissen Alter. Diese Dinge kosten natürlich auch Geld. Da diese Vorschriften von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind und von Gemeinde zu Gemeinde außerdem variieren kann, erkundigen Sie sich bevor Sie einen Hund kaufen am besten beim örtlich zuständigen Ordnungsamt.

Hund kaufen ohne später an der letzten Ecke zu knabbern..

Denken Sie bitte auch an die nicht planbaren Kosten, die auf Sie zukommen können, wenn Sie einen Hund kaufen

Die große Unbekannte stellen vor allem Kosten für Tierarzt, Tierheilpraktiker und ähnliche Dinge dar. Bedenken Sie bitte, ein Hund ist ein Lebewesen, genau wie wir Menschen, das sich verletzen kann, das krank werden kann.

Medizinisch und alternativ-heilkundlich kann man heute für ein Tier ähnlich viel machen, wie für Menschen. Epilepsie, HD, Arthrose, Bandscheibenvorfall, Herzkrankheiten, Diabetes sind zum Glück längst keine Gründe mehr einen Hund einzuschläfern wie noch vor 20 oder 30 Jahren.

Wenn Sie sich einen Hund kaufen, sollten Sie sich jedoch darüber im klaren sein, dass solche Behandlungen sehr viel Geld kosten können. Relativ einfache Operationen können bereits einige hundert Euro kosten, ein Knochenbruch je nachdem wie kompliziert er ausfällt bei mehr als 1000 Euro liegen. Eine umfangreiche Herzuntersuchung kann mehr als 500 Euro verschlingen…um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Auch der kräftigste Bär kann mal krank werden – denken Sie daran wenn Sie einen Hund kaufen

Leider werden in letzter Zeit immer mehr Fälle an uns herangetragen, in denen Hunde abgegeben werden, weil sie krank sind und der/die Halter sich die Kosten nicht leisten können. Was dies psychisch für die Tiere bedeutet, möchte in an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen, wenn Sie einen Hund kaufen.

Seit ein paar Jahren besteht für diese Fälle die Möglichkeit vorzusorgen, bitte ziehen Sie eine solche Variante im Zweifelsfall in Erwägung. So können Sie sich und Ihren Hund mittels einer Hundekrankenversicherung vor unvorhergesehenen hohen Kosten schützen. Vergleichen Sie die Möglichkeiten und Varianten, denn kein Lebewesen ist vor Krankheiten und/oder Unfällen zu 100% sicher.

Denken Sie daran, Ihr Hund vertraut Ihnen und schenkt Ihnen sein ganzes Leben!

 

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Die „feinen“ Unterschiede zwischen Mensch und Hund…

Wo liegen die „feinen“ Unterschiede zwischen Mensch und Hund?

 

Anlaß, mich mit dieser Frage zu beschäftigen, gab mir ein Erlebnis des gestrigen Tages:

 

Das Bellen meiner Hunde kündigte an, dass wir Besuch bekommen. Hier draußen ist dies eher selten, denn Bekannte melden sich fast immer vorher an. Vor dem Tor steht  eine Hundehalterin aus der Umgebung.

 

Eigentlich ein Paradies für Mensch und Hund...

Eigentlich ein Paradies für Mensch und Hund…

Vorgeschichte:

Häufig komme ich beim Spaziergang mit meinen Hunden am Grundstück dieser Hundehalterin vorbei. Schon vor Jahren fiel mir die Schäferhündin der Familie auf, die schon damals ein sehr schlechtes Gangbild zeigte. Mal humpelte sie mit den Hinterläufen, mal hopste sie nur mit dem Hinterteil, mal zeigte sie einen komplett schiefen Gang. Der Pflegezustand und das Fell der total lieben Hündin ließ ebenso seit ich sie kenne zu wünschen übrig. Das Fell war immer schon stumpf und lose Fellbüschel hingen nicht nur zur Fellwechselzeit an den Flanken und am Rücken der Hündin. Ich fragte mich schon damals wie hier wohl das Verhältnis zwischen Mensch und Hund aussieht.

Mehrfach sprach ich in den Jahren die Halterin und den Halter auf den Gesundheitszustand ihrer Hündin an. Das erste Mal liegt sicher schon 4 oder 5 Jahre zurück. Man sei mit ihr ja mal beim Tierarzt gewesen, deutsche Schäferhunde haben eben mal HD und und und…….außerdem sei die Hündin ja schon uralt. Komisch, mal war sie schon 13, dann wieder erst 10….???? Eine CD bzgl. Goldakupunktur bei HD und Spondylose hatte ich den Leuten gebracht, sie mögen sich das bitte ansehen – dies war vor knapp einem Jahr. Vor ca. einem halben Jahr traf ich den Halter zufällig im Dorf, der mir sagte, man hätte noch keine Zeit gehabt sich die CD anzusehen……..tja, es war wohl nicht so wichtig 😦

In den letzten Monaten mied ich besagten Weg beim Spaziergang mit meinen Hunden, da ich das Elend der Hündin nicht mehr mitansehen konnte und wollte. Jedesmal standen mir die Tränen in den Augen wenn sah wie dieser arme Hund sich quälen mußte.

Man sollte nun denken, bei den Haltern könnte es sich um alte Bäuerchen handeln bei denen das Verhältnis Mensch und Hund auf Mittelalterniveau stehen geblieben war. FALSCH! Bei den Haltern handelt es sich um gut situierte ehemalige Städter, die vor vielen Jahren aufs Land gezogen sind.  So wie ich sie kennengelernt habe sollten sie  geistig zu mehr fähig sein!

Mensch und Hund - beide haben das Recht würdig alt zu werden.....

Mensch und Hund – beide haben das Recht würdig alt zu werden…..

 

Warum nun der Besuch? Was war geschehen mit Mensch und Hund?

 

Im ersten Satz direkt nach der Begrüßung wurde mir unterbreitet, daß der Sohn am Wochenende einen Hund aus Kroatien mitbringt. Ich hatte wohl irgendwie meinen aussagekräftigen „Spezialblick“ aufgesetzt, denn es wurde schnell nachgeschoben, dass man sich bzgl. des Gesundheitszustandes keine Sorgen machen brauche, denn der Hund sei ja geimpft….?????? – Aha….

Aber eigentlich sei der Anlass des Besuches die Schäferhündin der Familie. Der Hündin geht es richtig schlecht, sie kommt nicht mehr hoch, kriecht fast nur noch hinterher, hat offene Wunden am Körper, kahle Stellen und sie riecht übel. Ich fragte warum sie sich nun plötzlich Sorgen macht, denn der Hund quält sich schon über Jahre.

Auf meine Frage wie ich denn nun helfen könne, sagte mir die Hundehalterin mit Tränen in den Augen, dass sie doch die Hündin noch nicht sterben lassen möchte, sie sei doch schon immer der geliebte Familienhund. Sie möchte sie so gerne noch 2 oder 3 Jahre behalten. Ich konnte mir nicht verkneifen zu bemerken, dass ihr das reiflich früh einfällt und die Hündin doch irgendwo schon genug gelitten hat in ihrem Leben.

Ich fragte ob sie beim Tierarzt waren: „na, zu welchem kann man denn da gehen“ fragte sie mich, „die wollen doch immer gleich viel Geld und bewirken tut es auch nichts“. Im selben Atemzug sagte sie mir, dass die Hündin vor einigen Jahren mal ein Schmerzmittel und Cortison gespritzt bekam und es ihr danach für längere Zeit besser ging. Außerdem hätte es IHNEN völlig ausgereicht wie die Hündin laufen konnte…..hallo????????? Auch hier konnte ich mir die Bemerkung nicht verkneifen: „habt ihr mal nachgedacht wie es Eurer Hündin dabei geht?“

Auf meine wiederholte Frage ob sie mal an den Hund gedacht haben in all der Zeit, wechselte sie schnell das Thema und fragte nochmals zu welchem Tierarzt sie denn nun gehen sollte, bzw. welcher auch auf Hausbesuch kommt, denn sie möchte der Hündin keine Autofahrt mehr zumuten. Ins Auto springen kann die Hündin nicht mehr und beim Hochheben schreit und winselt sie……….übrigens, die offenen Stellen, welche nach ihrer eigenen Aussage teilweise sehr stark bluten, behandelt sie selbst mit Vaseline (ohne Worte).

Aber die Halterin betonte nochmals in ihren Ausführungen: die Familie hängt doch so an der Hündin, so hat sie doch schon die Kinder als sie noch klein waren bespaßt, immer Haus und Hof gut bewacht, sie ist ja ein so guter Familienhund und hat niemals Probleme bereitet. Sie hat die ganzen Jahre immer draußen gelebt bei Wind und Wetter (schön bei den kaputten Knochen) nun möchte sie immer mit rein, zumindest auf die Veranda…….also geht es ihr doch wirklich schlecht oder???

 

Klar erkennbare Unterschiede zwischen Mensch und Hund? Oh ja…….

 

Sie war immer eine sehr gute Hündin, hat ihre Dienste und Aufgaben erfüllt, das bestätigen sogar die Halter – doch was hat diese arme Kreatur dafür bekommen? Sie hat jahrelang still gelitten und ihren Dienst getan…..

Irgendwie muss ich dabei an meinen Spruch denken:

Ein Hund, der es bei seinem Menschen nur einigermaßen gut hat, würde ohne mit der Wimper zu zucken, sein Leben für seinen Zweibeiner geben – doch was ist der Mensch bereit zu geben?????

oder auch:

…..mein Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

 

Warum nur lebe ich so gerne mit meinen Hunden zusammen und schäme mich manchmal für Meinesgleichen?????

 

Es kann so schön sein.....

Es kann so schön sein…..

Warum der Besuch einer Hundeschule Sinn macht

Warum und wann macht der Besuch einer Hundeschule Sinn?

 

Die Frage stellen sich grundsätzlich viele Hundehalter. Oftmals wird argumentiert, dass man eine Hundeschule nicht benötigt, denn „es ist ja nicht der erste Hund“.

Natürlich kostet eine gute Hundeschule Geld, aber spart man nicht an der falschen Stelle, wenn man darauf verzichtet? Was hat eine Hundeschule mit artgerechter Hundehaltung zu tun? Was soll der Hund eigentlich in der Hundeschule lernen? Woran erkennt man eine gute oder eine schlechte Hundeschule?
Welche Anforderungen sollten Sie als Hundehalter an eine Hundetrainerin oder einen Hundetrainer stellen?

Warum eine gute Hundeschule Sinn macht

Zig Fragen zum Thema „Hundeschule“ – wir versuchen diese Fragen zu beantworten

 

Vorab sollte jeder Besitzer wissen und beachten, dass unsere Hunde sehr intelligente, sensible und kontaktfreudige Tiere sind.

Ein guter Hütehund bei der Arbeit

Früher hatten unsere Hunde diverse Aufgaben für die sie speziell ausgebildet wurden. Sie wurden zu Hütezwecken gehalten, als Jagdhund, zum Schutz ganzer Viehherden oder für die Sicherung von Hab und Gut. Ihre Menschen zeigten ihnen schon von klein an was von ihnen erwartet wird. Dies ging meist parallel zur Arbeit relativ automatisch. Eine Hundeschule war damals kaum gefragt, wozu auch? Wurden die Hunde dabei gut versorgt, zeigten sie Spaß und Freude an der Arbeit und waren überwiegend gesünder als heute.

Inzwischen sieht die Welt für die meisten Hunde ganz anders aus. Viele Menschen schaffen sich einen Hund als „nebenbei Hobby“, Partner- oder Kinderersatz oder gar als Kinderspielzeug an. Dem Hund fehlt in dieser Rolle die Aufgabe, die ihn geistig und körperlich fördert und auslastet. Dadurch können nicht nur verhaltenstechnische Probleme sondern auch psychische und in der Folge gesundheitliche Schäden entstehen. Hier trifft der Spruch zu „der Hund ist auch nur ein Mensch“.

Häufig steht die Gesetzgebung und unser Umfeld der artgerechten Haltung von Hunden entgegen. Leinenzwang, Verbote für Hunde auf diversen Grünflächen etc. machen in manchen Gegenden ein lustiges Spielen unter Hunden fast unmöglich. Sozialkontakte können nur schwer oder überhaupt nicht gelebt bzw. gefördert werden. Hunde die in der Stadt leben, kennen einen Spaziergang mit Rennen und Toben ohne Leine oft überhaupt nicht.

Nicht alle Hunde kennen ein unbeschwertes Miteinander.

Grundsätzlich stellen wir immer wieder fest, dass viele Hundehalter beim Umgang mit ihrem Hund viel zu kompliziert denken oder einfach zu weit von der Natur weg sind? Missverständnisse zwischen Hund und Halter führen auf beiden Seiten zu Frust, Stress und oftmals in der Folge zur Abgabe des Tieres.

Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel zum ThemaArtgerechte Erziehung des Hundes

Was sollte eine gute Hundeschule in der heutigen Zeit leisten?

 

Zur Grundausbildung in einer Hundeschule sollte immer die Thematik: „wie funktioniert eigentlich ein Hund“ gehören. Auch für Hundehalter, die schon ewig Hunde besitzen, haben sich die Zeiten geändert und oftmals übersieht man manche „Kleinigkeiten“ im Alltag. Wie oft hört man die Worte „na das Problem hatte ich mit dem vorherigen Hund nicht“ oder „wieso? Das ging doch früher auch“. Tja, heute ist nicht früher sondern heute ist heute! Hundeanfänger sollten in diesem ersten Kapitel alle grundsätzlichen Dinge über Charakter, Instinkte usw. ihres neuen Familienmitglieds lernen. Dieses Wissen hilft Ihnen dabei in allen Situationen richtig zu reagieren.

Egal ob Groß oder Klein – der Umgang mit Artgenossen soll in der Hundeschule gelernt und gefördert werden

In der Hundeschule sollte Ihr Hund mit anderen Hunden Sozialkontakte pflegen können. Es sollten Spielpausen und gemeinsame Aktionen, wie Spaziergänge etc. durchgeführt werden um den sozialen Umgang zu fördern und zu üben.

Die Hundetrainerin oder der Hundetrainer sollte sich Zeit für Sie nehmen um Ihren Hund mitsamt seinen Stärken und Schwächen kennenzulernen. Nur so kann erfolgreich und zielgerichtet mit ihm gearbeitet werden. Auch die Frage: wieviel Bewegung benötigt Ihr Hund und wie lasten Sie Ihren Hund artgerecht aus, kann nur richtig beantwortet werden, wenn man den Hund und seine Neigungen kennt. Einen Herdenschutzhund wird man kaum zu diversen Ballspielen animieren können, einem Jagdhund sollte man nicht die Aufgabe geben die Hühner zu bewachen ;-), ein Husky ist nach 3 km   Spaziergang gerade mal warmgelaufen, wobei ein Bernhardiner eher dazu neigt, sich nach der Distanz zur Ruhe zu legen.

In der Hundeschule sollten in erster Linie Dinge geübt und erlernt werden, die der Sicherheit des Hundes selbst und der Sicherheit seines Umfelds dienen. Es ist nicht wichtig, dass Ihr Hund 15 oder noch mehr Kommandos einigermaßen beherrscht. Wichtig sind 2 oder 3 Grundkommandos, die er „sicher“ beherrscht. Kommt beispielsweise ein Auto um die Ecke geschossen, rettet den Hund nur ein sicheres „hier“. Ein eventuelles „hierher“ oder „ran“ oder…oder…..kann ihn sein Leben kosten. Prinzipiell meistern Sie zusammen mir Ihrem Hund mit einem „sicheren „hier“ und einem „sicheren“ „Platz“ jede erdenkliche Situation gefahrlos. Diese „sicheren“ Kommandos ermöglichen Ihrem Hund im Umkehrschluss sehr viele Freiheiten, denn die Leine wird dadurch in vielen Situationen überflüssig sein. Leinenzerren oder gar Leinenaggressionen bauen sich erst gar nicht auf.

Mit Spaß und Freude unterwegs….

Gemeinsames erfolgreiches Lernen und Üben schweißt zusammen. Freuen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Hund über Erfolge, begegnen Sie Ihrem Hund positiv und er wird Ihnen gerne folgen, er wird mit Spaß und Freude an Ihrer Seite stehen. Den Weg, der genau zu diesem Punkt führt, sollte Ihnen in der Hundeschule aufgezeigt werden.

Was in einer Hundeschule nichts, aber auch gar nichts zu suchen hat

Brüllen, Schreien, Stachelhalsband, Teletakt oder sonstige dubiose tierquälerische Hilfsmittel sind ein absolutes „no go“. Wer diese Dinge benötigt ist kein Hundetrainer und/oder Hundetrainerin und sollte seinen Beruf nochmals genau überdenken!!

Sollten Sie Ihrem Hund ein Stachelhalsband anlegen, lesen Sie bitte  unbedingt die Ausführung eines Hundepsychologen zum Thema „Hundetrainer und Stachelhalsband
Würden Sie Ihr Kind in eine Schule schicken in der die Kinder noch wie im Mittelalter verprügelt werden? Dann tun Sie das bitte auch nicht mit Ihrem Hund!

[important]Sie haben Fragen zum Thema Hundeschule, Hundetrainer, Hundetrainerin bzw. Ausbildung Ihres Hundes? Sie erreichen uns rund um die Uhr – immer im Sinne des Hundes und dessen Halter!![/important]

Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Hund“

Erfahrungsaustausch, Brainstorming und Smalltalk im Hundezentrum-Elbaue

 

Wir haben uns in dieser Woche im Hundezentrum-Elbaue getroffen. Wer sind wir?

Der Chef bittet einzutreten ;-)

Der Chef bittet einzutreten 😉

Frank Griebsch – Chef und Hundetrainer im Hundezentrum-Elbaue in Buro bei Coswig/Anhalt (LK Wittenberg)

Krystyna unterhält sich mit meiner Nelly ;-)

Krystyna unterhält sich mit meiner Nelly 😉

Krystyna Timmel – Tierheilpraktikerin aus Dessau-Roßlau OT Mildensee

Ja klar - die gehören alle dazu... ;-)

Ja klar – die gehören alle dazu… 😉

Meine Wenigkeit (Ursula) – hier von der Pfoten-Hotline aus dem Nachbar-Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Frank und ich tauschen uns sporadisch immer wieder aus, um uns gegenseitig Denkanstöße zu geben. Meinungs- und Erfahrungsaustausch kann bei der Arbeit mit den Tieren nur förderlich sein, zumal jeder sein persönliches Spezialgebiet hat. Training, Ausbildung, Gesundheit, Ernährung, Umgang – es gehören immer mehrere Komponenten zu einem glücklichen Hund– und Halterteam.

Erfahrungsaustausch rund um den Hund - Krystyna und Frank beim "Fachsimpeln"

Erfahrungsaustausch rund um den Hund – Krystyna und Frank beim „Fachsimpeln“

Krystyna hat sich die Hundepension und Hundeschule im Hundezentrum-Elbaue life angesehen und war beeindruckt. Jedem Hund steht, je nach Verträglichkeit, einer der Ausläufe zur Verfügung in denen er nach Herzenslust toben und mit Artgenossen spielen kann. In der Nacht sind die Hunde in Zimmern untergebracht, die im Winter beheizt sind. Auch zu den Zimmern gehört jeweils ein kleiner Auslauf. Die Räume werden mit einem Hund bzw. mit bis zu 3 Hunden besetzt, je nach Größe und Verträglichkeit.

Wissens- und Erfahrungsaustausch – Pfoten-Hotline / Hundetrainer / Tierheilpraktikerin

 

Themen des Tages waren unter anderem:

Hundeerziehung, Umgang mit dem Hund, häufige Fehler in der Ausbildung, Ernährung des Hundes, gesundheitliche Probleme, Möglichkeiten der Tierheilkunde, häufige Fragen der Hundehalter, Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung zum Vorteil der Hunde und deren Halter

Frank mit einem jungen, ängstlichen Labrador in der Stadt

Frank mit einem jungen, ängstlichen Labrador in der Stadt

Erfahrungsaustausch mit praktischen Übungen

 

Anschließend ging es nach Dessau-Roßlau zur Übung in der Praxis zusammen mit den Hunden. Hier wurde nochmals erläutert wie wichtig es ist, dass der Hund in der Prägephase möglichst viel kennenlernen sollte, damit Ängste erst gar nicht entstehen. Ruhe und Souveränität des Hundeführers gibt dem Hund die nötige Sicherheit um auch schwierige Situationen bravourös zu meistern.

Diese 4 Hunde mußten alles erst lernen. Geduld und Erfahrungsaustausch mit Trainern macht inzwischen einen entspannten Spaziergang möglich.

Diese 4 Hunde mußten alles erst lernen. Geduld und Erfahrungsaustausch mit Trainern macht inzwischen einen entspannten Spaziergang möglich.

Es war ein sehr schöner Tag an dem uns die Sonne begleitet hat. Ich bin sicher, wir haben alle 3 neue Erkenntnisse, Anstöße und zusätzliches Wissen mitgenommen.

Ein liebes Danke an Frank und an Krystyna für den schönen und informativen Tag – auch im Namen meiner Hunde, die dabei sein durften!

......wir sehen uns ......;-)

……wir sehen uns ……;-)

Artgerechte Erziehung des Hundes

Artgerechte Erziehung = nachhaltiger Tierschutz

 

 

Leider führt der Mangel an artgerechter Erziehung für sehr viele Hunde über kurz oder lang direkt ins Tierheim.

Aus dem einen oder anderen kleinen Problemchen in der Welpen- bzw. Junghundezeit wird nach und nach ein ausgewachsenes Problem, da keine zeitnahe und sinnvolle  Korrektur erfolgt. Häufig fehlt es den entsprechenden Haltern am Wissen „wie“ oder an der nötigen Konsequenz. Der Hund selbst kann nichts für seine missliche Situation. Jeder Welpe kommt als soziales rudelfähiges „Kind“ auf die Welt. Alles was danach kommt, prägt sein Wesen. Seine Mama und die Geschwister helfen ihm dabei, die Kommunikation unter Artgenossen zu lernen, Futter zu teilen und sich in ein Rudelgefüge einzugliedern.

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Bereits in diesem Alter lernen die Welpen sehr viele Dinge – artgerechtes Spielen in der Gruppe bietet fast jede Hundeschule an

Bereits in dieser Zeit lernt der Welpe den Menschen kennen – positiv oder aber auch negativ. Daraus wird der kleine Hund lernen ob er Zweibeinern vertrauen kann oder ihnen eher reserviert begegnen sollte. Nach dem Umzug zu seiner neuen Familie findet der Welpe keinen Schutz mehr bei seiner Mama oder den Geschwistern. Gerade deshalb ist es sehr wichtig, dass er diesen Schutz bei seinen neuen Menschen findet. Man nennt diese Zeit auch Prägephase des jungen Hundes.

Genau wie ein Menschenkind kennt der junge Hund noch keine ausgeprägten Ängste sondern eher die Neugier. Diese Zeit sollte man nutzen und ihm so viel wie möglich davon zeigen was später auf ihn zukommen wird. Seine Menschen stehen ihm natürlich immer selbstbewußt und gradlinig zur Seite, damit er sieht, dass er sich auf seine Chefs verlassen kann.

Jeder Hund möchte lernen und seinen Menschen, bei denen er sich rundum sicher und versorgt fühlt, gefallen. Damit das Zusammenspiel klappt, benötigt der junge Hund eine artgerechte Erziehung und Auslastung. Hierzu eignet sich eine gute Hundeschule bei der artgerechte Trainingsmaßnahmen und artgerechter Umgang praktiziert wird.

Artgerechte Erziehung“ mit Hilfe einer guten Hundeschule – die Vorteile liegen klar auf der Hand

 

In der Hundeschule werden nicht nur Kommandos erlernt, sondern der Kontakt zu Artgenossen wird geübt und gepflegt. In der Gruppe zu üben motiviert, es macht mehr Spaß als alleine und man bekommt Tipps, Anregungen und Unterstützung.

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Durch artgerechte Erziehung lernt der Hund auch, daß er seinem „Chef“ vertrauen kann.

Woran erkennt man eigentlich eine gute Hundeschule bzw. einen guten Hundetrainer oder eine gute Hundetrainerin??

Hierzu gehen die Meinungen sehr weit außeinander, wobei die Frage grundsätzlich sehr einfach zu beantworten sein sollte:

Artgerechter Umgang mit den Hunden, artgerechtes Training, artgerechte Erziehung der Hunde, Kompetenz und Hundeverstand.

Dies bedeutet, man sollte sich die entsprechende Hundeschule bzw. den oder die Hundetrainer/-in vorab genauer ansehen. Die richtige oder falsche Entscheidung kann das spätere Leben mit dem Hund sehr positiv aber auch sehr negativ beeinflussen.

Artgerechter Umgang bedeuted: selbstbewußt, gradlinig, konsequent, mit Ruhe und Gelassenheit, mit dem Hund speziell beschäftigen um ihn kennenzulernen und um gezielt auf ihn eingehen zu können. Eine lockere Atmosphäre sollte immer vorhanden sein, da Hunde Stress und Spannungen sehr schnell negativ wahrnehmen. Hektik und Schreien gehören definitiv NICHT in die Kategorie „artgerechte Erziehung des Hundes“!

Artgerechte Erziehung bedeuted: der Spaßfaktor sollte immer dabei sein. Stress, Hektik, Schreien, Brüllen oder noch schlimmere Dinge haben in der artgerechten Hundeerziehung nichts zu suchen. Ein Schrei des Halters sollte für den Hund später etwas so Ungewöhnliches sein, dass es ihn vor einer Gefahr warnen kann – dies kann und darf keine „normale“ Kommunikation in der Ausbildung sein! Die Trainingseinheiten müssen Hund und Halter Spaß machen, dann wird sich der gewünschte Erfolg schnell einstellen.

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Artgerechte Erziehung findet draußen statt – in der Natur, unter Menschen, in der Stadt – eben im wahren Leben!

ABER (!!!!!!) – Finger weg von Stachelhalsbändern oder ähnlichen tierquälerischen Methoden – solche Trainer/-innen kann man nur bedauern, denn ein kompetenter Ausbilder hat solche Dinge nicht nötig, egal um was für einen Hund es geht!!!!! So etwas einzusetzen ist ein Schwächezeugnis! Auch Bundeswehrmanier – gebrüllte Kommandos sind fehl am Platz, denn wenn man sich vor Augen führt, das Hunde um ein viefaches besser hören als wir Menschen, liegt diese Trainingsform weitab von artgerechtem Umgang.

Artgerechter Umgang und artgerechte Erziehung für ein langes glückliches Miteinander

 

Artgerechte Erziehung des Hundes, die gleichzeitig Halter und Hund Spaß macht, schweißt zusammen für ein ganzes Hundeleben. Ein gut erzogener Hund wird bestaunt und gelobt, auf ihn kann man als Halter stolz sein! Ein solcher Hund wird kaum irgendwann im Tierheim oder im Tierschutz landen. Warum auch?

Auch wenn man schon ewig Hunde hält, sollte man über den Besuch einer guten Hundeschule nachdenken, denn gerade wenn der Umgang mit Hunden alltäglich geworden ist, schleichen sich gerne kleinere Ungereimtheiten ein, die man selbst nicht mehr bemerkt. Der „neue“ Hund bemerkt diese schnell, denn er beobachtet seine neuen Menschen sehr genau. Er kennt seinen „neuen“ Menschen ja noch nicht. Man sollte von dem Denken abkommen, dass Hunde alle gleich zu behandeln sind – nein, das sind sie nicht, denn jeder einzelne hat seinen eigenen Charakter, seine Schwächen und Stärken. Auch kann in der Hundeschule der Umgang mit Artgenossen wesentlich besser geübt werden als bei  Spaziergängen. Leinenpflicht, Straßenverkehr und andere Dinge unterbinden die Möglichkeiten ohnehin häufig.

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Auch das Spiel mit Artgenossen ist wichtig um den Umgang zu üben = artgerechte Erziehung + Training Sozialverhalten

Sie haben Fragen bezüglich der Auswahl einer guten Hundeschule? Rufen Sie uns an, wir helfen gerne weiter und geben weiterführende Tipps!

Tierschutz schon bevor „das Kind in den Brunnen gefallen ist“

Was hat die Pfoten-Hotline mit Tierschutz zu tun?

 

Wir, das kleine Team der Pfoten-Hotline, sehen genau hier unsere Ansatzpunkte –  „Tierschutz“ auf eine etwas andere Weise zu leisten.

Mehr als 15 Jahre Tierschutzarbeit hat uns zig Fälle aufgezeigt, in denen ein sogenannter Notfall nicht erst hätte eintreten müssen. Es fehlt im Vorfeld die nötige Hilfe und Unterstützung eine kleine Schieflage gerade zu rücken. Es entwickeln sich aus einem bestehenden Problemchen Schritt für Schritt ein massives Problem sodass am Ende ein weiteres Notfallhund-Schicksal besiegelt ist. Der Weg führt geradewegs in den Tierschutz. Bedenkt man, dass eine sehr hohe Anzahl an Hunden, die in Deutschland in den Tierschutz abgeschoben werden, sich gerade mal im Pubertätsalter befinden, liegt das Problem klar auf der Hand.

Wenn die Erziehung in die falsche Richtung geht, führt der Weg für den Hund häufig direkt in den Tierschutz.

Viele Fälle sind sehr ähnlich gelagert. Der Hund zeigt ein unerwünschtes Verhalten und der Hundeanfänger oder relativ unerfahrene Halter weiß nicht einzuschätzen warum der Hund dieses Verhalten zeigt. Angst? Unsicherheit? Aggression? Dominanz? Leider mussten wir immer wieder erkennen, dass sogar diverse Hundetrainer und Hundetrainerinnen massive Probleme haben einen Hund richtig zu „lesen“. Genau an dem Punkt wird der Weg besiegelt. Ein unerfahrener Hundehalter kann kaum einschätzen ob ein Hundetrainer oder eine Hundetrainerin befähigt ist einen „Problemhund“ erfolgreich zu trainieren. Zeigt sich das Training erfolglos und der Hundehalter ist noch immer bereit sich für seinen Hund einzusetzen, bittet er bei anderen Hundebesitzern um Rat. Es werden viele gutgemeinte Tipps und Ratschläge gegeben und diese der Reihe nach ausprobiert – mit dem unweigerlichen Ergebnis, dass der Hund am Ende so verwirrt ist, dass zu dem ersten Problem eher noch weitere dazu kommen.

Was nun? Der Weg als Abgabetier in den Tierschutz als letzte Alternative? Hilfe bei Problemen bieten sich hier zumeist auch nicht, also gibt man den Hund ab bevor noch mehr passiert.

Tierschutz im Vorfeld kann Leben retten

Leider arten unzählige Fälle so sehr aus, dass der Tierarzt mit einer Spritze angesagt ist. Diese Fälle sind bei weitem nicht so selten wie Sie bestimmt denken und sind nicht nur bei Privathaltungen verbreitet. Natürlich kann und darf es nicht sein, dass ein Hund durch massives Fehlverhalten Menschen gefährdet. Aber: All das muss nicht sein! Meist steckt das Grundübel „nur“ in der Unwissenheit und der Unerfahrenheit der Halter und genau hier kann fast in jedem Fall geholfen werden.

Nicht selten bedeutet gelernte Aggression den Tod für das Tier.

Kein Hund ist, vorausgesetzt er ist gesund, grundsätzlich aggressiv oder gefährlich. Er wird als lieber und sozialer kleiner Welpe geboren und lernt in der Folge direkt und indirekt in seinem gegebenen Umfeld. Indirekt bedeutet, er lernt auch Dinge, die man ihm nicht absichtlich beibringt sondern die er sieht und erlebt.

Versetzt man sich in die Lage eines unerfahrenen Hundehalters, kann man sehr leicht den Ablauf nachvollziehen. Plötzlich wird der süße knuddelige Welpe zum Hund – er wird erwachsen und zeigt, was in ihm steckt. Er sucht seinen Platz im Rudel nicht selten auf seine hündische Art, die ihm seine Vorfahren ins Blut gelegt haben. So mancher Hundeneuling steht überrascht vor seinem Hund und versteht die Welt nicht mehr. Manche Hundebesitzer versuchen selbst mit ihrem Vierbeiner irgendwie klarzukommen. Oftmals gelingt dies, wenn grundsätzlich genügend Tierverstand oder ein sogenanntes „Händchen“ vorhanden ist. Gelingt dies nicht, ist es grundsätzlich eine sehr gute Entscheidung eine Hundeschule zu besuchen. Wie soll jedoch ohne Wissen und Erfahrung eingeschätzt werden wie gut oder schlecht die Leistung einer Hundeschule zu bewerten ist? Geschichten, die uns verzweifelte Anrufer erzählt haben, würden inzwischen schon einige Bücher füllen….

Eine gute Hundeschule schafft die Basis für ein langes und glückliches Hundeleben.

Leider setzt der Beruf „Hundetrainer“ noch immer so gut wie keine fachlichen Qualifikationen voraus, was sich fatal auf die Hundeerziehung auswirken kann. Wir sagen immer: ein wirklich guter Hundetrainer ist der beste Tierschützer, da er maßgeblich zu einem langen und glücklichen Miteinander von Mensch und Hund beiträgt!

Artgerechte Haltung und Ernährung – ein wichtiges Thema für echten Tierschutz

Artgerechte Haltung und Ernährung bedeutet optimale Gesundheitsvorsorge für Ihren Hund. Ein Punkt, den wir im herkömmlichen Tierschutz vermissen. Einerseits ist dies erklärbar, da im praktizierten Tierschutz eine hochwertige Ernährung aus finanziellen Gründen nicht immer realisiert werden kann. Allerdings sollte im Privathalterbereich viel mehr Aufklärung zu diesem Thema erfolgen um die Tiere vor unnötigen Krankheiten zu schützen.

[error]Ein absolutes „no go“ für ein Beutetier, wie den Hund, ist vegetarische oder vegane Ernährung, genauso daneben ist eine Ernährung, die zu 95% aus Getreide besteht. Wer diese Art von Ernährung bevorzugt, sollte Schafe oder Ziegen halten, aber auf keinen Fall ein Raubtier, wie der Hund es ist![/error]

Mehr zu diesem Thema finden Sie in unseren Artikeln

Artgerechte Hundenahrung

Gesundes Hundefutter – was ist wirklich gesund und artgerecht?

Für Fragen diesbezüglich bzw. speziell zugeschnitten auf Ihren Hund, beraten wir Sie jederzeit gerne!

Ein glücklicher und gesunder Hund macht ein ganzes Leben lang einfach nur Spaß!

Tierschutz-Projekt oder Beratungs-Hotline?

Wir werden häufig gefragt, warum die Pfoten-Hotline Geld kostet wo es sich doch um ein Tierschutz-Projekt handelt. Andere wiederum fragen warum die Hotline so günstig ist, da Beratungs-Hotlines normal preislich viel höher liegen.

Ganz einfach – wir wollen mit dem Projekt nicht reich werden, da der Tierschutzgedanke zu tief in unserem Herzen verwurzelt ist.

[notice]Um ein solches Projekt ins Leben zu rufen und zu betreiben entstehen Kosten (die Seite an sich, Werbung, Telefonanlagen etc.) die zu tragen sind. Da wir Beide jeweils 5 Hunde (fast alle aus dem Tierschutz stammend) zu unserer Familie zählen, können wir finanziell die Hotline nicht alleine tragen. Die „nur“ 55 Cent pro Gesprächsminute müssen die laufenden Kosten tragen. Warum nicht mehr als 55 Cent? Wir möchten Hunden und deren Haltern helfen und nicht reich werden.[/notice]

Weiteres hierzu finden Sie unter „Warum und wozu“ bzw. auf unserer „Themenübersicht“.

Sind Sie ein guter Hundeführer?

Was zeichnet eigentlich einen „guten“ Hundeführer aus?

 

Eigentlich ist es nicht wirklich schwer dem Hund begreiflich zu machen was man von ihm will, denn der Hund denkt wesentlich unkomplizierter als der Mensch. Versetzen wir uns einfach in seine Lage:

Der Hund versteht unsere Worte nicht, er kann nicht logisch denken – er verknüpft Aktion und Reaktion und lernt daraus. Dies sollte jedem Hundeführer grundsätzlich klar sein.

Vertrauen zum Hundeführer ist eine wichtige Grundlage

 

Dies bedeutet, wie bereits im Artikel Konsequenz in der Hundeerziehung erklärt: er will auf die Couch – sein Mensch verweist ihn zu 100% immer und er lernt, er darf es nicht. Im Gegenzug, der Hund will auf die Couch, der Mensch lässt ihn gewähren – er verknüpft, dass er es darf und er wird es einfach tun, weil er gelernt hat, dass es okay ist.

Aber: der Hund will auf die Couch und bekommt einmal einen Verweis, dann wieder nicht – er lernt nun, dass er es immer wieder versuchen muss, weil er nicht versteht warum ein und dieselbe Aktion immer eine andere Reaktion hervorbringt. Eigentlich für uns Menschen logisch oder?

Ähnlich der Fall: er soll „Platz“ machen und macht aber „Sitz“ – sein Hundeführer akzeptiert dies. Er wird dadurch lernen, dass es egal ist was er macht. Er bekommt also indirekt beigebracht, dass er auf „Platz“ das eine sowie das andere machen kann. In der Folge wird er lernen, dass es ohnehin nicht wichtig ist, die Kommandos präzise auszuführen. Er wird also immer wieder testen was wirklich gewünscht wird und irgendwann einfach selbst entscheiden was zu tun ist = er versucht Rudelführer zu werden.

Mit dem übertragenen Selbstvertrauen vom „Chef“ ist das Leben lustig und schön….

Grundsätzliche Anforderungen an den Hundeführer im Umgang

Wichtig ist für den Hund Ruhe, Gelassenheit, Sicherheit und Fürsorge seines Hundeführers. Versetzen wir uns auch hier in die Lage des Hundes: viele Dinge wie Straßenverkehr, Menschenmengen, ein auf ihn zu fahrender LKW, undefinierbare Geräusche und und und… versteht das Tier nicht und kann es oftmals nicht richtig zuordnen. Manche Tiere gehen damit relativ locker um, andere ängstigen sich schneller. Wichtig ist für jeden Hund, dass er sich in jeder Situation auf seinen „Chef“ verlassen kann.

Jeder Hundeführer sollte mit den Bedürfnissen seines Hundes, die je nach Rasse sehr unterschiedlich sein können, vertraut sein um ihn „artgerecht“ auszulasten. Hierfür sollten Sie zwingend genügend Zeit und Ausdauer mitbringen. Selbstverständlich hat ein Border Collie oder ein Dackel völlig andere Vorstellungen vom Leben wie ein Bernhardiner oder ein Dobermann. Genau aus diesem Grund sollten Sie sich unbedingt vor der Anschaffung klar sein was für ein Hund zu Ihnen passt. Lassen Sie nie nur die Optik entscheiden!

Das sollte ein Hundeführer nicht mitbringen

Ein hektischer, unsicherer und nervöser Hundeführer kann seinem Tier in „schwierigen“ Situationen kaum „helfen“ – im Gegenteil! Diese Eigenschaften tragen nicht dazu bei, dass der Hund die Nähe seines Menschen sucht um dort Schutz und Sicherheit zu finden. Er wird seinem Menschen nicht in jeder Situation vertrauen können und versuchen auf seine Art die Situation zu meistern. Dadurch entsteht meist ein unerwünschtes Verhalten des Hundes.

Anders bei einem Hundeführer, der in jeder Situation Ruhe bewahrt, selbstbewusst und gradlinig an alles rangeht. Ein guter Hundeführer begegnet seinem Hund mit Verständnis, Ruhe und Respekt und zeigt ihm, dass er sich auf ihn verlassen kann. In diesem Fall wird der Hund schnell lernen und umsetzen, dass er bei seinem Rudelführer gut aufgehoben ist und sich an ihm orientieren kann.

Gegenseitiges Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer ist ein wichtiger Schritt für ein langes glückliches Zusammenleben.

Wohl fühlen tut sich Hund hier nicht, aber das Vertrauen ist da, die Kommandos des Hundeführers zu befolgen.

Sie haben Fragen zum Thema? Wir beraten Sie gerne individuell zu diesem und zu weiteren Themen rund um den Hund!